Beiträge von pinselglas

Wir führen derzeit umfassende Wartungsarbeiten durch.

    Ich würde gerne noch ein paar Denkanstöße mit in den Raum werfen.
    Du sagst, eine haarende Rasse würde dich (zuhause) nicht stören. Wenn Frau Müller mit den frisch gestellten Tropfen gleich noch ein Hundehaar inhaliert könnte das durchaus problematisch werden... Du weißt ja sicher auch was passiert, wenn man über einen vollgehaarten Boden rüberwischt - die meisten Haare pappen dekorativ am Boden fest und je nachdem wer wischt sammeln sie sich auch gerne an Tisch- und Stuhlbeinen. Dieses Problem würde sich nachtürlich weiter vergrößern, je mehr ein stark haarender Hund mit auf den Wohnbereich genommen wird.
    Du hast die Überlegung in den Raum gestellt, dass der Hund ja auch frei oder alternativ mit dir zusammen über den Wohnbereich läuft. Bist du wirklich bereit die Risiken zu tragen? Und ist auch die Einrichtungsleitung bereit die Risiken zu tragen? Bei einem freilaufenden Hund ist das Sturzrisiko stark erhöht, gerade mit einem kleiner Wusel, wie du ihn dir vorstellst. Es gibt so einigen Angehörige, die euch bei so einem Sturzereignis bis nach Timbuktu klagen würden. Selbst wenn die Haftpflicht greift ist das ein riesen Schnitzer für den Ruf des Hauses.
    Unkontrollierter und freier Kontakt zu allen Bewohnern bedeutet auch wieder erhöhtes Übertragungsrisiko von Infektionskrankheiten. Wenn es konkret wird sollte sich die Einrichtungsleitung am besten mit dem zuständigen Bearbeiter vom Gesundheitsamt in Verbindung setzen - nicht dass es bei der nächsten Regelprüfung eine unangenehme Überraschung gibt.
    Wenn Bewohnerkontakt angedacht ist empfehle ich Gewicht und Größe der Wunschrassen ggf. ein wenig nach oben zu schrauben, damit der Hund die stellenweise doch leicht grobmotorischen Streicheleinheiten mancher Leute unbeschadet übersteht. (Und in Idealfall auch eine entsprechende Ausbildung von Hund und Halter, in der zB auch der Besitzer geschult wird zu erkennen, wann der Hund genug hat. Ist manchmal nicht so deutlich wie man meinen sollte).

    Das klingt jetzt doch reichlich negativ, aber am Ende ist es einfach wichtig die Risiken abzuwägen :gut:

    Ich persönlich würde bei 2 Tagen die Woche vermutlich eher nach einem Sitter Ausschau halten.

    Ich habe mal zwei Fragen.

    Ich hatte neulich schon mal wegen dem Fuchs unter der Garage gefragt. Heute habe ich endlich den Forstrevierleiter ans Telefon bekommen. Er kann nix machen. Ist schließlich ein Wildtier und das gehört niemandem. Fallen stellen geht nicht, könnte ja ne Katze rein und im Wohngebiet darf nicht geschossen werden :shocked:
    Hier hat niemand die Absicht den Fuchs um die Ecke zu bringen. Was ich auch betonte. Er sagte, es ist nicht sein Problem, das müssen wir halt selber lösen. Er schlug vor Glasscherben o.ä. in den Bau zu schütten. Wenn er sich dort verletzt kommt er vielen echt nicht wieder.
    Ich verkneife mir mal meinen Kommentar dazu. Aber hat von euch einer eine Idee wie wir ihn vertreiben können.
    Im Prinzip stört er nicht. Aber er untergräbt das Fundament. Das wird über kurz oder lang ein Problem.

    Frage Nr. 2
    Wie regelt man es am besten wenn man ein Baby hat, die Mutter schwer krank ist und im KH liegt und der Vater voll berufstätig ist? Mir war so als würde die Krankenkasse dann eine Haushaltshilfe bezahlen. Stimmt das oder gibt es das nicht mehr? Und wie lange dauert es bis sowas läuft?

    Vielen Dank schon mal :winken:


    Zu Frage 2: Eine Haushaltshilfe für die Zeit nach einer schweren Erkrankung und Krankenhausaufenthalt (idR max. vier Wochen) fällt unter Häusliche Krankenpflege und wird vom Arzt verordnet. (Infoseite von der AOK; Auszug SGB). Sprich am besten mal mit dem Sozialdienst der Klinik, deren Aufgabe ist es im Zuge des Entlassmanagements sich um eine möglichst nahtlose Anschlussversorgung nach dem stationären Aufenthalt zu kümmern.

    Offizielle Absprachen gibt es keine. Das schärfste Auge auf etwaiges Fehlverhalten vom Hund habe vermutlich ich selbst xD
    Brian liegt ja eigendlich den ganzen Tag bei mir im Büro, Tabus wären Menschen anspringen oder anbellen, aber das ist bei uns ja zum Glück eh kein Thema. Wenn er doch mal mit mir unterwegs ist habe ich ihn entweder angeleint oder im Fuß. Wenn er von den Kollegen entführt wird darf er auch über die Flure galloppieren, im Normalfall stört sich da auch niemand dran. (Ich habs aber nicht so gern, weil eine Kollegin Angst vor Hunden hat, egal wie nett sie sein mögen).
    Allergiker haben wir (abgesehen von mir) noch zwei. Die eine darf sich wie ich einfach nicht ansabbern lassen und die andere sollte sich nicht stundenlang in meinem Büro aufhalten, dafür besteht aber prinzipiell auch keine Notwendigkeit.
    Summo Summaro habe ich ein eigenes Büro und sorge dafür, dass niemand mit dem Hund in Kontakt treten muss, der das nicht möchte. Damit sind die Kollegen dem Hund gegenüber positiv bis schlimmstenfalls neutral gestellt.

    Das Thema Hygiene wurde tatschlich auch nur von mir selbst angeschnitten. Den Hund begrüßen ist ja gut und schön, aber man darf sich nach intensiven Kontakt durchaus gerne die Hände waschen und die Arbeitskleidung muss man sich mMn auch nicht unbedingt abschlabbern lassen.
    Bevor mein Büro gewischt wird gehe ich einmal mit nem Staubsauger durch, damit die Reinigungskräfte am Ende nicht die ganze Wolle im Wischer kleben haben. Teppiche gibt es bei uns nicht. Eine Fusselrolle stehe selbstverständlich auch noch für die Intensivkuschler berit ^^

    @PocoLoco
    Unter 1600€ netto (Schichtuzlagen o.Ä. nicht mit einberechnet) muss zumindest hier in der Region auch keine Pflegefachkraft nach Hause gehen, selbst die absoluten Frischlinge :)
    Bin auch der Meinung, dass die Arbeitsumstände bedingt durch zu wenig Personal weitaus belastender sind, als das tatsächlich gar nicht so schlechte Gehalt. Bei uns werden auch Bewohner mit PG2 aufgenommen, daraus errechnet sich dann nur wieder sehr wenig Personal. Das ist ja leider noch immer gekoppelt.
    In den Köpfen der meisten Menchen ist aber meistens tatsächlich verankert, dass der Job aufgrund einer niedrigen Vergütung uninteressant wäre und das trifft mMn nicht unebdingt zu.


    Vor ein paar Jahren habe ich eine dreijährige Ausbildung Einzelhandel beendet und von der Firma einen Job angeboten bekommen. Vollzeit inklusive Sonn- und Feiertagszuschlägen hätte ich nichtmal an den 1600€ gekratzt. Brutto wohlgemerkt. In Hamburg

    Darf ich mal ganz indiskret fragen, was ihr bei Pflege(fach)kräften als (zu) niedriges Gehalt empfindet? Finde das immer spannend.


    Bei uns läuft weiterhin alles gut, auch nach einem Wechsel in der Leitungsebene. Brian liegt auch bei der neuen Chefin gerne mit im Büro und es wird zwischen den beiden immer mal ne Banane geteilt (Also die Schale für die Chefin und die Banane für den Hund versteht sich ...)
    Mittlerweile hat Brian auch sehr gut verstanden, dass er hereinkommende Leute nicht ungefragt begrüßen soll, allerdings hat er da eine neue Macke entwickelt. Wenn jemand ins Büro kommt und ich kurz ins Archiv gehe, um etwas zu holen, dann wartet er ein paar Sekunden, begrüßt dann unseren Gast und wenn er die Archiv-Türzum zweiten Mal hört verschwindet er schnell wieder hinterm Schreibtisch in sein Bettchen :pfeif: