Beiträge von abn41

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    Ich kann dir nur von uns berichten, hier ist es ähnlich. Achte mal auf deine Körpersprache. Wenn ich Rudi z.B. davon abbringen will am Hosenbein zu zerren, bringt es nichts mich zu bücken, da er dies als Haltung zum Spielen interpretiert. Stelle ich mich aber aufrecht hin, dann wirkt ein "Nein" oder "eh eh" viel besser.

    Hallo IamRudi,

    danke für deine Antwort. Ja diese Erfarhung habe ich auch eben gemacht. Wenn ich bestimmend "A U S" sage, dann hört er auf. Das Kommando "A U S" kann er schon sehr gut und zuverlässig, daher probiere ich das jetzt mal. Wenn er fester zubeißt sage ich es lauter und etwas grimmiger. Das hat heute bislang ganz gut geholfen. Er hat direkt aufgehört.

    Wie alt ist dein Rudi?

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    Du verpasst es, dem Hundebaby die Beißhemmung beizubringen... das ist doch ds Problem.


    Das Problem ist, dass ich von deiner Methode nicht überzeugt bin bzw. sie mir nicht ganz logisch erscheint. Wenn ich Spielzeug raushole kommt er sofort an und freut sich wie 3 Tage Weihnachten. Wenn ich ihm also Spielzeug gebe wenn er beißt, dann klingt das für mich wie Belohnung.
    Was mache ich denn dann bitte wenn er beim Spielen mit dem Spielzeug doch mal beißt? Ihm einfach das Spielzeug wieder geben? Das kann doch keinen Lerneffekt haben.

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    Wobei ich eine STunde Morgengasi auch etwas heftig für so ein Kerlchen finde.


    Wir gehen morgens 30 Minuten. Wir halten uns an 10Minuten pro Lebensmonat. Nach dem Gassi gibts nicht direkt Futter, das geht aus meinem Tagesablauf nicht ganz hervor.

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    Am Halsband festzuhalten kann bewirken, dass er sich befreien will. Viel Spaß dabei.


    Ja... er hat sich vorhin dann 2 mal auf den boden geschmissen, ich deute das mal als Befreiung. Mensch ich weiß doch auch nicht was ich tun soll, das ist ja das Problem.

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    Löcher in der Kleidung jnd blutige Finger haben hier noch nie und werden auch nie zur Normalität in der Welpenzeit gehören. Ich bin sicher kein Kasernenfeldwebel mit den Welpen unf lasse den Hund gerne Hund sein, aber da hört es dann auf.

    Endlich mal jemand, der eine andere Meinugn vertritt. Ich habe mich schon gewundert, dass alle es als "normal" hinnehmen. Gestern Abend in der Hundeschule wurde uns gesagt, dass wir den welpen am halsband (2 finger hinter das Halsband) ruhig festhalten sollten. Und wenn er 5 Sekunden ruhig war, dann ihn ohne loben wieder loslassen. Mal sehen was das bringt.

    Das Problem was ich sehe ist wirklich, dass er eigentlich verstanden hat, dass Menschenhaut empfindlicher ist. Essen aus den Händen leckt und lutscht er aus der Hand und beim Spielen ist er zwar relativ wild und ungestüm aber vorsichtig mit den Fingern. Streicheln, Kuscheln und sonst alles lässt er ohne Probleme mit sich machen.
    Nur wenn er Nachmittags sich mal 30 Minuten alleine beschäftigen soll oder man Abends auf der Couch liegt, dann beißt er plötzlich in die Füße oder in die Hände. Jenachdem was gerade leichter zu erreichen ist...

    Ich kann verstehen, dass ihm dann langweilig ist und er spielen will. Jedoch hat er ein Spilezeug im körbchen und er muss ja schließlich auch lernen sich selbst zu beschäftigen.

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    Nimm doch ein Spielzeug imme rmit, dass du ihm in die Shcnte schieben kannst. Dann verlässtdu das Zimmer, Tür zu, dann kann er auch nicht nach.

    Das Quietschen kann auch zum Sigalwort fürs Beißen werden, würde ich schnell lassen.

    Ist das wirklich ratsam? Sieht es dann nicht so aus als würde der Welpe fürs Beißen mit einem Spielzeug belohnt werden?

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    Das gehört mehr oder weniger zur Welpenzeit dazu.

    Kannst Du Dich nicht öfter mal mit den Leuten aus Deiner Welpengruppe zum Spielen treffen?
    Auch außerhalb der Welpenstunde?


    Na das kann ja spaßig werden .. :D Ich werde versuchen mich dann mit anderen aus der Welpengruppe zu treffen. Danke dir!

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    Das Quietschen lassen.
    Also, übe doch mit ihm. Wenn er zu fest beißt, schieb ihm ein Spielzeug in den Mund und verlasse das Zimmer. Wenn er sich ordentlich verhält, belohne ihn, auch wenn es eigentlich selbstverständlich ist. Also, du spielst, er knabbert und beißt nicht, BELOHNEN.

    Also wenn wir mit Spielzeug spielen, dann ist er extrem vorsichtig, beißt fast gar nicht mehr in die Finger und wenn doch, dann nur ganz leicht und dann merkt er auch direkt dass das falsch war.
    Wenn ich leckerchen ganz eng zwischen meine Finger nehme, dann lutscht es mitlerweile ganz vorsichtig daraus. Und wenn ich leckerchen z.B. auf meine Beine lege, dann ist er auch ganz vorsichtig.
    ABER wenn gerade nichts spannendes passiert, dann beißt er ohne Vorwahnung in Finger, Füße und sonst was und genau in dieser Situtation hilft das quitschen nicht. Wenn ich ihn ignoriere dann macht er weiter und kommt mir auch nach. Bis ich ein Spielzeug habe sind meine Beine blutig :S

    Guten Morgen,

    wir haben erst 9 Uhr und ich habe bereits eine Kaputte Jeans und zwei blutige Kratzer am Bein - von den Händen will ich mal gar nicht erst sprechen.
    Mein Problem: Seit gestern Abend reagiert er auf das quitschen nicht mehr und lässt nicht los :S Wenn ich ihn raustragen will dann beißt er beim Tragen richtig feste in den Arm. Wenn ich ihn am Halsband vorsichtig rausziehen will, dann schmeiß er sich hin, sodass ich ihn nicht ziehen kann ohne ihm die luft abzuschneiden.

