Beiträge von speedy9

    An Sweet Emma: Morgensfrüh kann ich es nicht leisten ne stunde oder so rauszugehen da ich jetzt schon um 4:30 Uhr aufstehen muss!!! Noch ehr geht nicht... Und zudem, Fische hab ich bereits aber danke für den Tipp...


    Es ist der Hund deines Freundes? Dann bitte kann er auch aufstehen und den Kleinen morgens wenigstens mal 30 Min. bewegen.
    Der Hund hat schätzungsweise 8 Stunden in der Nacht gepennt, dann geht er 5-10 Min raus und soll/muss wieder
    10 Stunden pennen? Soll sich brav mit seinen Spielzeugen beschäftigen um dann 30 Min. zu joggen oder mit dir noch ein Stündchen spazieren zu gehen.
    Da ihr wohl 3x geht, wird dann schätzungsweise am späteren Abend noch eine Runde gedreht.


    Nachmittags wenn wir zuhause sind wird er ja ausgelastet, nur weil man keinen Hundesport macht heist es finde ich nicht das ein Hund nicht ausgelastet wird... (kenne übrigens niemanden der einen Hund hat und Hundesport macht...)


    Es geht nicht darum das ihr mit dem Hund 3x die Woche auf irgendeinem Hundplatz antretet, sondern eine adäquate, sinnvolle Beschäftigung zu finden, die unerwünschte Verhaltensweisen ( z.B. das jagen der Katzen ) nicht noch fördert. ( wie z.B. Beutespiele )
    Es gibt im Netz, auch hier im Forum genug Anregungen um tolle Beschäftigungen zu finden, die weit weg sind von " Hundesport ". By the way, würde sich eventuell auch die Bindung von dir und dem Hund verbessern.


    An fortunat: der hund ist 10stunden alleine aber ohne Katzen. Er sieht die wach nur 4 std. am Tag...
    Er sollte nichts aufs Sofa springen aber wir lassen ihn trotzdem weil wir es nicht schlimm finden und joggen findet er toll.


    Oh man, meine Pflegehündin findet rennen und toben und Zerrspiele usw. auch ganz toll, sie hat aber nun mal ED und das macht Schmerzen. Trotzdem will sie toben!
    Mein verstorbenes Hundemädchen fand fressen auch ganz supi, obwohl sie zeitweise viel zu fett war.
    Nur weil es dem Hund Spaß macht ist es noch lange nicht gut für ihn.
    Da liegt EURE Verantwortung!


    Nix fake!


    85qm sind für 2 Personen eine riesen Wohnung die garnicht so einfach zubekommen ist(in bezahlbar) und das mit GArten und Terrasse mitten in der stadt ist echt luxus...


    Ja, für EUCH ist das sicher Luxus und ich gönne ihn euch von ganzem Herzen. Dem Hund ist es Wumpe ob er auf 20 qm oder 85 qm 10 Std. am Tag alleine ist und sich langweilt ( im besten Fall ) oder total gestresst ist.
    Für den Hund ist es Luxus, zuverlässige, liebevolle Besitzer zu haben, die sich regelmäßig und adäquat um ihn kümmern, ihn beschäftigen und genug Zeit für ihn haben.



    Der Hund hört ja auch perfekt auf meinen Freund, nur nicht auf mich, also warum Hundeschule??? Unnütze Geldausgabe meiner Meinung nach...[/quote]


    Puhhh, hier glaub ich auch an den Fake. Warum Hundeschule? Weil er eben NICHT auf DICH hört, du aber das meiste mit ihm machst. Und du so nicht an eurer Problematik mit ihm arbeiten kannst. Er ignoriert dich ja eh.
    Tja und dein Freund hält es nicht für nötig was zu ändern!

    Hallöchen,


    10 Stunden beruflich ausser Haus, dazu kommen wahrscheinlich noch Dinge des täglichen Lebens ( einkaufen, Arzt, Friseur, Kino, Freunde... ). Ich würds dann auf 11-12 Std. hochrechnen. Heißt theoretisch von 07:00 - 18 / 19:00 Uhr.
    Da bleibt zur Hundeauslastung nicht mehr viel Luft.
    Arbeitet ihr beide gleichzeitig oder gibt es evtl. Wechselschichten oder ähnliches, wodurch sich die Zeiten verkürzen würden? Kannst du oder dein Partner den Hund mit zur Arbeit nehmen?
    Habt ihr eine längere Mittagspause, um mit dem Hund eine Runde zu laufen?
    Hast du evtl. eine Möglichkeit, dir ein "Hundenetzwerk" ( Familie, Freunde,Dogsitter ) aufzubauen?


