Also ich hab jetzt nicht alles gelesen und auch keine Ahnung von Border Collies Aber ich habe einen Vizsla und ich habe in dem Alter bewusst sehr wenig bis gar nichts mit ihm gemacht und hatte trotzdem dasselbe Drama wie du ich dachte ich schaff das nie und ich will nie wieder einen Welpen. Ich bin dann einfach meine Linie weiter gefahren und es wurde dann mit der Zeit von selbst besser. Murphy ist jetzt 1 Jahr und drei Monate alt und mittlerweile bereue ich wirklich das ich diese Zeit nicht mehr genossen habe es ist einfach so schnell vorbei und sie sind groß.
Halte einfach durch und genieße den Zwerg so gut es geht.
Am Wochenende haben wir Murphys Schwester besucht die beiden waren so nett zusammen. Während der ganzen drei Tage kein einziger Streit. Murphy war so brav obwohl seine Schwester am Sonntag zum ersten mal läufig wurde. Er hat dann voll auf sie aufgepasst das war so süß.
Wir waren am Wochenende bei Murphys Schwester und die wurde dann am letzten tag läufig. Er hat die tage vorher einmal versucht zu rammeln ich habe es gleich unterbunden und siehe da der Bub konnte richtig nett mit ihr spielen obwohl sie geblutet hat. Aber uns kam es so vor als wenn er sie beschützen wollte wenn jemand am Zaun vorbei ging das hat er die tage vorher nicht gemacht.
Eine Woche vorher war in der Hundeschule auch eine läufige Hündin und auch da hat er nach einer ansage ganz nett gespielt.
Also jetzt darf er vorstehen und sogar wildspuren verfolgen solange er ansprechbar bleibt auf dem weg bleibt und sich nicht mehr wie 15 Meter von mir entfernt. Das funktioniert hier sehr gut. Ich hab einfach auch viel an seiner Impulskontrolle und frustationstoleranz gearbeitet. Wenn er das kann darf er natürlich auch mehr aber es ging doch erstmal um die Erziehung. Ich kann meinen Hund nicht für Dinge schimpfen die ich ihm vorher nicht erklärt habe das finde ich unfair. Aber jeder wie er will.
Außerdem mache ich seit er 8 Wochen alt ist Dummytraining mit ihm.
Mir geht es nur darum das er nicht unkontrolliert abgeht und soviel Freiheit wie möglich bekommt. Das musste er sich erarbeiten.
Murphy ging auch das gesamte erste Jahr an der Schlepp erst an der 5 Meter dann an der 8 Meter. Jedes intensive Schnüffeln wurde unterbrochen jeder falsche Blick. Ich habe ihn auch nie Spielzeug hetzen lassen. Ich habe gezielt welches geworfen aber er durfte nicht hinterher. Das war für ihn echt hartes Training das im Garten anfing und im Wald endete. Aber jetzt darf er 90 Prozent freilaufen und dafür hat es sich gelohnt.
Wobei ich mich darauf auch nie ausruhen würde. Ich werde ihn bis an sein Lebensende daran erinnern das es verboten ist.
ich würde ihm auch erstmal ein nein beibringen ich denke nicht das er weiß was das heißt. Durch das Nacken packen lernt er es nicht er gerät dadurch nur in Stress.
Danke für deinen Kommentar, die erste die mich hier nicht als Tierquäler hin stellt nur weil ich nachts einen kennel benutze
Liegt vielleicht daran das ich in der Zeit selbst einen Kennel benutzt habe Da hat er tatsächlich am ruhigsten drin geschlafen.
Ich bin auch ohne Leine raus, wenn ich aber gemerkt habe er will wieder rein ohne was zu machen, hab ich ihn schon mal kurz angeleint und mich einfach wie ein Baum in die Wiese gestellt, dann ging meist doch was Ich glaube sie vergessen einfach manchmal was sie wollten
Eine Sache fällt mir noch ein, wieviel Programm macht ihr denn tagsüber. Evtl ist er von den Eindrücken des Tages so überdreht das er nicht schlafen kann oder er schläft tagsüber schon recht viel das er nachts nicht mehr so müde ist? Wäre vielleicht noch interessant.
Inwiefern soll ich meine Reaktion denn bedenken? Wie verbietest du deinem Hund etwas? Und wenn er es dann trotzdem mehrfach wiederholt, was machst du dann?
Also das mit dem Schnarchen finde ich nicht ganz normal. Meine Hündin schnarcht auch ohne platte Nase (sie wurde auch als Welpe untersucht es ist alles in Ordnung) aber sie schnarcht nicht so laut, das uns das den Schlaf kosten würde. Also unser Murphy dachte auch abundan das Nachts remidemi sein könnte. Ich hab ihn einfach, wenn ich wusste das ich gerade erst mit ihm draußen war und das noch keine 2 Stunden her ist, ein wenig ignoriert. Wenn er wirklich musste wurde er lauter, wenn nicht (was meistens der Fall war) ist er wieder eingeschlafen. Irgendwie müssen sie ja auch lernen das nachts Schlafenszeit ist. Aber ein wenig kommt das auch von allein wenn sie älter werden. Ich finde auch mit der Zeit hört man ob es was ist oder nur langeweile. Wenn man dann so richtig übermüdet ist kann man auch damit ganz gut schlafen. Das geht aber dann wieder weg, wenn er älter wird. Am Anfang dachte ich: Nie wieder ein Welpe. Aber im Nachhinein würde ich das alles viiiiiiel lockerer sehen, sind halt Babys.