Beiträge von Hektorine

    So als Außenstehender, wenn die Person alle Menschen in ihrem Umfeld als verlogen bezeichnet und sich von allen gemobbt fühlt?

    Man kann in eine akut wahnhafte Phase mit einsteigen und die Erkrankung eine Runde bedienen, indem man den Betroffenen bestärkt, oder erkennen, dass die Person ohne Hilfe bald auf der Straße stehen wird und eine Betreuung beim zuständigen Amtsgericht anregen.

    Ich kenne die Person nicht, ich weiß nur aufgrund ihrer Erzählung heute, wo sie wohnt und in welcher Etage, also kenne ich daher ihren Nachnamen. Aus solch einer Warte heraus kann ich mir doch nicht anmaßen, eine Betreuung beim AG anzuregen.

    Wenn du den Eindruck hast dass die Person Hilfe braucht, gerade auch um einen Überblick über die Schulden zu haben, kannst du vielleicht einen unterstützenden Dienst kontaktieren?

    Caritas kümmert sich oftmals um sowas oder Sozialdienste.

    Mir ist nach langem Überlegen klar geworden, dass ich mich persönlich nicht engagieren darf. Weil ich die Kraft dafür nicht habe.
    Ich habe der Person heute schon einige Stellen genannt (analog zu Caritas ist bei uns die Diakonie sehr gut in solchen Sachen). Ich hoffe sie wird sie kontaktieren.

    Aber ich fürchte es bräuchte da viel mehr.

    Und ich selbst unterstützenden Dienst kontaktieren, dann sind wir wieder bei "übergriffig" und nicht ohne das Einverständnis der Person. Das darf ich einfach nicht machen.

    Ich danke euch allen fürs Lesen - ich muss das wirklich verdauen, und abhaken unter "nicht meine Baustelle" :verzweifelt:

    Was meint ihr?

    Psychische Erkrankung + Überforderung im Alltag + Schulden ist der Klassiker für eine rechtliche Betreuung.

    ja, ich weiß das. Aber wenn die Person das nicht will? Auch ein Klassiker, ich weiß. Was kann man dann tun? So als Außenstehender, wenn die Person alle Menschen in ihrem Umfeld als verlogen bezeichnet und sich von allen gemobbt fühlt?
    Es handelt sich um eine junge Person, ich sag mal grob zwischen 30 und 50.

    Also würde ich der Betroffenen die Beratungsstellen, das Jobcenter oder ähnliches empfehlen und ihr vorschlagen sie zu einem Termin mit der Gesellschaft zu begleiten, wenn du einen guten Draht hast.

    Beratungsstellen habe ich schon empfohlen, aber die Person wirkt für mich in einem Zustand, dass sie das nicht alleine hinbekommt.

    Selber mitgehen zu Beratungsstellen kann ich nicht leisten aufgrund meiner eigenen persönlichen Verfassung.

    Ich habe nun mal nachgedacht, ihr habt recht, ohne Einverständnis der Person darf ich die Mietgesellschaft nicht kontaktieren.
    Es ist wohl das beste wenn ich mich raushalte.

    Darf ich dir PN schreiben bitte?

    Ich hatte heute eine Begegnung draußen vor unseren Hauseingängen mit einer Person, die sich als Mieter aus dem anderen Hauseingang herausstellte (beide Hauseingänge gehören der gleichen Gesellschaft).

    Ich kannte sie vorher nicht, wir haben über eine Stunde geredet, Details will ich nicht schreiben, aber es ist für mich klar, dass diese Person große gesundheitliche Probleme psychischer Art hat. Sie hat mir das auch selber gesagt.

    Es kam auch heraus, dass sie Angst hat aus ihrerer Wohnung zu fliegen, weil sie ihre Miete nicht mehr zahlen kann.

    Es ist mir klar, dass ich selber keine konkrete Hilfe leisten kann außer ihr Beratungsstellen zu nennen, das darf ich mir nicht zumuten.

    Aber nun überlege ich seit Stunden hin und her, da ich sehr gute Kontakte zur der Leitung unserer Vermietergesellschaft habe, ob ich der Leitung sagen soll, in welcher misslichen psychischen Lage die Person ist, damit sie ihr wegen der Mietrückstände nicht die Wohnung kündigen. Erstmal nicht den konkreten Namen nennen, sondern nur die Situation schildern und fragen, wie sie dazu stehen.

    Was meint ihr? Bitte gerne aufgrund des schwierigen Themas auch per PN.

    Flauschig

    Ich hoffe ich bringe da nichts durcheinander, aber ich glaube du wohnst schon in einer ziemlichlich großen Stadt. Denkst du die Hündin kommt zurecht mit dem Großstadt-Trubel bei dir?

    Das Wochenende war ich ja da und die Chemie zwischen uns passt perfekt.

    Die findet mich richtig toll und ich die, die hat ganz aktive sich ne 1 Stunde am Tag durchkraulen lassen.

    Ich weiß ja nicht, ob deine Freundin ähnlich wohnt wie du, also vom Lärm und vom Trubel draußen her. Aber vielleicht wäre es gut, wenn sie mit der Hündin oder nur die Hündin erstmal testweise zu dir kommt, damit ihr das Draußen auch anschauen könnt.

    Und ansonsten .... ich weiß wie schlimm die Trauer um ein verstorbenes geliebtes Tier ist. Aber dein Opi ist ja nicht vergessen, wenn du einen neuen Hund nimmst und in dein Herz schließt. Wenn ansonsten alles passt, dann trau dich :bussi:

    Ich weiß gar nicht so recht, ob das überhaupt hier in diesen Thread passt:

    https://www.berlin.de/polizei/polize…ung.1288967.php

    Mit einer MP?

    Maschinenpistolen sind heutzutage nicht mehr das, was man aus alten Filmen kennt.

    Moderne MP gehören bei vielen Polizeibehörden zur normalen Ausrüstung.

    Und besser doch so eine MP als dass ein Polizist schießt, nicht richtig trifft, und dann geht das Drama weiter.

    Und so tragisch und traurig der Vorfall ist, es liest sich nicht so als hätte die Polizei eine andere Wahl gehabt.