Beiträge von Hektorine

    Das Hunde beim Alleinsein keine Türen zerkratzen hat nichts mit Regeln zu tun, sondern damit, dass sie gelernt haben, dass Alleinsein Entspannung und Auszeit bedeutet.

    Wenn zwei Hunde so hohl drehen, dass sie durch Türen wollen, um einander an den Kragen zu gehen, lässt man die gar nicht erst Tür an Tür alleine. Je nach Größe des Hundes ist eine Tür da kein Hindernis.

    Aber was macht man dann, wenn man solche Hunde hat?

    Einen abgeben, vermute ich, aber man muss ja wohl erstmal ein neues Zuhause finden?

    Das finde ich echt erstaunlich.

    Aber was ist, wenn da jetzt wirklich Hunde zusammen in der Wohnung sind, die sich eigentlich gegenseitig an den Kragen wollen, oder einer von beiden den anderen gar nicht in der Wohnung dulden will?

    Funktionieren solche Grenzen dann auch?

    Das testet hoffentlich niemand...

    Aber wenn man so eine Konstellation zu Hause hat, was macht man dann?

    Ein neues Zuhause suchen für einen der Hunde, vermute ich.

    Aber in der Zwischenzeit?

    Also ich habe, als wir letztes Jahr einen Gasthund hatten auch strikt getrennt schon alleine wegen der Katze. Das heißt der Gasthund hat ein Zimmer zugewiesen bekommen, das war seins, da kam ein 1,5m Trenngitter zwischen und Ruhe war :bindafür: Tatsächlich weiß mein Hund das Trenngitter nicht übersprungen werden. Ich habe ein großes und ein kleines, über ersteres ist sie noch nie drüber über zweiteres einmal als Besuch kam. Da gab es dann aber ordentlich Ärger.

    Und der Gasthund, der ja neu war, hat das auch gleich so eingehalten? Hätte ich mir nicht vorstellen können.

    Bei mir kratzt kein Hund an Tueren :ka:

    Danke euch.

    Ich kann mir das irgendwie nicht vorstellen, dass Hunde sich so sehr an Regeln halten, auch wenn ihr als HH nicht zuhause seid. Toll dass das so funktioniert!

    Ich bin bei meinen Katern ja auch anfangs ziemlich vorsichtig, wenn ein neuer einzieht, und trenne sie, wenn ich weg muss. iner im Wohnzimmer, der andere im Schlafzimmer, Türen zu. Dazwischen ist der Flur. Dann geht das und sie schlafen beide.

    Aber wenn ich aus irgendwelchen Gründen mal die Wohnzimmertür zumache mit einem Kater drin (weil der gerade schläft), und der andere Kater kann von außen direkt an die Wohnzimmertür, dann sitzen beide an ihrer Seite der Wohnzimmertür und geben keine Ruhe, bis ich die Türe wieder aufmache.

    Ich hole mal wieder meine alten Thread hervor, weil ich eine Frage habe, mit der ich nicht ein einen der Threads platzen möchte damit, die mich auf die Frage gebracht habe.

    Dieses Mal geht es nicht um mich und meine Hundekontakte, sondern:

    Was macht man als Halter von mehreren Hunden, wenn sich die Hunde untereinander nicht so gut verstehen und man sie alleine zuhause lassen muss?

    Es wird ja oft geschrieben, die Hunde trennen, aber wie sieht das praktisch aus?

    Jeden Hund in ein extra Zimmer, Zimmertür zusperren? Dann kratzen die Hunde doch vermutlich an der Zimmertür, oder?

    Und falls man nicht so viele Zimmertüren hat, was dann? Ein Türgitter hilft ja wohl nichts, das könnte ein nicht ganz winziger Hund ja locker überspringen.

    Meine Freundin dagegen ist leider eher introvertiert und zurückhaltend, daher kann sie Ares gegenüber nicht streng sein. Sie verzweifelt sofort, versucht mit ihm zu reden dass er aufhören soll, ist genervt und am Ende frustriert dass es nicht klappt und gibt auf.

    Hat deine Freundin vielleicht grundsätzlich etwas Angst vor Hunden? Hunde merken das ja wohl. Sie hat keine Erfahrung mit Hunden, oder?

    Was mich interessieren würde, ist sie gelegentlich allein mit deinem Hund in deiner Wohnung - und falls ja, wie läuft es dann zwischen deiner Freundin und deinem Hund? Wie benimmt sich da den Hund?

    Du schlägst also vor, dass man die Nachbarin anlügt?

    Sorry, aber das finde ich ganz mies.

    Und die Übergriffigkeit der Nachbarin ist ok? Sie soll sich um ihren eigenen Sch**** kümmern.

    Dass du bezüglich deiner nachbarschaftlichen Verhältnisse etwas harsch reagierst, das kann ich nachvollziehen. Aber vielleicht könnte man viele Konflikte (die noch keine sind, sondern nur mal ein Ansprechen) lösen, wenn man nicht gleich die Bürste aufstellt und nach vorn geht (um mal Hunde-Terminologie zu verwenden).

    Ich finde nicht, dass es der richtige Weg ist, diese blinde Nachbarin anzulügen.

    Bezüglich Übergriffigkeit, soweit ich das hier im Thread begriffen habe, hat diese Nachbarin nun einmal (mit offenbar ziemlich agressiven Ton, laut der Frau des TE) die Frau des Threaderstellers angesprochen.

    Wenn ich versuche, mich in diese Nachbarin hineinzuversetzen, dann kann ich mir vorstellen, dass ihr Blindenhund nicht mehr so gut "funktioniert". Vielleicht auch das Alter oder was auch immer. Und diese Nachbarin nun, vielleicht oder wahrscheinlich auch falsch, die Gründe für ihre Probleme mit ihrem Hund zu finden sucht bei den Hündinnen der Nachbarschaft.


    Hier gleich mit der "Übergriffigkeits-Keule" zu kommen, finde ich nicht angebracht.