Beiträge von Samita

    Ich hatte gestern auch kein gutes Gefühl bei der THP ihr helft mir schonmal sehr. Ich könnte momentan heulen, ich fühle mich als würde ich planen ihm einen Fuß abnehmen zu lassen und sehr viele sagen ja das hätte ich schon lang gemacht du willst ja eh nicht züchten :(
    Ich habe auch Angst das die Kommunikation zwischen Henry und Murphy kaputt geht bzw Henry ihn dann wie eine läufige Hündin wahrnimmt. Mein Mann lässt mich im Regen stehen ihm geht es genauso wie mir und er kann sich einfach auch keine Meinung dazu bilden :verzweifelt:
    Ich habe mir jetzt das Buch von Gansloser gekauft und werde meine andere Trainerin und Freundin mal fragen ob sie ihn mal anschauen möchte. Vorher wird nichts gemacht bzw möchte ich vor einem Chip Probelauf eh nichts endgültiges machen. Die THP, Homöopathin und Trainerin standen wie eine Mauer vor mir und waren alle einstimmig für eine Kastration und wollten schon einen Termin für das ausleiten der OP ausmachen :muede:

    Murphy ist ja gerade ähnlich dabei er wird im März 3 Jahre alt. Er frisst jetzt wieder schlecht will dauernd in den Garten, hat wieder Vorhautkatharr, beim Gassi egal ob weit draußen oder im Dorf ist er gedanklich nur bei Pipi. Ich glaube es ist auch egal ob von kastrierten oder unkastrierten Hündinnen. Ich dringe schon noch zu ihm durch und er hört auch noch aber mit Verzögerung und Stress, vorgestern fing er beim gassi an zu hecheln. Er ist hin und hergerissen, man merkt es ihm direkt an das er gerne möchte aber einfach nicht kann. Er gibt sich solche Mühe.
    Unsere Tierheilpraktikerin die eigentlich nicht für Kastration ist, rät uns zur Kastration und zwar auch nicht zum Chippen sondern direkt kastrieren.
    Sie meint wir wissen ja nicht auf was er in dem Omeprazol reagiert hat und daher würde sie niemals einen Chip setzen lassen außerdem meinte sie das der Chip so schädlich ist, in der Tierklinik München wird er schon gar nicht mehr verabreicht und außerdem wird er eh bald vom Markt genommen, was daran jetzt aber so schlimm ist konnten sie mir nicht sagen. Außer das sie meinten das er Unsicherheiten hervorruft die bei einer normalen Kastration nicht sind.

    Murphy ist sehr unsicher daher wollte ich ihn eigentlich nicht kastrieren lassen. Momentan steht er aber draußen wirklich unter Stress und die THP meinte das es zu Prostatakrebs kommen kann, wenn die immer auf Hochtouren läuft. Aber das wurde ja noch gar nicht untersucht.
    Was meint ihr kann es in dem Alter noch eine Phase sein die vorüber geht? Ist es Erziehungssache? Meine Trainerin meint nein, weil man ihm ansieht wie er versucht es mir recht zu machen aber er einfach nicht kann. Bzw so schlimm wie viele hier oder allgemein im internet schreiben ist es auch gar nicht. Er kann weiterhin frei laufen, es ist nur alles etwas verzögert und er hat halt Stress, weil er weiß dass es falsch ist und schon fast erwartet das ich schimpfe.
    Weiß hier jemand zufällig ob das mit München stimmt?
    Würdet ihr erst Chippen wegen der Unsicherheit?
    Mit meinem Tierarzt hab ich noch nicht gesprochen das kommt erst nächste Woche, ich wollte nur vorab hier schon fragen.

    Hier gibt es übrigens auch so A... er die ihren Hund extra zu uns (mit angeleinten Hunden) schicken, es macht fast den Anschein als wären denen ihre Hunde egal. Wenn ich bitte anzuleinen wird dem Hund ein Klaps auf den Po gegeben und gegrinst. Bei Flexileinen der Knopf dann erst recht losgelassen.
    Wenn ich dann blocke, wird mir gesagt ich soll doch nicht so unfreundlich sein :muede:
    Ich bin aber froh das ich blocken kann und werde das auch weiterhin tun.
    Furchtbar was da wieder passiert ist mich wundert es aber nicht, wenn ich mir anschaue was hier so alles mit Hund rum läuft.

    Bei Henry lag die Ursache im Kontrollverlust, er ist ein kleiner Kontroletti, in der Box hat er diese Kontrolle einfach nicht mehr. Ich hab die Box so verhängt das er nichts mehr sieht, jegliche Aufregung abgebrochen (wie Hummel schrieb) und den Rest ausgesessen. Mir ist die Box sehr wichtig, wenn sie auch jetzt wo sie es können nicht mehr viel drin sind, außer in der Arbeit, aber ich möchte das sie es können. Das war auch schon sehr hilfreich zuletzt als Murphy die Nacht in der Klinik verbringen musste, da möchte ich den Hund nicht auch noch mit sowas stressen.

    Murphy hatte das auch lang, eine zeitlang fraß er gut dann wieder schlechter bis gar nicht. Wenn er gar nicht gefressen hat, hab ich es ihm alle zwei Stunden angeboten. Ich hab auch hin und wieder da Futter gewechselt aber es war immer das gleiche eine zeitlang fraß er gut dann schlechter.

    Wir haben jetzt durch Zufall festgestellt das er Bauchschmerzen hatte und bekommt jetzt hypoallergenes Futter, momentan darf er nichts anderes, weil wir eben nicht wissen was er nicht verträgt also sind mir die Hände gebunden.
    Anfangs hat er bei dem hypoallergenic Futter richtig rein gehauen, bis er jetzt wieder mäkelt, diesmal sind Bauchweh ausgeschlossen und es gibt auch sonst keine gesundheitlichen Ursachen mehr.
    Ich hab ihm jetzt wirklich rigoros das Futter morgens 15 min hingestellt und dann weg und dann erst abends wieder hin nicht zwischendurch nur zu diesen Zeiten. Das hat er jetzt vier Tage durchgehalten ich diesmal aber auch und siehe da heute Abend hat er gefressen. Ich werde ihm das Futter nicht mehr abwiegen einfach den Napf voll machen und er kann fressen so viel er will. Dadurch mach ich mir keinen Stress, weil er hat die Möglichkeit, wenn er nicht will hat er Pech gehabt. Leid tun darf einem der Hund dabei echt nicht sonst funktioniert es nicht, dass hat bei mir jetzt 2 Jahre gedauert bis ich das kapiert hab.

    Ich hab genau dieselbe Erfahrung gemacht. Du hast es genau auf den Punkt gebracht :bindafür: