Ein Labrador passt doch immer irgendwie... Der ewige Fluch bzw. Segen (wie man's nimmt) dieser Rasse...
Von einem Welpen würde ich auch abraten. Der passt aus mehreren Gründen nicht in den von dir geschilderten Alltag. Zum Einen ist da euer noch sehr junge Sohn, der noch einige Jahre sehr viel an Aufmerksamkeit brauchen wird. Zum Anderen ist das von dir beschriebene Pensum für einen Welpen deutlich zu hoch gegriffen.
Bitte lies dir auch mal die vielen "Hilfe, mein Welpe..."-Threads durch. Da bekommst du einen Eindruck davon, wie das abläuft, wenn man einem Welpen nicht die benötigte Ruhe gönnt.
Es gibt aber auch immer mal wieder erwachsene Labradore, die über ihren ursprünglichen Züchter ein neues Zuhause suchen. Vielleicht würdet ihr da fündig?
Des Weiteren möchte ich zu Bedenken geben, dass ein Labrador ein Jagdgebrauchshund ist (meiner Meinung nach) schon etwas mehr tun sollte als nur Gassi gehen. Wenn du jetzt nicht vor hast, ihn fett zu füttern damit er möglichst recht faul wird (was öfter vorkommt, als man denken sollte...
), handelt es sich da um eine sehr bewegungsfreudige und temperamentvolle Rasse, die definitiv arbeiten will und auf "dumme Gedanken" kommt, wenn das nicht gegeben ist.
Labbis werden meiner Meinung nach laufend als Familienhunde angepriesen, weil da "nicht viel schief gehen" kann. Kaum Aggressionspotential, freundlich zu und verträglich mit Allem und Jedem, WTP, unkompliziert, machen alles mit, etc. pp.
Wie gesagt, Labbis passen in der Regel fast immer, aber nur in den richtigen Händen kommt diese wunderbare Rasse richtig zur Geltung, sagen wir's mal so. 