Beiträge von leiderHundelos

    Also richtig zu viel hatte der Hund meiner Meinung nach auch nicht drauf. Aber bei dem einen Blick von oben konnte man schon sehen dass er ohne Probleme einen ticken weniger drauf haben kann. Kann, nicht muss. Aber wenn man den Befund nimmt kann ich schon verstehen warum er sofort darauf aufmerksam macht dass ein halbes Kilo weniger dem Hund nicht schaden kann.
    Ich fand es gut. Er war ja nicht unfreundlich sonden hat nur deutlich machen wollen dass es eben nicht ganz Idealgewicht ist.

    Ach aber ganz wichtig:
    Bei einer normalen Klappe, zumindest habe ich gehört dass es bei katzenklappen so ist, zahlt die Versicherung bei einem Einbruch nicht.
    Selbst wenn die Klappe auf "zu" gestanden hat und die Einbrecher anders ins Haus gekommen sind. Also ist es dann vermutlich auch egal ob da ein eingezäunter Bereich vor ist, oder?

    @charly2802
    Bekloppte gibt es doch immer. :hust:
    Ich dachte aber auch noch an Igel, Marder, Waschbär, Fuchs usw falls es in der Nähe vom Wald ist. Klar: Eingezäunt, Schäferhund....Da denkt man erst erst einmal da kommen die nicht drüber oder das trauen die sich nicht und der Hund würde das merken noch bevor so ein Tier auch nur in der Nähe der Tür ist. Ich kenne aber halt auch ganz entspannte Hunde die das nicht oder erst sehr spät mitbekommen würden wenn sie im Haus oder einer Gartenecke gemütlich schlummern. Die Tiere sind ja nicht unbedingt so laut wie Menschen. Und dann hat man nachher unter Umständen ein Kaos im Haus. Vor allem wenn der Hund es dann doch merkt und das Tier dann im Haus jagd. :???:

    Aber Petsafe ist doch tatsächlich mehr eine ganz einfache Klappe als eine Tür, oder? Ich habe mir das jetzt gerade angesehen und für mich persönlich sieht das auch alles andere als sicher aus. Da kann doch bei Schäferhundgröße auch schnell mal jemand anders als der Hund durchkrabbeln und etwas zugig ist es bestimmt auch wenn man da im Winter nicht ständig eine Decke noch davorhängt. Klar ist das auch eine Lösung damit der Hund in den Garten kann. Bitte nicht falsch verstehen. Aber für mich klang der erste Beitrag jetzt nicht so als ob eine einfache Klappe den Ansprüchen von @macho gerecht werden würde.

    Also die Petwalk Türen sollen wirklich sehr sehr gut sein. Habe nur gutes von Leuten gehört die sie sich gekauf haben und irgendwo habe ich auch mal was gelesen von einem Blogger der Tür ein paar Wochen ausprobieren durfte und dann wieder zurück geben musste. Da war das Fazit auch: Kann ich mir nicht wirklich leisten und muss auch jeder selber wissen ob er das braucht und ausgeben will. Aber so von der Qualität und den Funktion einfach spitze und unschlagbar und ich wünschte ich dürfte sie behalten...
    Soll halt alles halten was sie verspricht. Absolut gut verarbeitet, winddicht, einbruchsicher, verschiedene Funktionen wie z.B dass das Tier nicht raus darf wenn es regnet...

    Ich bin einfach ganz bewusst nicht auf den Anzeigenhandel eingegangen weil er für mich nur eine Art des "bekannt machen" ist. Es sagt für mich nicht zwangsläufig etwas darüber aus wie sorgfältig die Käufer oder Züchter ausgewählt werden. Für die Welpen ist es total egal wie viele Leute erfahren dass sie auf die Welt gekommen sind. Sicher ist es einfacher für Züchter und Käufer die Haltungsbedingungen zu durchblicken wenn man sich kennt und evtl in einem Dof wohnt. So wie das früher halt auch war. Wenn ein potenzieler Welpenkäufer die Adresse über den VDH erfahren hat macht das natürlich erst einmal einen besseren Eindruck als wenn er durch Zufall auf eine ebay Kleinanzeige gekommen ist. Es zeigt dass er sich informiert hat. Aber in der Regel gibt es erst einmal Schriftverkehr oder ein Telefonat und ein Besuch und die Welpen sind vielleicht auch noch lange nicht auszugsbereit. Und heutzutage gibt es Whats app, Telefon und co. Um jemanden kennen zu lernen muss man nicht mehr im selben Dorf wohnen und am Ende zählt nur die Mühe die der Mensch sich gibt. Wenn ein Ups-Wurf Verkäufer oder ein Züchter einfach meint den passenden Menschen für ihren Welpen durch eine Anzeige gefunden zu haben ist für mich alles in Butter. Ich habe das durchaus schon einmal mitbekommen dass auch Leute die sich in den Anzeigen umsehen vernantwortunsvolle Hundehalter sein können die sich informieren, ihr Tier gut ernähren, erziehen und pflegen und sich auch nicht zu schade sind regelmäßige Updates zu schicken wie es ihrem Tier geht...

