Beiträge von leiderHundelos

    Von mir gibt es auch ein ganz dickes "Gute Besserung".

    Das Verhalten des Hundehalters war ja echt unmöglich. Ich vermute jetzt einfach mal, dass er noch etwas vom "alten Schlag" (oder wie auch immer man das nennen soll) ist. Mir hat man als Kind ja auch immer eingebleut: "Wenn zwei Hunde sich beißen, dann mischt man sich da auf keinen Fall ein, sonst wird man gebissen!", oder auch: "Wenn ein fremder Hund auf deinen Hund zugerannt kommt, dann mach auf jeden Fall die Leine los!" Das hat sich heute alles geändert. Es gibt heute strengere gesetzliche Regelungen, der Hund hat für die meisten Menschen heute einen anderen Stellenwert...
    Aber ich habe z.B auch erst durch das Forum hier gelernt, dass es bei einem heranrennenden Hund (der sich vom Halter nicht zurück rufen lässt), gerade aus versicherungstechnischen Gründen, eigentlich immer besser ist seinen eigenen Hund dann trotzdem an der Leine zu lassen. Ist schon blöd. Macht man los, dann kann es die Situation entspannen und es kommt vielleicht gar nicht erst zum Kampf. Der eigene Hund kann sich auch besser verteidigen oder wegrennen. Aber kommt es dann doch zu einem Kampf und hat der eigene Hund dann Verletzungen, hat man immer eine 50% Teilschuld und muss selber zahlen. Wenn der andere Hund dann am Ende auch noch verletzt ist, vielleicht sogar schwerer, sieht es noch übler aus. Oder der eigene Hund rennt weg und vor ein Auto...
    Naja. Ich schweife ab. Was ich eigentlich sagen will ist : Ich könnte mirsehr gut vorstellen, dass der Hundehalter des Dobermann im Grunde auch sehr ärgerlich darüber war, dass RafiLe dazwischen gegangen ist. Sein Spuch hat ja Bände gesprochen. Quasi: "Warum bist du auch so blöd und fasst da hin! Selbst Schuld"
    So wie es beschrieben wurde ist der Dobbi eigentlich nicht wirklich aggressiv gegenüber Menschen. RafiLe hat den "Biss" eindeutig als Übersprunghandlung gewertet und gesagt, der Hund hätte sofort wieder abgelassen. Er hat sich ja dann auch treten lassen, ohne dass er noch mal nach vorne gegangen wäre....
    Der Halter hatte vielleicht die Befürchtung, dass sein Hund, der ja alleine durch die Rasse bei vielen Menschen auch schon einen gewissen Ruf weg hat, dann später von RafiLe auch bei den Behörden (Ordnungsamt) als menschenfressende Bestie dargestellt wird. Und vielleicht dann nicht nur verbunden mit der Hochgestufung in der Versicherung um den "Schaden zu begleichen" (Schmerzensgeld und Behandlungskosten), sondern eben auch erhöhte Hundesteuer und evtl Maulkorb- und Leinenzwang....Je nachdem wie ernst der Vorfall vom OA eingestuft wird...
    Klar ist dieser Hund definitiv nicht mit allen Hunden verträglich, aber die Frage ist ebend, wie schwer er Newton überhaupt verletzt hätte/verletzen wollte. Das ist keine Entschuldigung für das Verhalten des Dobermannhalters, aber evtl eine Erklärung. Er hat einen großen Fehler gemacht. Ohne wenn und aber. Sein Hund hat sich nicht zurückrufen lassen. Er ist nicht nur zum anderen Hund gerannt, nein, er hat diesen dann auch noch angegriffen und hat dann eben leider auch einen Menschen gebissen. Als HH muss man heute damit rechnen, dass andere HH dann ihren Liebling verteidigen und beschützen wollen und am Ende muss man für seinen Bockmist (bzw den seines Hundes) auch gerade stehen. Egal wie dumm das alles gelaufen ist und ob der Vorfall unter anderen Umständen viel besser ausgegangen wäre. Wäre dann nämlich immer noch doof für den armen Newton gewesen.

    Ich hoffe jedenfall ganz stark, dass sich die Wunde nicht entzündet und die Geschichte besser ausgeht als bei mir. Ich war nämlich auch nach einem eigentlich harmlosen und kleinen Katzenbiss in den Zeigefinger, erstmal für eine Woche im Krankenhaus. Und ja, die
    Krankenkasse fragt bei Tierbissen immer ganz genau nach und versucht auch möglichst, sich das Geld irgendwo zurück zu holen.

    Warum sie das Kitten abgegeben hat? Ganz einfach:

    Weil das geschlechtsspezifische Verhalten nun einmal so richtig extrem erst nach der Geschlechtsreife auftritt. Alle Kitten raufen und toben. Auch weibliche Katzen müssen ja schon noch irgendwie ihre "Waffen" (Zähne und Krallen) und auch ihre Kraft ausprobieren um sich draußen notfalls verteidigen (oder angreifen) zu können. Nicht nur gegen andere Katzen, sondern auch gegen Marder oder Füchse.
    Aber es läuft dann irgendwann nun einmal auch so, dass 2 Kater sich häufiger um ein rolliges Weibchen kloppen, als 2 Weibchen um einen Kater und auch nur die Weiber eben mit der Aufzucht der Kitten beschäftigt sind. (bedeutet, dass mehr Nahrung benötigt wird um genügend Milch zu produzieren und später bringt sie den Kitten Lebendbeute um ihnen das Jagen beizubringen. Und ja, Katzen und Kater werden beide trotz Kastration noch "geschlechtsreif". Nicht in dem Umfang wie potente Tiere, aber es setzt durchaus so etwas wie ein Entwicklungsschub ein. Nicht umsonst "rammeln" so einige kastrierte Kater mit ausgefahrenem Penis an Decken oder Kuscheltiere.... :hust:
    HundoderKatze hat halt Angst, dass sie sich dann in ein paar Monaten von dem Kitten trennen muss. Und das währe für das Tier und für sie noch viel schlimmer. So geht es zum Züchter zurück und hat dort wahrscheinlich ein schönes dauerhaftes Zuhause. Baut dort immer weiter eine Bindung zu Mitkatzen und Menschen auf...
    Oder es ist noch süß und klein genug um leichter ein anderes Zuhause zu finden. Ins Tierheim oder so würde sie die Kleine natürlich auch nicht stecken. Aber das Kitten kennt ja bereits das Leben bei der Züchterin und wir reden hier ja auch nicht nur von einem Kater/Katze Duo oder 2 Kater die miteinander raufen und die Katze vielleicht genug in Ruhe lassen, sondern dass die Kleine sich gegen 4!!!!Kater behaupten muss. Klar gibt es tolle und harmonische gemischte Pärchen, aber gerade wenn es schon vorher Probleme gab mit Katzen, finde ich die Kombi eben auch alles andere glücklich und kann völlig verstehen, dass man nun hin und hergerissen ist.
    Es geht eben darum das beste dauerhafte Zuhause für die Kleine zu finden.

    Zwei Kitten wären evtl eine Möglichkeit. Die Frage ist nur, ob man 6 Katzen will.

    Hundoderkatze
    Wie alt genau ist denn die Katze jetzt? Wenn sie wirklich (wie bei guten Züchtern üblich) erst mit 12 Wochen abgegeben wurde und schon 7 Wochen bei euch ist, dann wäre das Tier also fast 5 Monate. Bei kleinen Kitten ist es manchmal wirklich schwer, aber in dem Alter sollte man auch als Laie bei einem Kater nun schon deutlich Hoden sehen. Habt ihr euch da nie drüber gewundert? Oder einfach nie genau nachgeschaut?
    Nicht dass Gartenfee97 den richtigen Riecher hat. ;)

    Gartenfee97
    Dass ein oder sogar beide Hoden nicht in den Hodensack wandern kommt hin und wieder mal vor. Hab ich auch schon mal gesehen. Allerdings sollte ein guter Tierarzt es doch auch dann nicht erst merken, wenn das Tier bereits geschlechtsreif ist und schon Nachwuchs gezeugt hat. War das echt so schwer zu sehen? Wie alt war euer Somali-Kater denn da?
    Das zweite Loch (die Vagina) ist bei einer Katze ja größer und anders geformt und sitzt nicht so "tief" zwischen den Beinen, wie es bei einem Kater der Fall ist. Bei einer Routineuntersuchung und impfen guckt man vielleicht nicht so genau hin, aber wenn es um die Kastration ging...
    Was genau meinst du mit

    Zitat

    sie könne ihn nicht kastrieren, da er eine Katze wäre...


    Kater und Katze werden doch beide meistens kastriert? Sterilisieren bringt ja nichts. Weder bei Kater noch bei Katze. Die Rolligkeit bei Katzen oder die Markiererei beim Kater bleiben ja dann..


    Und hmm, meine beiden wurden natürlich auch kastriert bevor sie geschlechtsreif wurden und vielleicht anfangen zu markieren.
    Trotzdem toben meine beiden so:

    https://www.youtube.com/watch?v=yuyPQA4JyIM
    https://www.youtube.com/watch?v=tMmZzpkEAPA

    Und das ist nun einmal die "Trockenübung" für das hier:

    https://www.youtube.com/watch?v=P5-fuDC1zAM

    Das ist meiner Meinung nach halt typisch Katerverhalten. Katzen sind in der Regel eben nicht so extrem.
    Klar jagen die sich auch schon mal gegenseitig und kabbeln sich auch mal, aber der Fokus liegt in der Regel eben auf dem "Jagen". Man verfolgt und stellt sich gegenseitig, es wird auch miteinander gepfötelt, aber so richtig balgen ist dann doch eher "untypisch".
    So wie man bei uns Menschen eben Dinge wie "Haare ziehen" auch eher Mädels als Jungs nachsagt. Muss nicht immer stimmen, aber häufig ist doch was dran.

    Ich sehe das anders und finde deine Entscheidung goldrichtig.
    Kater und Katze kann sehr gut klappen. Keine Frage. Gerade bei jungen Tieren die gemeinsam miteinander aufwachsen und alt werden.
    Aber es ist nun einmal auch wissenschaftlich bewiesen, dass Kater und Katze genau wie Mann und Frau etwas anders ticken und eben z.b auch ein anderes Spielverhalten zeigen. Kater sind in der Regel doch sehr viel rauffreudiger. Ich sehe es hier bei meinen Jungs tagtäglich wie grob die balgen. Da wird mit den Hinterpfoten ordentlich der Kopf des anderen bearbeitet, auch wenn man sich dabei immer mal wieder freundschaftlich leckt um dem andern zu zeigen, dass es Spiel ist. Sieht trotzdem häufig fast wie bei einem richtigen Katerkampf aus. Auch durchaus mal bis einer aufjault und ich manchmal denke, jetzt ist es kurz davor "ernst" zu werden. Doch im nächsten Moment ist wieder alles tutti. Da nimmt Gizmo es Murphy auch nicht so krumm, wenn Murphy sich mal einfach auf Gizmo drauf schmeißt obwohl der grade gemütlich eingerollt schläft. :roll:
    Bekannten von mir hatten auch 4 Katzen (2 Kater, 2 Katzen) und da hat man deutlich die Unterschiede der Geschlechter sehen können. Die Mädels kamen mit einem der Kater gar nicht gut zurecht. Die beiden Kater haben miteinander gerauft, sich geputzt, miteinander gekuschelt. Die beiden Katzen verstanden sich auch gut. Nur leider wollte der jüngere der beiden Kater eben auch ganz genau so mit den Mädels balgen wie mit seinem Kumpel. Die eine hat es noch etwas mitgemacht und so haben die beiden sich zwar nie so richtig heiß und innig geliebt, konnten dann aber doch noch zusammen auf der Fensterbank liegen. Bei der andere Katze dagegen war das ganz anders. Alles fing harmlos damit an, dass der Kater bei ihr beim toben mal etwas zu grob war und sie aufjaulte. Sie war divamäßig sofort beleidigt, hat ihm eine geklebt und ihn kräftig angefaucht und ist dann weggegangen. Das ging ein paar Mal so und dann wurde Purzel ihr gegenüber plötzlich auch aggressiv. Wenn er zu grob war und sie zickig wurde, dann wollte er sie daraufhin dann auf einmal richtig vermöbeln. Sie bekam daraufhin extreme Panik vor ihm und hat ihn von da an schon angefaucht, wenn er einfach nur an ihr vorbei wollte. Er fand es natürlich nicht so toll angefaucht zu werden obwohl er sich einfach nur neben sie legen wollte, an ihr vorbei wollte...
    Die Besitzer hatten da jahrelang Probleme und haben die beiden auch immer wenn sie weggingen und besonders auch nachts getrennt.
    Fand ich alles nicht schön, ich habe diese Streitereinen und den Grund dafür aber halt auch live miterlebt und deshalb war bei mir von Anfang an klar, dass hier bei mir nur ein gleichgeschlechtliches Duo einzieht. Auch wenn ruhiger gemütlicher "Gentlemankater" zu "normaler Katze" oder eben "taffes Mädel" zu "normalem Kater" gut gehen kann. Gibt halt solche und solche Kater und Katzen. Wie bei uns Menschen eben auch.
    Aber bei 4 Katern ist die Chance sehr sehr hoch, dass eine Katze da untergeht. Muss ja nur ein Kater dabei sein der ihr zu rüpelhaft ist und der sie zu sehr bedrängt schon wird sie entweder mega ängstlich und lässt sich ständig unterjochen oder sie wird zur Terrordiva und bringt so Unruhe in die Gruppe.
    Mir wäre das zu riskant. Vor allem weil Kitten ja generell wirbeliger sind und noch viel mehr raufen und toben und die Mädels ja erst mit der Zeit statt zu toben dann lieber nur Jagen und Fangen spielen statt sich als Knäul über den Boden zu kugeln. Nur bei den Katern bleibt es eben häufig nicht beim hinterher rennen und dann wieder weg laufen....

    Oh Mann mein Lappi spinnt im Moment etwas. Eigentlich wollte ich mich etwas verändert noch mal zitieren.

    Evtl Psychische Probleme? Würde erklären warum man so ein Verhalten an den Tag (impulisive Art) legt, keinen Job findet oder finden will, Probleme hat seine Probleme strukturiert zu lösen statt die Vogel-Strauß-Taktik anzuwenden....

    Erst einmal großes Sorry für die ganzen Fehler im ersten Beitrag. Hatte ihn schnell getippt und doch wieder etwas verändert und dann nicht Korrektur gelesen, bevor ich ihn abgeschickt habe. ;-)

    Ja, man sollte sich kein Tier hole wenn man sich das nicht leisten kann. Erst Recht kein zweites Tier (bei manchen ist ein Tier ja der einzige Halt) und keinen kostenintensiven SoKa. Vor allem wenn man ja anscheinend schon einen Soka hat. Da liegt so einiges im Argen. Evtl auch psychische Probleme die zu einer Art Tunnelblick, Ohmachtsgefühle und Verdrängung von Problemen führt. Ala "ich weiß nicht was ich machen soll/wie ich das bezahlen, also mach ich erst mal gar nichts!" Ist ja z.B bei Depressionen gar nicht so selten. Egal wieso, das Kind ist mehr als in den Brunnen gefallen und es ist schade, dass der zweite Hund das nun ausbaden muss.

    Erst einmal großes Sorry für die ganzen Fehler im ersten Beitrag. Hatte ihn schnell getippt und doch wieder etwas verändert und dann nicht Korrektur gelesen bevor ich ihn abgeschickt habe. ;-)

    Ja man sollte sich kein Tier holen, erst recht kein zweites und keinen SoKa, wenn man sich das nicht leisten kann. Da liegt so einiges im Argen. Evtl auch psychische Probleme die zu einer Art Tunnelblick und Verdrängung von Problemen führt. Ala "ich weiß nicht was ich machen soll, also mach ich erst mal gar nichts!" Ist ja z.B bei Depressionen gar nicht so selten. Egal wieso, das Kind ist mehr als in den Brunnen gefallen und es ist schade, dass der zweite Hund das nun ausbaden muss.

    Weil viele anscheinend das zweite Dokument nicht gelesen haben poste ich noch mal den korrekten Link:

    http://www.imgbox.de/show/img/tbhi5fMH9Y.jpeg

    So wie ich es verstanden habe ist die Problematik Geldmangel. In dem Schreiben steht ja im letzten Satz, dass ALG II zwei bezogen wird und auch deshalb mit Weggnahme des Hundes gedroht wird. Am Anfang steht, dass aus Geldmangel um eine erste Fristverlängerung gebeten wurde. Diese wurde dann also wahrscheinlich auch Aufgrund von Geldmangel nicht eingehalten.
    Der "Zwangsumzug" von München nach Ingolstadt wird auch damit zusammenhängen.

    Und jetzt komme ja auch noch die 300 Euro dazu, die der Hundehalter wegen dieses Schreibens nun zu zahlen hat.
    Klingt alles nicht gut.

    Krüümel
    Ja gut. Das so zu sagen ist echt schon etwas drüber. Wie gesagt, Frau Dexel ist vielleicht nicht so symphatisch wie z.B so jemand wie Martin Rütter mit seiner Kumpel- und Comedyart. Aber das ändert nichts daran, dass sie von vielen Dingen doch Ahnung hat und viele hilfreiche Tipps gibt. Sie gibt nie dem Tier die Schuld oder spricht sich eindeutig gegen Einzelhaltung bei Wohnungskatzen aus. Das finde ich gut.