Beiträge von RafiLe1985

    Keine Ahnung, war vermutlich einfach aus Genervtheit, Übernächtigung und Hitze eine Kurzschlussreaktion, hier so ausschweifend rein zu schreiben...Ansonsten habe ich ja schon angedeutet, dass durch viele, viele unterschiedliche Meinungen und Ratschläge eher Verunsicherung entstanden ist, wie wir mit dem Welpen umgehen sollen...

    Keiner wird euch hier detailliert schreiben (können) wie ihr mit eurem Welpen umzugehen habt. Erstens ist das rein inhaltlich gar nicht möglich; zweitens kennt keiner euren Welpen.

    Was mir im Eingangspost allerdings aufgefallen ist: Ich finde es sehr ungewöhnlich, dass ein Welpe von 12 Wochen nachts noch derart oft rausgebracht werden muss zum Lösen. Auch, dass sie 8-9 Mal pro Tag Stuhl absetzt, finde ich sehr ungewöhnlich... Gesundheitlich ist bei der Kleinen alles in Ordnung, ja?

    Dass sie ihre Nachtruhe nicht mehr einhält, kann auch daran liegen, dass sie langsam aber sicher überdreht. Wie ist denn euer Tagesprogramm so? Hast du da schon detailliert etwas darüber geschrieben? Wie viel schläft sie denn zum Beispiel tagsüber? Geht ihr Gassi mit ihr? Wenn ja, wie lange und wie oft?

    Auf der Homepage des DRC steht eine einfach Merkregel, die ich in solchen Fällen immer gerne sinngemäß zitiere: Mit einem Hund von unter einem Jahr kann man nie zu wenig machen, nur zu viel.

    Ich habe hier seit vorgestern einen Welpen von 9,5 Wochen sitzen. Im Vergleich zu meinem vierjährigen erwachsenen Hund machen wir nichts. Ich bringe ihn ab und an zum Lösen raus. Ansonsten wird gefressen und mal bisschen durch die Wohnung gelaufen um den Schlafplatz zu wechseln oder am Großen zu schnuppern. Er kommt mal aufs Sofa zum Kuscheln, etc. Gestern haben wir einen "Ausflug" auf die Wiese (in max. 200m Entfernung) gemacht... Heute waren wir kurz in der Welpengruppe. Aber nur zum Zuschauen. Aktiv teilgenommen haben wir nicht. Der Kleine ist total platt. Und wie gesagt, wir machen gefühlt nix...

    Eure Welpin ist gerade mal 2,5 Wochen älter. Ihr könnt das ja mal mit eurem "Programm" abgleichen... Vielleicht ist es ihr echt einfach zu viel was ihr mit ihr macht...

    Newton kommt in der Regel auch mit zweimal täglich aus. Falls nicht, würde er sich schon melden. Notfalls auch so massiv, dass ich davon aufwache...

    Wir gehen so zwischen 5 und 6 Uhr morgens und dann wieder nachmittags so zwischen 14 und 16 Uhr. In den Ferien verschieben sich diese Zeiten natürlich nach hinten, besonders wenn es so heiß ist.

    Eine hochwertige Box halte ich für die beste Möglichkeit einen Hund im Auto zu transportieren. Generell finde ich es wichtig, gerade Welpen und junge Hunde räumlich zu begrenzen. Das kann auf verschiedene Art und Weise geschehen; eine davon ist die Box.

    Um den Welpen vor sich selbst zu schützen, braucht es meines Erachtens nicht unbedingt eine Box. Wenn man es schafft, seine Bude komplett welpensicher zu machen, passt das doch auch.

    Ich denke auch, ihr solltet es alles auf euch zukommen lassen.

    Den Alltag würde ich jetzt nicht ändern, „nur“ weil ein Hund einzieht. Wenn er nachts ankommt, geht es nochmal Pipi und dann wird geschlafen. Wenn er sich hauptsächlich im Wohnzimmer aufhalten soll, würde ich die ersten paar Nächte mit ihm dort verbringen.

    Auch was das Büro betrifft, würde ich jetzt keinen großen Aufriss machen und ein großes Gewöhnungsprogramm auffahren. Nach den zwei Wochen Urlaub kommt er mit und gut. Rest regelt sich vor Ort.

    Ich verstehe den ganzen Aufhebens nicht, der heutzutage um dieses Thema gemacht wird. Bei mir zieht morgen der fünfte Welpe ein und alle unsere Welpen wurden räumlich begrenzt. Auch schon, als es noch keine Boxen, etc. gab. Da taugte dann ein Umzugskarton oder ein selbstgebauter Auslauf aus Holz bzw. teilweise auch Kinderschutzgitter, Kaminschutzgitter, etc.

    Ganz früher wurden in unserer Familie Hunde auch ausschließlich draußen gehalten und waren nachts im Zwinger. Das habe ich aber nicht mehr bewusst mitbekommen. Da war ich noch zu klein.

    Wir haben damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Ich kann mich nicht an einen Hund erinnert, der in irgendeiner Weise problematisch war. Alle sind/waren vollkommen unkomplizierte, folgsame, einfach zu führende Hunde, die man überall mit hin nehmen kann bzw. konnte. Alle waren rasch stubenrein (bis auf die Hündin, die bei der Züchterin leider ans Puppy Pad gewöhnt wurde...) und können bzw. konnten ohne Probleme alleine bleiben.

    Ich kenne das nur so und durch die durchweg guten Erfahrungen werde ich das auch weiter so handhaben.

    Wie die Begrenzung genau aussieht, muss man je nach Wohnsituation dann eben schauen.

    Hunter wird in der Hauptwohnung einen Welpenauslauf haben; in der Dienstwohnung kann ich zur räumlichen Begrenzung mit Kindergittern arbeiten. Bei meinen Eltern im Haus gibt es einzelne Zimmer, so dass da dann halt einfach die Wohnzimmertür zu gemacht wird, damit er nicht unbeaufsichtigt raus in die anderen Zimmer kann.

    Bei Newton hatte ich noch ein extra Wohnzimmer, wo dann halt auch immer die Tür zu war.

    In meiner aktuellen Wohnung habe ich einen komplett offenen Wohnessbereich, der in den Flur übergeht. Ich kann da nirgends ein Kindergitter anbringen. Also ist es dieses Mal ein Welpenauslauf geworden.