Beiträge von leiderHundelos

    Natürlich schätzen die meisten Jäger diese Tiere und ihnen fällt es nicht leicht einen Hund zu erschießen. Aber nicht wenige haben dann auch irgendwann aus irgendeinem Grund einfach die Schnauze voll.
    Mein Onkel ist z.B. einer davon. Haus an einem Spazierweg mit Wiesen und Wald. Jagdschein, Hund, Katze, Hasen, Gänse...
    Und trotz Leinenpflicht in der Schonzeit verhalten sich viele Hundehalter einfach nur unter aller Kanone wenn sie mit ihren Hunde da langmaschieren. Er hat wohl auch öfter ermahnt, hätte aber bis letztes Jahr nie auf einen Hund geschossen.
    Und dann ist ihm letztes Jahr sein 14 Jahre alter sehr gemütlicher Kater von einem Hund totgebissen worden. Der lag lang ausgestreckt friedlich in der Sonne schlummernd in der Einfahrt im Gras, direkt am Haus. Mein Onkel ist rein, hörte irgendwann Geräusche, ist sofort raus. Der Kater lag genau an der selben Stelle aus Nase und Ohren blutend und Bisswunde...geschüttelt. Dann ist er in den Armen von meinem Onkel gestorben...
    Mein Onkel ist die Einfahrt hoch zum Weg und dann sieht er schon wie der Hundebesitzer in einiger Entfernung seinen Hund im Bach wäscht...
    Mein Onkel ist ausgeflippt. Nicht nur weil Leinenpflicht herrscht und der Hund auf seinem Grundstück war sondern weil dann noch nicht mal geklingelt wurde....
    Jedenfall war das der Tropfen der das Fass zum überaufen gebracht hat. Jetzt sagt mein Onkel ist es im egal. Da es die meisten Besitzer nicht anders lernen: Er würde ab jetzt auch Hunde erschießen wenn sie im wildernd vor die Flinte kommen.....

    Wie lang die Leine ist ist völlig egal. Die Leine soll dafür sorgen dass der Hund auf dem Weg bleibt und dass er im Einwirkungskreis des Halters bleibt. Je nach Auslegung bedeutet dies, dass der Hund sich auch wirklich in der Nähe des Halters (also eben höchstens so fünf Meter meiner Meinung nach) aufhalten sollte. Im Zweifel wird ein Gericht darüber entscheiden.
    Wenn der Hund mit 20 Meter Schlepp vor einem Fuchsbau hängt wäre das nicht unbedingt so klasse. Ich denke aber auch nicht dass ein Jäger dann schießen würde wenn er eine leuchtende Schleppleine sieht...

    Dieses ganze "normalerweise","hätte", "was wenn" bringt doch eigentich überhaupt nichts.

    Fakt ist:
    In einigen Bundesländern dürfen Hunde abgeschossen werden und einige Jäger tun dies auch!

    Deshalb gilt im Wald immer: Unbedingt versuchen alle Vorschriften zu beachten! Wenn dort z.B Leinenpflicht herscht, egal warum, dann sollte man sich zwingend daran halten sebst wenn der Hund 14 Jahre alt ist und schwere Arthrose hat. Der Hund sollte des weiteren nie die Wege verlassen und möglichst auch nie zu weit vom Halter entfernt sein. Alles über 5 Meter ist da doch schon wieder ein erhöhtes Risiko.

    Ja, die allermeisten Jäger, aus Bundesländern in denen Hunde erschoßen werden düfen wenn sie Wild hetzen, werden einen Hund nicht sofort erschießen wenn er ihnen vor die Flinte läuft. Selbst wenn der Hund hinter Wild hetzt geben sie oft nur einen Warnschuss ab oder sie versuchen vieleicht den Hund mittels Handy o.ä. aufzunehmen und den Halter zu identifizieren und dann anzuzeigen bzw zu belehren. Wenn überhaupt. Weil sie Tierfreunde sind oder weil sie Angst vor einer öffentichen Berichterstattung und daraus folgenden Reaktionen haben.

