Gestern ist meinem Mann beim Gassi was Blödes passiert...
Er lief mit Mia bei uns in der Straße auf dem Gehweg, wegen sehr schmaler Gehbreite aufgrund ungeschnittener über 2m hoher Hecke Hecke eines Nachbarn kann man an der Stelle nicht neben dem Hund laufen, Mia lief also eine Hundelänge voraus (angeleint natürlich, ihre Rute war also ungefähr auf Männes Kniehöhe)
An die Straße münden kleine Stichwege, die jeweils zu den einzelnen Blocks führen. Man kann diese nicht einsehen, bevor man nicht an der Hecke vorbei ist.
Aus eben diesem Weg kam ein Radfahrer mit hohem Tempo heraus, sah wohl in letzter Sekunde den Hund als Mia an der Hecke vorbei auf den Zuweg trat.
Mein Mann sagt, der Radler bremste so stark mit der Vorderbremse, dass er vorn über den Lenker flog.
Auf Nachfrage sagte der Radler, ihm wäre nichts passiert, er stand auch sofort wieder auf, aber Schmerzen kommen ja oft erst später und mein Mann sagt, das muss wehgetan haben.
Wir rechnen sehr damit, dass da noch was nachkommt (der Nachbar ist dafür bekannt, nicht einfach zu sein)
Melden wir das dann der Hundehaftpflicht oder unserer Privathaftpflicht?
Fakt ist das wäre genauso passiert, wenn mein Mann vorangegangen wäre - den hätte er auch nicht sehen können
Wäre in dem Moment ein Auto dort entlang gefahren, wäre er in das Auto gefahren, denn der Radler war viel zu schnell für die nicht einsehbare Straße.
Mein Mann meint, wir sollen nicht nachfragen gehen bei dem Nachbarn, denn das würde den Eindruck machen, wir wären Schuld und erst recht Ärger bringen als Schuldeingeständnis