    Jemand einen guten Rat?

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    Das würde ich tunlichst unterlassen. Hunde, auch Welpen, haben einfach nichts auf einem Spielplatz verloren.

    1) Gehen wir nicht mitten auf den Spielplatz sondern bleiben vor der Abzeunung. (Um den Spielplatz herum ist auch Sand)
    2) Darf und soll mein Hund auch Sand kennenlernen.

    Aus meiner Sicht ist also alles gut in der Hinsicht :)

    Ja, das ganze verstehe ich ja. Allerdings habe ich keine weiteren Hunde daheim. Ich unternehme viel mit Freunden, die auch Hunde haben und wir gehen auch in die Welpenschule + Welpenspielstunde. Mehr sozialen Kontakt zu anderen Hunden kann ich ihm leider nicht bieten.
    Deswegen spielen wir schon viel zusammen und unternehmen viel.

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    Das heißt also, dass er noch wilder wird und bald weniger schläft? :D

    Vielen Dank Bubuka!

    Also unser Tagesablauf im Moment (habe Urlaub) sieht wie folgt aus:

    7:00 - der kleine wird langsam wach und macht sich bemerkbar nach 8 Stunden schlaf
    7:15 - erstmal ordentlich begrüßen und etwas kuscheln
    8:00 - ordentlich im wald pullern und die Naturn erkunden
    9:00 - 1. Mahlzeit mit etwas Training
    bis 12:00 ca schläft der kleine dann
    12:00 - 20 Minuten um den Häuserblock Autos und Mülltonnen erkunden :D
    12:30 - spiel spaß und freude
    13:00 - 2. Mahlzeit
    bis 15:00 schläft er dann wieder
    15:30 - etwas Training (draußen oder drinnen, Leinenführigkeit, Sitz, Platz, Vertrauensübung auf einem Tisch etc.)
    16:00 - Her mit dem Spielzeug!
    16:30 - 3. Mahlzeit
    bis 20:00 wird dann wieder geschlafen
    20:30 - ab in den Park nochmal, jetzt sind auch keine Kinder mehr auf dem Spielplatz, also mal ordentlich im Sand buddeln :D
    21:30 - 4. Mahlzeit
    22:00 - gemütliches Kraulen und nen Kauknochen zum runterkommen
    23:00 - licht aus!


    So sieht das ganze in etwa aus. Zwischendurch sind allerdings immer mal so 15-30 Minuten Luft wo der kleine quasi ohne Beschäftigung und nicht am schlafen ist. Wenn ich ihm ein Spielzeug gebe dann kaut er 2-3 Mal darauf rum und lässt es im körbchen, so nach dem Motto: "Alleine spielen? Nein Danke!"... und dann geht die Jagd auf Möbel los, bellen, knurren, rennen, bis er in den schlaf fällt.

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    Vielen Dank für deine Antwort und für den Link.

    Zum Link:

    Gemeinsames Erkunden: Er will viel erkunden, hat an allem Interesse, hat sogut wie nie Angst (nur bei Dunkelheit etwas), ich zeige ihm viel, mache an jeder Attraktion (Baumwurzel, Mülleimer, für ihn unbekannter Boden,..), schnüffelt sehr viel

    Gemeinsames Spielen: Wir spielen und kuscheln relativ viel. Er hat immer spaß soweit ich das beurteilen kann und überreden bzw. animieren muss ich ihn nicht sonderlich.

    Trennung und Alleinsein:
    Das haben wir ganz langsam geübt. Mittlerweile bleibt er im körbchen liegen, bekommt was zum knabbern (Rinderlunge) und macht keine Anstalten wenn ich gehe. Ich bleibe immer noch etwas vor der Tür um zu hören was er macht. Er gibt aber keine Laute oder sonst was von sich.

    Rückkehr und Wiedervereinigung: Wenn ich nach Hause komme, sitzt er meist schon vor der Tür und freut sich wie verrückt. Nach etwas streicheln und kuscheln macht er weider sein eigenes Ding.

    Kommunikation: In der Wohnung schaut er oft zu mir, kommt mir nach, hört gut, hört auf seinen Namen, versteht "Nein". Nur draußen hat er die Nase mehr auf dem Boden und schaut im Vergleich zur Wohnung relativ selten zu mir. Da muss ich schon Party machen und mich auf einen Felsen stellen oder an einer Baumwurzel rumkratzen.


    Laut dem Link klingt das nach einer sicheren Bindung. Stimmst du mir da zu?


    Mein Problem ist auch irgendwie dass ich nicht so wirklich weiß wie ich ihn beschöftigen soll wenn wir nicht gemeinsam spielen. Wenn er keine Beachtung bekommt und sich alleine beschäftigen soll dann knabbert er an Tischbeinen und Stühlen obwohl ich ihm ein Spielzeug gegeben habe. Ich geh dann iimmer zu Ihm hin, sage "Nein" und stelle mich vors Tischbein. Das versteht er dann für 5 Sekunden und dann von vorne. Das ganze kann manchmal 30 mal so gehen...


    LG