Beiträge von RafiLe1985

    Hallo,

    zu Newton (ebenfalls Labrador, 4 Jahre alt) kam Ende Juli diesen Jahres Hunter als Welpe (9,5 Wochen) hinzu. Das "Hauptproblem", dass ich anfangs hatte, war die unterschiedliche Länge der Spaziergänge. Ich bin alleinstehend und einen derart jungen Welpen kann man ja in einem neuen Zuhause nicht direkt alleine lassen.

    Wir haben das dann so überbrückt, dass wir morgens zu dritt eine kleine Löserunde gingen. Newton bekam in der Zeit dann nur einen größeren Spaziergang am Tag. In dieser Zeit war Hunter dann entweder bei den Nachbarn oder ich habe ihn im Rucksack mitgenommen. Als er dann für den Rucksack zu schwer war, war er dann entweder bei den Nachbarn oder solange in der Autobox, weil er das (durch das Training in der Rettungshundestaffel) bereits gut kannte und da auch schon problemlos alleine bleiben konnte.

    Aber wenn ihr zu zweit seid, wird es das Problem bei euch ja nicht geben. Da kann ja einer beim Welpen bleiben. :)

    Ansonsten würde ich mir noch über das Geschlecht Gedanken machen. Eine zweite Hündin oder einen Rüden? Ich habe ein gleichgeschlechtliches Pärchen. Aber bin auch eher ne Rüden-Mama. ;)

    Hallo zusammen,

    bin von der Staffel-Neujahrswanderung zurück und habe den Thread nachgelesen. Danke für eure Beiträge. Ich habe mir das, was für mich hilfreich war, herausgezogen und werde das auch umsetzen.

    Bei denjenigen Beiträgen, die für mich nicht hilfreich waren, ist es meist der Fall, dass Dinge hinein interpretiert wurden, die nicht der Realität entsprechen.

    So wurde aus einem Hund, der altersbedingt, entwicklungsbedingt oder situationsbedingt einen Rückschritt beim Alleine bleiben gemacht hat, ein Hund der

    • generell nicht alleine bleiben kann
    • überbeschäftigt ist
    • auch in meiner Anwesenheit nicht entspannen kann

    Alles das entspricht nicht den Tatsachen. Ich arbeite fast Vollzeit und das erste Schulhalbjahr ist (fast) um. Was glaubt ihr denn, wie es bisher lief? Wenn es da gravierendere Probleme gegeben hätte, hätte es schon viel früher einen Thread dazu gegeben...

    Selbst Newton, der Zeit seines Lebens (bis auf den Rückschritt zu Beginn der Pubertät) vollkommen problemlos alleine bleibt, wurde alles Mögliche angedichtet. Er wäre wohl noch nie entspannt alleine geblieben, etc pp...

    Zu meinen Eingangsfragen hingegen wurde leider sehr wenig und nur anfangs was geschrieben. Finde ich sehr schade, weil ich mir da doch irgendwie mehr Infos und Erfahrungswerte erhofft hätte.

    Nun gut, so werde ich es halt nun selbst herausfinden müssen, ob das getrennte Alleine bleiben das Setting ist, das für beide Hunde gut passt. Bisher bleiben die beiden ja auch schon regelmäßig separat alleine (bedingt durch Newtons Job als Schulhund und Hunters Ausbildung in der Staffel) und da gab es wie gesagt noch nie Probleme.

    Ich fände es zwar schade, wenn es so wäre, weil ich es wie gesagt aus meiner Sicht "schöner" für die beiden wäre, wenn sie sich gegenseitig Gesellschaft leisten würden. Aber vielleicht (sofern das tatsächlich die Lösung der Problematik ist) ist das ja auch nur übergangsweise nötig und wenn Hunter erwachsen ist, können sie vielleicht wieder gemeinsam alleine bleiben.

    Ich werde nach der kommenden Arbeitswoche mal über die Ergebnisse berichten. Wen es interessiert, der kann hier gerne weiterhin reinschauen.

    Ich verstehe wieder mal den Sinn dieses Threads gar nicht du fragst etwas, bekommst von einigen die Ahnung von Arbeitsrassen haben eine Antwort und plötzlich ist das alles gar nicht so. :ka: Dann passt es doch.

    Warum lässt du Hunter bellen, wenn du da bist? Er kommt ja scheinbar nicht mal zur Ruhe, wenn du da bist wie soll er es dann allein können. Hier muss grundsätzlich an der Basis gearbeitet werden und nicht am Symptom.

    Ich schreibe dir später eine PN. Bin erstmal ne Weile off. Habe eine Verabredung.