    Fakt ist aber auch dass trotz allem immer wieder Hunde erschoßen werden. Die Situationen die dazu geführt haben sind auch völlig unterschiedlich. Es wurden auch schon Hunde vor den Augen ihrer Besitzer und sogar auch schon außerhalb eines Waldes erschossen. Gerade in der Dunkelheit.
    Aber die Möglichkeit dass der Hund erschossen wird steigt halt je näher man Wald oder umliegen WIesen ist und je weiter der Hund von einem Weg ist.
    Denn selbst ein schießfreudiger Jäger wird sich überlegen ob er absichtich einen Hund abschießt der auf dem Weg läuft. Hat der Hundebesitzer ein Handy dabei und ruft die Polizei oder macht ein Beweisvideo könnte er dann vor Gericht landen und auch seinen Jagdschein los sein. Ob der Karabiner oder die Leine reißt Interessiert dagegen nicht die Bohne. Wenn der Hund alleine durch den Wald läuft, dann läuft er alleine durch den Wald und wenn ein Jäger ihn abschießt wird ein Halter es sehr schwer haben zu beweisen dass sein Hund nicht gewildert hat. Selbst wenn das so war. Und woher soll denn der Jäger wissen dass die Leine gerissen ist? Kann er auf Distanz vielleicht gar nicht sehen. Sollte der Hundehalter eine Anzeige und Geldstrafe bekommen dürfte sich das aber strafmildernd aufweisen wenn man es nachweisen kann. Ändert aber auch nichts daran dass der Hund dann tot ist und der Jäger nicht zur Rechenschaft gezogen werden kann.

    Stimmt, das kann auch sein. Vielleicht bin ich einfach nur etwas naiv. Ich fand die Reaktion des Besitzers des Golden (wie er ganz entspannt weiter geht bis er dann so vor Martin steht als dieser meint, dass er das kein zweites Mal haben will) einfach nur sehr merkwürdig. Wenn ich sehen würde das dort der Martin Rütter mit Kamerateam steht, der Hund bei denen an der Leine ist, ich höre wie Martin das Knurren/angespannt sein usw kommentiert und mein Hund düst los...Ich glaube ich wäre dann aber auch mal ganz schnell einen Schritt schneller geworden um meinen Hund da weg zu holen und wäre nicht so entspannt gewesen.
    Deshalb habe ich irgendwie vermutet dass es bestimmt ein Testhund war. Der Golden macht ja keine Anstalen zu beißen usw. Dachte darum dass Martin die bestimmt ausgesucht hatte das die da vorbei gehen um die Randale zu filmen, durchaus vielleicht das der Golden da einmal um den HUnd rum rennt damit man die Lotte in Action erleben darf. Und dann ist das etwas schief gegangen wei der Golden durchgestartet ist statt beim Besiter zu bleiben und Lotte eben arg bedrängt hat.... Aber vielleicht war es tatsächlich kein Testhund. Wird man nächste Woche ja sehen...

    Genau, es kommt noch der ein oder andere Promi mit seinem Hund dazu. Kann mich auf jeden Fall daran erinnern dass diese Lucy von den No Angels auch noch dabei ist.....
    In der Vorschau war jetzt Götz Otto zu sehen mit seinem Hund.

    Wer sich nur die Vorschau für nachste Woche ansehen will:Der V.I.P. Hundeprofi Videos

    Und dann auf: Härtetest für Pincher Enzo (zweite Reihe) gehen.
    Der Testhund (Labbi) knallt voll ins angeleinte Lottchen (Lotte) rein und Martin schlägt die Hände überm Kopf zusammen. :pfeif:

    Dieses Mal finde ich den Vip Hundeprofi richtig gut. Es wird wirklich trainiert und nicht nur den Stars eine Bühne gegeben. Ich mag die Heindles und Anna-Maria von ihrer Art. Nur dass Anna-Maria das mit dem Wasser amüsant fand und etwas auf die leichte Schulter genommen hat fand ich jetzt nicht soooo toll aber da hat Martin ja noch gut was zu gesagt. Enzo finde ich als Hund echt ein freches Früchtchen...mag ich...
    Und ich bin gespannt auf Lotte. Das verspricht auch spannend zu werden...

    Also ich weiß nicht so recht. Ich habe mir das jetzt wegen eurer Kommentare mit Figo angesehen.
    Mir ist aufgefallen dass das Gespräch mit den Besitzern ob Figo nach Hause geht beide Male nicht vollständig gezeigt wird. Die ganzen drastischen Aussagen wie z.B dass auf die extreme Gefahr hingewiesen wird dass aus einer kontrollierten Blutung auch ganz schnell eine starke Blutung werden kann die dann lebensbedrohlich ist usw werden alle in diesen beiden Einspielern gezeigt wo nur der TA (Falk Strutz) spricht. Beim ersten Mal sagt er zwar auch vor den Besitzern dass es besser wäre den Hund da zu behalten weil er halt blutet, der Mann meint dann aber dass der Hund ohne sein Frauchen die ganze Nacht jaulen würden. Ob sie ihn nicht mitnehmen könnten wenn sie morgen wiederkommen? Er hat also gefragt und wollte da irgendwo schon die Einschätzung des Tierarztes. Dann der erste Einspieler nur mit dem Arzt und danach redet der Arzt mit den Besitzern über das Medikament, dass sie dem Hund geben sollen. Wie abgesprochen sind die Besitzer am nächsten Tag mit ihrem Hund da um die veränderte Milz und die Blutung per Ultraschall abzukären. Sie sind beruhigt wie gut es dem Hund im Vergleich zum Vortag geht. Der Ultraschall bringt schlechte Nachrichten. Es scheint nicht nur die Milz, sondern ich glaube auch die Leber, verändert zu sein. (Milz hätte man einfach entfernen können wenn sie verändert ist und der Hund nur dort eine leichte Blutung hat). Es wird den Besitzern ganz klar gesagt dass man nicht sagen kann was da los ist. (durch die Blutung kann man wahrscheinlich nicht genug sehen). Einzige Möglichkeit: Hund aufmachen und gucken und wenn man nichts retten kann ihn nicht wieder aufwachen zu lassen. Vor den Besitzern sitzt aber ein augenscheinlich kerngesunder Hund. Er ist munter und aktiv, er frisst, hat keine Schmerzen beim laufen oder sitzen...
    Der Mann meint, dass sie sich so eigentlich nicht von ihrem Hund verabschieden wollen. Das wäre etwas was man nicht einfach so entscheiden könne. Sie möchten da gerne eine Nacht drüber schlafen. Ich denke hier haben die Besitzer auch an die letzte Nacht gedacht wo ja mit dem Medikament alles gut lief und es dem Hund dadurch "heute" so gut geht. Also dachten sie wahrscheinlich sie nehmen ihren 11 Jahre alten Hund nach Hause, verwöhnen und beobachten ihn abends noch eine Weile und überlegen gemeinsam ob man ihn aufmachen lässt, ob man ihn ohne Op alleine wegen dem Befund Blutung und veränderte Milz und Leber sofort einschläfern lässt. Auf jedenfall dann halt wenigstens in "ihren Armen" und evtl vielleicht sogar Zuhause? Oder ob man halt einfach abwartet und die nächsten Tagen/Wochen nur die Symptome bekämpft bis der Hund leidet und man ihn dann einschläfern lässt. So könnte ich mir die Gedanken der Besitzer vorstellen.
    Tja und dann hat er diese zweite Nacht nicht überlebt sondern ist wohl im Schlaf verblutet.
    Aber gerade beim zweiten Mal hat man halt überhaupt nicht gesehen wie der TA den Besitzern sehr deutlich davon abrät den Hund wieder mit nach Hause zu nehmen. Und gerade mit der guten Erfahrung der ersten Nacht lass ich dann noch mein Tier nicht in der Kinik wenn ich den Hund vielleicht am nächsten Tag aufschneiden lasse und ihn nach dem Eingriff villeicht nicht mehr lebend wiedersehe. Klar, es hätte auch sein können dass an der Leber nichts schlimmes ist und nur die Milz entfernt werden muss usw aber trotzdem.
    Das war eine richtig blöde Situation