    Zu ebay Anzeigen hatte ich ja schon was gesagt. Ich finde das wie bereits erwähnt nicht zwangsläufig schlimm. Sicher inserieren zu einem Großteil bestimmte Leute dort, aber es gibt auch vernünftige Züchter die dort inserieren und die Welpen bekommen dann trotzdem ein gutes Zuhause.
    Ein guter Züchter hat meist genug Erfahrung um die richtigen Fragen zu stellen und Interessenten die sich schnell mal einen Welpen anschaffen wollen auszusieben.

    @frauchen07
    Sicher, ich verstehe was du meinst und stimme dir da auch zu.
    Aber wenn man es von der anderen Seite betrachtet:

    Welpenhandel durch die Welpenmafia:
    Wie viele Berichte gab und gibt es immer noch darüber im TV? Einmal in der Woche doch zur Zeit auf jeden Fall. (zuminest gefühlt).
    Durch diese zahlreichen Berichte haben die sogar ihr Geschäftsmodell überarbeitet. Die Welpen werden nicht mehr auf Märkten oder im Kofferaum auf einem Parkplatz verkauft sondern es werden nun sogar Familien als Zwischenhändler gesucht die die Welpen aufnehmen um sie dann weiterzuverkaufen.
    Auch dies ist mitlerweile zu genüge aufgedeckt worden und immer mehr Leute sind nun auch für diese Masche sensibilisiert. Es tut mir Leid, aber wer da noch drauf rein fällt der hat selber Schuld. Dem werfe ich nicht mehr nur eine große Unwissenheit vor, sondern auch eine gewisse Ignoranz.

    Einmal Nachwuchs/Ups-Welpen wenn die Welpen deutlich als Mischlinge zu erkennen sind:
    Ja, hier muss noch viel getan werden. Passiert wirklich noch viel zu viel. Wobei ich persönlich das Gefühl habe dass man auch hier auf einem gutem Weg ist. Die meistenn Leute wissen inzwischen dass Hunde oder Katzen mind. 8 Wochen bei der Mutter bleiben müssen. (bei Katzen wird sogar 12-16 Wochen empfohlen und auch viele Hunde werden erst mit 10 oder 12 Wochen abgegeben) Sicher gibt es noch genügend Fälle wo der Hofhund ausbüchst und schwanger wird und die Welpen in der Scheune versorgt werden und verwurmt oder verfloht sind und sich leider auch Giardien einfangen weil die ja immer mehr auf dem Vormarsch sind. Aber oft genug haben die Käufer die mit einem zu jungen und verwurmten Welpen nach Hause gehen ein schlechtes Gefühl, sie sehen und merken dass die Hunde nicht optimal gehalten worden sind und kaufen trotzdem. Aus Mitleid oder weil der Bauer/die Familie die Hunde umsonst abgibt. Und viele dieser günstigen oder sogar kostenlosen Welpen werden dann doch entwurmt und geimpft und wegen der Anmeldung für die Hundesteuer auch gechipt. Die Personen die das nicht machen sind doch eher vom Typ "Unverbesserlich" und nicht zu überzeugen und stellen glaube ich auch nicht mehr den Großteil der Hundehalter da.