    Das kommt auf den Hundetyp an. Arbeitshunde können beim Gassi in der Regel nicht abschalten. Vor allen Dingen die nicht, deren Auslösereize für ihren Job ihnen permanent in der Nase hängen und/oder vor den Augen sind. Wenn ein Hund in dem Alter zwei Mal täglich so lange "jagdlich Gassi geht", dann ist er so lange mit Jagdreizen getriggert worden. Das kann der nicht verarbeiten.

    Hunter ist jagdlich bisher null interessiert. Wird aber vermutlich rassebedingt sicher noch ein Thema werden wenn er älter ist.

    Das klingt einfach so, als hätte Newton nie gelernt wirklich entspannt allein zu bleiben.

    Newton bleibt entspannt alleine.

    Vielleicht einfach zu viel verschiedene Situationen.
    Mal im Auto alleine bleiben müssen, mal ganz alleine, mal zu zweit, mal in der Wohnung, mal in der anderen Wohnung.
    Als ich mal eine Weile zwischen 2 Wohnungen pendeln musste, wurde das Alleinebleiben meiner 2 Hunde auch wieder schwieriger, obwohl es vorher gut klappte.
    Gerade für junge Hunde ist so ein "Hin- und Her" anstrengend, da muss es nicht mal ein "Arbeitshund" sein.
    LG

    Das mag durchaus sein. Das war bei Newton so nicht der Fall. Werde ich mal drüber nachdenken. Ändern können werde ich es aber nun leider nicht mehr.

    Ich bin mir extrem sicher, dass Hunter das Alleinebleiben definitiv nicht kann, auch wenn es in der Box klappt.
    Du schreibst, räumliche Einschränkung funktioniert nicht und Kauteil funktioniert auch nicht, du hast also schon herumprobiert weil es nicht klappt.
    Ich denke, du hast zu schnell zuviel von ihm verlangt, also er war anfangs zu lange alleine obwohl er es noch nicht konnte und er hat da auch durchgebellt, das war m.E.n. ein Fehler, den Hund aus diesem Verhalten nicht rauszuholen und ihn sich "irre" bellen zu lassen.

    Ich glaube, das Problem war genau anders herum...

    Bei Newton war es ja so, dass ich nur eine Woche Eingewöhnung hatte und er dann regelmäßig alleine blieb. Bis auf die Pubertät war es bei ihm immer absolut problemlos mit dem Alleine bleiben.

    Bei Hunter hatte ich furchtbar lange 6,5 Wochen in denen er den Luxus hatte, dass ich fast immer da war. Da hat er absolut keine Regelmäßigkeit kennengelernt und das rächt sich heute. Ich hatte das an anderer Stelle schon einmal irgendwo geschrieben. DAS werde ich nie wieder so machen.

    Er ist der Hündin als sie zur Halterin gelaufen ist noch nach und wollte dann schnüffeln ich vermute hier hat für ihn erst das ok wer bist du angefangen. hab ihn dann zurück gerufen und er kam auch und wollte dann doch nochmal hin da hab ich vor lauter Überforderung einen Schreier los gelassen weil ich kurzzeitig Angst hatte er würde die Hündin weiter angehen. Er kam mit gesenktem Kopf zu mir und das tat mir dann fürchterlich leid aber ich war einfach überfordert und wusste in dem Moment wirklich nicht was da gerade richtig oder falsch gelaufen ist.

    Naja, ich denke nicht, dass er davon nun irgendeinen Schaden genommen hat, weil du mal lauter wurdest. ;) Solche Dinge passieren einfach, würde ich jetzt nicht überbewerten.

    Dass Problem war die Fremdhündin die ungebeten her kam. Denke nicht, dass du dir was vorwerfen musst.

    Und mir ist es sehr wichtig, dass ich ihn in solchen Situationen noch Hund sein lasse und bis zu einem gewissen Punkt darf er auch Aggression zeigen aber man liest einfach auch viel zu oft, dass Hunde anderen Hunde Aggressionen zeigen die absolut unberechtigt sind und dies Versuch ich bei uns gerade irgendwie rauszufiltern.

    Ich denke, die Tatsache, dass du dir dessen bewusst bist, ist schon ein gutes Zeichen.

    Ich kenne leider auch nur sehr sehr wenige Hunde, die "normal" sozialisiert sind. Muss man heutzutage wohl mit leben... :ka:

    Ich würde auch den Welpen nehmen. Direkt mit der Pubertät einzusteigen, hätte ich keine Lust drauf.

    Um welche Rasse handelt es sich denn? Ist der Züchter im VdH? Was die Frage zum Preis betrifft: Fände es prinzipiell sogar in Ordnung wenn der Junghund mehr kosten würde. Schließlich musste er viel viel länger mitversorgt werden als der Welpe.