    Wenn das alles nicht möglich ist, würde ich mir weder eine Katze und schon gar keinen Hund anschaffen.
    Euer Hund ist euer " Lebensbegleiter ", er möchte gefördert und gefordert werden und vor allem möchte er bei euch sein. Wenn sich das aber nur auf wenige Abendstunden und die Wochenenden bezieht, finde ich nicht das du einem Tier damit gerecht werden kannst.


    Vielleicht schreibst du ja nochmal ein paar nähere Details, wie es bei euch laufen könnte, dann kann man sicher noch mehr sagen.

    Eine Orga, die einen Hund als ein wenig scheu aber sehr liebenswert vermittelt und ihn auf Raststätten von einer Box in die nächste "kippt", wird sich ganz sicher mit Nachkontrollen aufhalten? :???:
    Seriös ist, meiner bescheidenen Meinung nach, anders!


    Ich arbeite mit einer seriösen Orga zusammen. Die Hunde werden entweder versucht auf Pflegestellen ( noch im Ausland ) unterzubringen oder werden im Tierheim betreut und auch beobachtet und, so weit dies möglich ist, auf grundlegende Eigenschaften getestet.


    Schwierigkeiten kann es immer und mit jedem Hund geben. Da wäre aber eben die seriöse Orga gefragt, die in diesem Falle einspringt und dem neuen Hundebesitzer mit Rat und Tat zur Seite steht.


    Einen Hundehalter, der hier um Rat fragt, so platt zu walzen ( mit einigen Ausnahmen ), ist unter aller Würde!


    Sie hat sich die Situation, so wie sie jetzt ist, sicher nicht ausgesucht und ich bin mir sicher, bei vielen anderen, wäre der Hund schon " weggelaufen " oder im Tierheim gelandet.


    Die TS wird sich sicher an den Ratschlägen orientieren und sich gut überlegen, was für den Hund der beste und gangbare Weg ist.


    Zwingerhaltung ist sicher nicht das non-plus-ultra ABER für einen Hund, der so unsicher auf alles Neue reagiert, halte ich eine vorrübergehende Haltung in einem, lt. TS trockenen, ausreichend großen, geschützten, Zwinger für absolut ok. Zumal der Hund dort nicht einfach reingesetzt wurde und gut ist es. So wie ich es herauslese, bemüht such die TS sehr um das Tier und verbringt mehrere Stunden täglich bei ihm.


    Zu einem erfahrenen Trainer, der zu euch kommt und den Hund vor Ort kennen und einschätzen kernt, würde ich allerdings auch raten.

    Mit Sprache meinte ich nicht Deutsch, Englisch oder Spanisch sondern unsere menschliche Weise mit Hunden zu kommunizieren!
    Ein Hund der auf der Straße oder im TH aufgewachsen ist, versteht auch Handzeichen nicht sofort und selbst an menschliche Körpersprache muss er sich gewöhnen.

    sorry kann nicht mehr ändern:


    Was das Thema andere Hunde betrifft, bin ich der Meinung, das sie da nicht durch muss. Sie kann und darf Schutz vor dir erwarten, wenn sie Angst hat. Ansonsten wird sie Hundebegegnungen dauerhaft nicht als positiv verknüpfen können und lernt dazu noch, das sie sich auf dich nicht verlassen kann.


    Noch ein Kinderbeispiel: Wenn dein Kind Angst vorm Wasser im Schwimmbad hat, wirfst du es ja nicht einfach rein und denkst, das es da durch muss. Du wirst es, behutsam und unter deinem Schutz, an das Angstelement Wasser heranführen.

    Zauberwort: Geduld ;)
    Die Maus ist grade mal 3 Tage in einer ihr völlig unbekannten Umgebung, mit unbekannten Leuten, Geräuschen, Gerüchen usw., sie hat keine anderen Hunde mehr um sich. Alles bisschen viel für so ne kleine Maus.


