Beiträge von RafiLe1985

    Hallo,

    ich würde generell mal einen Trainer auf deinen Umgang mit dem Hund schauen lassen. Irgendwas kann da nicht passen.

    Überdrehen schön und gut, aber das derart am Menschen „auszulassen“ finde ich schon ein starkes Stück...

    Ich habe derzeit einen 5 Monate alten Junghund. Der ist auch als mal etwas drüber... Aber irgendwann ist gut... Ich führe ihn dann ruhig und bestimmt auf seinen Platz und sage ihm, er soll sich jetzt entspannen. Meist klappt das.

    Will er sich partout nicht beruhigen, gibt‘s auch mal deutliche Worte...

    Sobald mein Hund (egal welchen Alters) irgendwie körperlich grob zu mir ist, gibt es sofort eine heftige Ansage... Bei Hunter ist das noch nie vorgekommen (und wird es vmtl auch nie) aber Newton ist mir als Junghund mal derart heftig in den Rücken gesprungen, dass es richtig weh getan hat... Er hat da den Anschiss seines Lebens kassiert und das seither auch nie wieder gemacht.

    Wie gesagt, ich habe da vollstes Verständnis, wenn der Welpe/Junghund mal drüber ist und Dummfug macht, aber irgendwann ist gut. Und derart körperliche Übergriffe gibt es nicht. Punkt.

    Eventuell fehlen dir da einfach noch Mittel und Wege dich deinem Hund gegenüber verständlich zu machen. Deswegen: Trainer kommen lassen, drauf schauen lassen, Tipps geben lassen.

    @Ulixes Einfach mal so einem Radler bei dem Versuch den Hund zu schützen vor‘s Rad laufen!

    Hab ich schon mal gemacht, weil es einfach nicht anders ging. Schmaler, kaum befestigter Weg, Newton hatte gerade eine Schnupperstelle „fertig“ und war im Begriff weiter zu gehen... Er wäre mit dem Radfahrer kollidiert, wäre ich nicht schnell zu ihm gehechtet und hätte ihn am Brustgeschirr festgehalten.

    So ist er halt mit mir kollidiert... Hab ihn nach den Personalien gefragt und ihm bisschen Angst gemacht... Fies, ich weiß, aber hoffe, er hat was draus gelernt...

    Wäre er mit Newton kollidiert, wäre ich der Gelackmeierte gewesen... So war er Schuld.

    Da ich neugierig bin, habe ich jetzt mal Google Maps zu Rate gezogen um anhand deiner PLZ zu sehen, welches räumliche Umfeld du hast. Ist ja nicht gerade Ballungsgebiet :smile: (im Vergleich zum mir nahen ruhrgebiet betrachtet, nur um mal meinen Maßstab zu erläutern).
    Wie äußert sich denn dieses Tut-nix-Verhalten dir gegenüber? Was sind das für Hunde, in welchem Bereich tritt das auf?

    Ich wohne Nähe super-sozial-öko-vegan Freiburg. Alles voller Gutmenschen hier, die Hunde aus dem TS (vornehmlich Auslandstierschutz) „adoptieren“/„retten“, denen sie in keinster Weise gewachsen sind. Gerne mal einen Kangal-Mix oder ein Pyrenäenberghund-Mix...

    Dazu die Tatsache, dass nirgends explizite Leinenpflicht herrscht. In Newtons Lebenszeit kann ich es an einer Hand abzählen, dass da mal jemand seinen Hund angeleint hat, wenn Newton an der Leine war... Selbst als er zeitweise Trichter tragen musste, hielten es die Leute nicht für nötig... Da darf der Tut-Nix doch gerne reinballern, in einen Hund der sich gerade von einer OP erholt...

    Wenn du hier in Ruhe spazieren gehen willst, musst du warten bis das Wetter schlecht ist und an entlegene Orte fahren.

    Es hat hier nix mit Ballungsraum zu tun, sondern mit den Leuten die hier leben...

    Ich denke nicht, dass ihr für das vorgesehene Programm explizit einen sportlichen Hund braucht.

    In Retrieverkreisen kann man den typischen Sport leider oft nur ernsthaft betreiben, wenn der Hund Papiere hat. Wie das bei anderen Sportarten ist, weiß ich nicht. Je nachdem welchen Sport ihr machen wollt, würde ich das bei der Auswahl des Hundes bedenken.

    Falls ihr eher just for fun im Hundesport unterwegs sein wollt, „reicht“ denke ich ein typischer Begleithund. Pudel, Havaneser, etc.

    Da du „nur“ halbtags arbeitest, halte ich einen Welpen schon für machbar.

    Ich würde den Welpen auch nicht holen. Wenn es schon ein Mix-Welpe sein muss/soll, dann bitte aus dem Tierheim und nicht aus sinnloser Vermehrerei. (Ja, war sicher ein Ups-Wurf... Und ein halbes Jahr später gibt es dann den nächsten Ups-Wurf... Nein, danke!)

    Gerade bei Kindern wäre ich mit einem Hütehund(-Mix) aus schlechter Aufzucht sehr sehr vorsichtig.

    Warum nicht ein reinrassiger Schäferhund-Welpe aus guter, seriöser Zucht?

    @Lucy_Lou

    Könntest du evtl. den Thread verlinken? Damit man weiß, worüber man redet?

    So pauschal lässt sich das nicht beantworten, finde ich. Es kommt da auf das konkrete Krankheitsbild an, die Heilungschancen, das Alter und den sonstigen Gesundheitszustand des Hundes, etc. Ganz wichtig wäre es für mich auch, welche Lebensqualität der Hund nach der Behandlung hätte.

    Generell finde ich, dass man beim Hund nicht alle (heute verfügbaren) medizinischen Möglichkeiten ausschöpfen muss.

    Ich bin in der glücklichen Lage, dass ich die Kosten auf jeden Fall irgendwie stemmen könnte, selbst wenn es 500€ im Monat wären.

    Was man tut, wenn man die Kosten nicht stemmen kann? Nun, was nicht geht, das geht nicht. Dann müsste man halt schauen, was eine Nicht-Behandlung für Konsequenzen hätte. Und falls das dem Hund großes Leid/Schmerzen verursacht, bleibt ja nur die eine Lösung....

    Aber wie gesagt: Pauschal kann man da eigentlich gar nichts sagen! Es kommt da doch sehr auf den individuellen Fall an!