Ich kann mich ja irgendwie so gar nicht entscheiden. Letzten November schon musste ich ja einen meiner beiden Kater einschläfern lassen. Seitdem ist der zweite mit seinen 10 Jahren alleine. Die beiden waren nie super dicke, sie haben eher nebeneinander hergelebt. Der zweite ist seitdem extrem anhänglich geworden und immer abends und im Morgengrauen sehr geschwätzig, bis zur Nervgrenze. Er ist Freigänger und kann quasi kommen und gehen wie er will. Es gibt einige Nachbarskatzen, die meisten allerdings weiblich, wie ich das sehe.
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Eigentlich wollte ich keine Katze mehr. Aber irgendwie... Ich weiss nicht... Er tut mir leid, wie er mich da immer so vollquäkt und ich kann so irgendwie nichts dagegen machen. Mittlerweile gehen wir abends schon zusammen nach draussen und ne kleine Runde spazieren.
Aktuell bin ich wieder am Katzen gucken, aber ich bin soooo unsicher. Bei ner Älteren würde das Risiko bestehen, dass es mit dem Hund nicht klappt. Oder zwischen den Katzen. Die bessere Alternative wären fast 2 Kitten denke ich. Die würden sich leichter an den Hund gewöhnen und wären für den Kater erst mal keine ernsthafte Konkurrenz, es scheint mir einfach sicherer, dass es da auch keine Probleme gibt.
Andererseits hätte ich dann wieder die nächsten 15 Jahre wahrscheinlich Katzen, was ich ja eigentlich nicht wollte.
Vielleicht ist er aber auch gar nicht einsam, sondern einfach nur geschwätzig? Männe blökt er nicht an. Behauptet er zumindest. Hat der Kater mich nur einfach gut erzogen?
Vorab: Meine Kater keine Freigänger, sondern Wohnungskater mit Balkon.
Ich habe 2010 zwei Wurfbrüder mit 12 Wochen aufgenommen, leider verstarb der erste mit fünf Jahren und der zweite mit neun Jahren.
Und ich stand dann beide Male auch vor der Frage, ob ein neuer Kumpel einziehen soll.
Dass der überlebende Kater einen neuen Gefährten braucht war mir ziemlich schnell klar.
Ich merkte sehr, dass der Kater extrem anhänglich wurde, ich denke das ist auch Verunsicherung.
Auch wenn Katzen nicht kuscheln miteinander, so kommunizieren sie doch auch stark mit einander. Beobachten sich gegenseitig, machen Nase-Nase wenn sie sich begegnen usw.
Was jetzt bei Freigängern gilt, da kann ich nicht wirklich mitreden.
Allerdings denke ich, es gibt Katzen, die zwar gerne mal draußen herumlaufen, aber ihr Zuhause sehr lieben. Und da fehlt kätzische Gesellschaft schon sehr, wenn die andere Katze stirbt. Und ein Hund kann die kätzische Gesellschaft nicht ersetzen. Denn ein Hund kann ebensowenig kätzisch kommunizieren wie ein Mensch.
Die einzige Gemeinsamkeit zwischen Hund und Katze ist: Sie haben Fell.
"die nächsten 15 Jahre" schreibst du. Das verstehe ich, aber dennoch, nach deiner Schilderung braucht dein Kater einen neuen Mitbewohner.
Das Problem ist natürlich, wie findet man einen passenden neuen Katzenmitbewohner, mit dem sich wahrscheinlich auch dein Kater versteht. Denn das ist nicht so einfach, das muss auch charakterlich passen.
Deinem Kater ein Katzenkind hinzusetzen, das würde ich nicht.
Kannst du vielleicht im Tierheim schauen, nach einem Kater, der vielleicht etwas jünger ist als dein Kater oder auch sein alter hat? Also vielleicht so ab 4 Jahren, raus aus dem Chaoten-Alter. Und charakterlich ähnlich wie der verstorbene Kater?
Da du Freigang bieten kannst, solltest du ja im Tierheim einen Kater bekommen.