    Look Alikes
    Hier muss noch sehr sehr sehr viel getan werden. Denn es gibt noch genügend Leute die einfach überhaupt nicht verstehen was denn nun der Unterschied zwischen einem Labbi mit Papieren und einem ohne ist. Das ist ein Labrador und fertig. Und wenn er HD hat oder sich ständig wund kratzt wird über die blöden "Züchter" geschimpft und dass Mischlinge doch viel gesünder sind. Einmal einen Rassehund gekauf und schon hat man nur Schwierigkeiten. Also wirklich... ;) :verzweifelt:
    Getopt wird dass dann nur noch durch die richtigen Züchter: Was unterscheidet einen guten von einem schlechten Züchter. Hobbyzüchter sind keine Züchter die Tier ohne Papiere verkaufen :shocked:

    Und jetzt kommt Zajac:
    -Der schafft es immer mehr die Leute auf seine Seite zu ziehen. Zumindest die Medien. Alle sagen: Den Tieren geht es dort doch gut. Also leiht sich RTL dort Tiere für ihr Studio wenn sie ihre Dschungelshow haben, Sat 1 macht eine vierteile Doko die reine Werbung für Zajac ist. Alles wird dort postiv dargestellt und versucht "aufzuklären" wie sorgfältig dort doch mit den Tieren umgegangen wird. Dass er eben besser als viele "Vermehrer", keine Wühltischwelpen, es wird ständig von Züchter gesprochen usw.
    Ja, die Leute werden dort beraten, ja sie werden bei Interesse nach Hause geschickt um noch einmal eine Nacht drüber zu schlafen. Aber der Bericht über das "Rassekitten" sprach für mich Bände.
    -Man wollte nur einmal in diesm Geschäft gucken und hat sich dann so verliebt dass man zwei Tage später wieder im Laden war. Obwohl ursprünglich gar keien neue Katze geplant war.
    -Man fühlte sich schlecht ein Tier in einem Geschäft zu kaufen aber die werden ja so gut durchgecheckt und gehalten usw.
    Es ist einfach total kontraproduktiv um Menschen über Züchter, Vermehrer usw aufzuklären.
    Es regt regelecht dazu an Tiere für ihn zu produzieren. Das Geschäft ist für die "Vermehrer" ein Gewinn weil sie sicher sein können die Tiere los zu werden und für Zajac selber ist natürlich auch eine ordentliche Gewinnspanne drin. Wenn ich mir überlege ein Tier was man für 200 Euro gekauft habe für 699 zu verkaufen. Und egal was er sagt und was auf seiner Webseite steht: Der Beitrag über das arme Kitten und auch die Art wie sich diese junge Tierärztin in der Doku präsentiert hat machen eines sehr deutlich: Es wird nur Wert darauf gelegt dass die Tiere gesund aussehen. Es wird geimpft, entwurmt und gechipt und wenn ein Tier dann leider doch eingekauft wurde was röchelt oder Rolllieder hat wird das notgedrungen auch operiert. Aber es wird kein Wert darauf gelegt dass die Hunde dauerhaft gesund bleiben. Was in 2,3 10 Jahren ist. Und dies ist eine gefährliche Entwicklung wenn sie Schule macht. Gefährlicher als der Welpenhandel wo der Käufer schnell merkt dass es wohl nicht so gut war dort ein Tier zu kaufen.
    Es ist tatsächlich wie mit dem Auslandstierschutz ohne Sinn und Verstand. Einer macht es, alle finden es irgendwann toll, immer mehr machen es und es dauert ewig bis genug Leute dann wieder dagegen auf die Barikaden gehen.
    Ich glaube wenn ich zur Welpenmafia gehören würde dann würde ich jetzt genügend Geld zur Seite legen und mir langsam so was wie der Zajac aufbauen. Denn das ist die Zukunft um mit "Ramschwelpen" ordentlich Geld zu machen.
    Und es ist ganz legal, geht konform mit der Tierschutzverordnung...


    Gemauschelt wird überall. Ja, auch bei Verbandzüchtern gibt es ganz viele böse Sachen. Aber es wird zumindest Druck gemacht dass sich was ändert. Da wird über die HCM bei Dobermännern berichtet, da wird deutlich gemacht dass der Fitnesstest für den Mops ein Witz ist und es werden Lösungen präsentiert. Es wird versucht dagegen zu arbeiten. Langsam, klar, aber es geht in die richtige Richtung.

    Und genau das passiert bei Zajac nicht. Sicher ist es gut dass noch nicht mehr Zoogeschäfte nachgezogen haben. Aber nur weil Zajac bis jetzt einfach noch zu großen Gegenwind bekommen hat. Weil diese wir diese Zwischenstufe schon überwunden hatten. Wenn Zajac in den nächsten Jahren weiter postive Werbung bekommt ( am Anfang hatten auch Sat1 und Co z.B negativ berichtet) dann wird sich das ein oder andere Zoogeschäft mit ganz großer Sicherheit auch überlegen ob sich der Aufwand nicht lohnen könnte. (Tierarzt anstellen, gute Gehege)