Aber doch nicht wenn kein Problem vorliegt. Als er 2 war existierte das Problem nicht wieso sollte ich ihn dann kastrieren lassen?
Falsch zitiert! Diese Aussage stammt nicht von mir!
Aber doch nicht wenn kein Problem vorliegt. Als er 2 war existierte das Problem nicht wieso sollte ich ihn dann kastrieren lassen?
Falsch zitiert! Diese Aussage stammt nicht von mir!
Der wird auch noch nach der Kastra Probleme zeigen, Hormone hin oder her.Sexualität entsteht im Kopf und nicht in den Hoden.
Wenn, dann hätte man ihn schon im Alter von 2 oder 3 Jahren kastrieren lassen sollen.
Das würde ich jetzt so pauschal nicht sagen.
Newton ist ja seit geraumer Zeit gechippt. Sein Wesen/Verhalten an sich hat sich überhaupt nicht verändert.
ABER: Er ist deutlich entspannter! Sowohl draußen als auch drinnen. Er schläft zum Beispiel so fest wie nie. Und draußen ist er zwar weiterhin viel am Schnuppern, aber die „Motivation“ dahinter und die Reaktion auf die Gerüche eine ganz andere.
Und er ist ja nun auch schon vier Jahre alt.
Dass Chip und Kastration nicht 1:1 das Gleiche ist, ist klar. Außerdem war bei Newton das Verhalten erzieherisch schon im Griff. Und das ist ja hier nicht der Fall.
Wollte es aber trotzdem nicht so stehen lassen.
Ich habe auch gute Erfahrungen gemacht mit dem
„Meiner tut nix.“ - „Meiner aber!“
Allerdings braucht man da halt auch den entsprechenden Hund zu.
Ist was Anderes ob man da einen 3,5kg-Yorkie oder einen 30kg-Labrador an der Leine hat...
Bei einem 6,5 Jahre alten Rüden wird sich auch nach einer Kastration nichts an seinem Verhalten ändern.
Ich kenne genug Rüden, die spät kastriert wurden und sich nach der Kastra, läufigen Hündinnen gegenüber, genauso verhalten haben wie vorher.
Ja, das sage ich ja.
Aber zumindest das Leiden unter den Hormonen wird aufhören. Und mir ginge es hauptsächlich darum. Dass ihm der unnötige Stress genommen wird.
Naja, jahrelang antrainiert hat er sich das nicht, es fing letztes Jahr erst an. Und weil ich mir nicjt anders zu helfen wusste, habe ich ihm den Chip implantieren lassen. Ich habe nicht trainiert, einfach auch weil ich mir darüber gar keine Gedanken gemacht habe und ich es nicht wusste. Nun ist es so.
Ich möchte den Urlaub definitiv nicht absagen.
Woher kommt es dann deiner Meinung nach, dass er sich „plötzlich“ so verhält?
Warum willst du den Urlaub nicht absagen? Man kann doch auch wann anders in den Urlaub fahren. Deinem Hund geht es JETZT schlecht.
Ich denke bei einem 6,5 Jahre alten Rüden, der dieses Verhalten jahrelang ausleben durfte, wird der „Trainingszug“ auch ein stückweit abgefahren sein.
Ich würde den Ostsee-Urlaub canceln und für Ende der Woche einen Termin zur Kastration machen.
Der Hund ist erwachsen, d.h. eine starke Wesensveränderung eigentlich nicht zu befürchten. Da er auch körperlich ausgewachsen ist, dürften sich die physiologischen Auswirkungen auch in Grenzen halten.
Trainieren wird wie gesagt nicht mehr viel bringen, da sich diese Verhaltensweisen jahrelang eingeschliffen haben. Außerdem wurde ja unter der Wirkung des Chips (Zu diesem Zeitpunkt wäre es möglich und sinnvoll gewesen!) offenbar auch nicht trainiert.
Wie meine Vorschreiber schon sagten: Du wirst andere (fremde) Menschen nicht ändern.
Meine Devise: Never complain, never explain.
Wenn da ein fremder Hund auf euch zugerannt kommt, hilft es dir nicht, wenn du hektisch wirst, Angst hast, etc.
Welche Taktik du fährst/fahren kannst, wirst du mit der Zeit rausfinden.
Einen kleinen Hund würde ich zum Beispiel immer hochnehmen. Wenn der Tut-Nix mich dann anspringt, meine Kleidung kaputt macht, oder mich gar verletzt, hat der andere Halter ein Problem... Haftpfllichtschaden, Personenschaden, Ordnungsamt, etc. Wenn der Tut-Nix „nur“ meinen Hund (statt „nur“ mich) verletzt, geht es meist 50-50 bei der Versicherung.
Einen großen Hund würde ich bei sowas prinzipiell anleinen, großräumig ausweichen und flott weitergehen. Ne Hand voll Leckerli werfen ist auch nicht verkehrt.
Mit Newton handhabe ich es unterschiedlich. Wenn für mich erkennbar ist, dass der andere ein Rüde ist, kann ich mich getrost selbst um den Rüpel kümmern. Newton bleibt da weg wenn er nicht an der Leine ist und ausweichen kann.
Wenn es für mich nicht ersichtlich ist, leine ich erstmal an und lasse die Leine locker. Dann kommt es auf‘s Geschlecht an. Bei einer Hündin ist es eigentlich egal, was ich mache... Dranlassen, ableinen, egal, da wird es keine Probleme geben. Bei einem Rüden sieht die Sache anders aus. Newton findet andere Rüden wie gesagt überflüssig und macht das ganz deutlich. Meist zieht der andere Rüde dann auch ab... Unerfahrene Junghunde bekommen von Newton aber auch mal eins über die Rübe wenn sie keine Ruhe geben.
Wie gesagt, das sind nur Ideen und Erfahrungsberichte von mir. Du wirst deine eigene Taktik finden müssen.
Hab das obere bestellt. @RuDako
Ok, vielen Dank. Wird bestellt. :)
Ja, die Ausbildungsleiterin meinte, die Probezeit ist auch wichtig, um zu gucken, ob es für beide Seiten passt. Sie meinte, sie hatte auch schon Leute, die einfach psychisch nicht mit dem klar kamen, was man als bei solchen Einsätzen findet...
Allein deswegen werde ich schon zu den Einsätzen mitgehen, weil ich mich da überhaupt nicht einschätzen kann. War noch nie damit konfrontiert.