    Ich persönlich finde eine Box nicht schlimm ABER: einfach reinstecken und Klappe zu ist natürlich etwas kontraproduktiv. Stell dir vor du packst dein 3-jähriges Kind zum schlafen in ein 2 qm Zimmer und machst die Tür zu?!
    Der mag da auch nicht mehr gerne rein.
    Langsam an die Box gewöhnen, mit offener Tür, wenn sie ruhig drinne ist ein tolles Leckerchen geben, loben und wieder rauslassen. Das kannst du Schritt für Schritt ausdehnen, wenn sie dann länger entspannt drinne bleibt, kurz die Tür zu, wieder auf und loben usw..


    Das sie dir nach so kurzer Zeit noch an den Hacken klebt ist relativ normal. Wenn sie winselt und du sie immer hoch nimmst ist klar, das sie das will.


    Hat sie einen gemütlichen Platz in der Wohnung, außer dem Laufstall? Wie oft/lange muss sie in den Laufstall?


    Ansonsten muss sich doch alles erst einspielen, auch das Gassi gehen wird nach und nach einfacher.

    Ich schließe mich den Vorschreibern an. Lass dem Hund einfach Zeit!
    Zeit um im deutschen Menschenalltag anzukommen, Zeit um dir zu Vertrauen, Zeit sich an dich zu binden, Zeit "unsere" Sprache kennen zu lernen usw.. Zeit, Geduld und Verständnis gepaart mit dem langsamen ranführen an Familienregeln.
    Seit 3 Wochen lebt hier meine Pflegehündin aus Spanien. Sie hat in den 3 Wochen gelernt, das unsere Küche kein Selbstbedienungs-Lokal ist, das unsere Wohnung kein große Hundetoilette ist, das man den Mensch am anderen Ende der Leine begleitet und nicht wild durch die Pampa zerrt, das man beim Autofahren prima schlafen kann, das es ewig dauert bis man vor die Tür kommt, wenn man beim Geschirr anziehen rumhüpft wie ein Flummi, das man " fragt " bevor man die Couch belagert, das man Nachts auf seinem Platz vorm Bett schläft, das man sich brav neben Frauchen setzt wenn ein Traktor/Auto/Fahrrad an einem vorbei will, das man einen Namen hat und sich die nette Tante wie Bolle freut wenn man angeflitzt kommt.
    Das Wichtigste jedoch war, das sie lernt zu Ruhen. Sie war so überdreht von all den Eindrücken, das wir alles in homöopathischen Dosen gemacht haben.
    Das ganze haben wir mit Leckerchen, fast alles über Körpersprache, viel Geduld und vor allem ohne großen Druck gelernt.
    Mach dir nach dem Gassigang einen Kaffee, lümmel dich auf die Couch, stell ihren Korb/Decke in deine Nähe und schau was passiert ;) . Meine lag am dritten Tag entspannt auf der Decke und pennte tief und fest.

    Bei all den Büchern die es mittlerweile gibt ( mal mehr, mal weniger gut/sinnvoll ), solltest du dein Bauchgefühl nicht vergessen.
    Ich habe seit ich denken kann Hunde ( als Kind die Familienhunde, später meine eigenen ) und hab meist aus dem Bauch heraus und mit gesundem Menschenverstand agiert.
    Als dann klar war, das ich erstmal Pflegestelle werde habe ich mir etliche Bücher bestellt um " up to date " zu sein, was Hundeerziehung/Fütterung/Haltung/Beschäftigung betrifft.
    Als die 2 Fellnasen dann hier waren habe ich ganz schnell, viel angelesenes wieder über Board geworfen.
    Was für den Einen passte war für die Andere völlig neben dran.
    Gewaltfrei war meine Erziehung eh schon immer, Regeln gelten für Hunde und Kinder und bei beiden schaffe ich es meist, sie sinnvoll und ohne viel Stress umzusetzen.
    " Zuviel " Input kann dich auch unter Druck setzen, denn mittlerweile gibt es so viele verschiedene Konzepte für ein und dasselbe. :???: