Beiträge von Millemaus

    Nein, so meinte ich das nicht. Er hat mMn nur ungünstig formuliert. Schöner wäre sowas gewesen wie: zur Diagnostik müssen wir ihn sobald wie möglich in Narkose legen.

    Oder: Um rauszukriegen, was ihm genau fehlt muss er einmal in Narkose.

    Und nicht ohne erstmal die Erklärung zu lifern, warum er in Narkose muss diese ansprechen. Verständlich, was ich meine?

    Daher suchen wir natürlich auch einen Hund welcher sich auch mal mit einem verkürtzten Auslauf
    vergnügen kann.

    Na ja, meines Wissens nach, kann das jeder Hund. Das ist eine Sache der Erziehung. Selbst mein totaler Flummi kommt damit klar, wenn er mal für 3 Tage nur 3x 10 Minuten rauskommt, weil ich krank bin.


    Aufgrund der vielen vielen Sportveranstaltungen meiner Kinder müsste unser Hund natürlich hier auch
    mitkommen und uns begleiten.

    Das ist zum Teil auch Erziehungssache (bzw. was für die Prägungsphase des Welpen). Aber hier spielt auch viel die Veranlagung mit rein.
    Wenn ihr euch einen Hund holt, der einen starken Schutz- und Wachtrieb hat, könnte das zum Problem werden. Ebenso bei sehr reservierten Hunden.

    D.h. er würde sich z.B. auch nicht davon beeindrucken lassen, wenn ihr euch über jeden Knall wie blöde freut und ihm irgendwas ganz Leckeres gebt?

    Nicht ansprechbar heißt in dem Fall, dass er nicht auf Zuruf kommt. Auch nicht aufs Rappeln der Leckerliedose.
    Sobald er im Schlafzimmer ist, kann ich alles von ihm verlangen. Da sitzt der Grundgehorsam wieder und er nimmt alles an Futter an. Eben, weil er sich da sicher fühlt und weil wir es lange so gemacht haben, dass er, sobald er in der Box lag, was mega leckeres zu fressen bekommen hat. Einfach damit er merkt, dass das Feuerwerk tolles Futter bedeutet. Wäre natürlich effektiver, wenn wir ihm das sofort beim ersten Knall unter die Schnute schieben könnten, aber dafür ist das alles einfach zu unberechenbar und ich kann (und will) nicht jeden Freitag, Samstag und Sonntag mit dem Hund an der Leine und einem Napf voll Spaghetti Bolognese auf dem Sofa sitzen und drauf warten, dass es jetzt endlich knallt.

    Hmmm... Zum Fehlverknüpfen hatte er hier ja schon Dutzendfach die Gelegenheit. Ganz doof gefragt: Wenn da bisher nichts passiert ist, kann da jetzt noch was kommen? Ist ja sein drittes Silvester in dieser Wohnung und dieser Sommer war der zweite mit regelmäßigem Feuerwerk.

    Will sagen: trainiere mit der Box weiter, mit extremer Coolness deinerseits wenn es knallt (du weißt ja dass nix ist), lass ihn nicht durchstarten(!) und warte bis er sich in der Box beruhigt bevor du ihn wieder alleine lässt. Dann reicht vielleicht auch Silvester bei deinen Eltern im Wohnzimmer ( in der Box) . Wobei: wie gut kennt er diese Umgebung? Es kann sein, dass du in vertrauter Umgebung mit Box besser fährst auch wenn es mehr zugeht.

    Das mit dem nicht durchstarten geht leider nicht wirklich.
    Es gibt keine Seite, auf der steht, wann Feuerwerk ist und wann nicht. Nur die Termine für den Int. Feuerwerkswettbewerb sind klar, aber der Rest nicht. Wenn irgendwo steht, dass Feuerwerk ist, ists nicht und wenn man nirgendwo etwas findet ists. Auch die Uhrzeiten stimmen nicht.
    IdR ists dann so, dass wir zu dritt auf dem Sofa hängen, es knallt, Hund bellt/springt auf, ist nicht mehr ansprechbar und sobald man sich erhebt ist er im Schlafzimmer.

    Wenn er sich in der Box beruhigt, teilweise sogar döst und ich gehe, ist er sofort wieder bei mir. Er ist drinnen generell extrem auf mich fixiert. as versuche ich schon zu unterbinden, aber ist ein langer Weg.

    Die Box kann ich leider nicht mitnehmen. Die ist fest installiert und die Reisebox (Faltbox) mag er so gar nicht.
    Bei meinen Eltern war er bisher vll. maximal 10 Mal. War alles immer recht gestresst, weil da immer was besnderes war (Geburtstag, weihnachten etc.).

    Das ist eben die Frage... Obs im unbekannten Keller mit leiser Umgebung oder im bekannten Schlafzimmer mit lauter Umgebung besser wäre...

    Wir hören bei uns, von den Herrenhäuser Gärten ausgehend, ständig Feuerwerk. Jedes Mal springt Whiskey auf, kläfft und rennt ins Schlafzimmer in seine Box. Dort bekommt er was super leckeres zu fressen und wenn er ruhig bleibt (er steht dann nämlich gerne auf, läuft rum und bellt weiter) gibt's leckerchen. Sein verhalten hat sich schon gebessert, Stress hat er aber immer noch massiv.

    Weil Feuerwerk für uns so präsent ist, denke ich jetzt natürlich schon an Silvester.
    Ich hätte die Möglichkeit, zu meinen Eltern aufs Dorf zu fahren und den Abend dort im Keller zu verbringen (meine Eltern sind um den Jahreswechsel herum nicht da). Sie haben einen Kellerraum, der keine Fenster hat und außerdem wohnen in der Straße fast nur ältere Leute oder Familien mit kleinen Kindern.
    Von daher denke ich, dass es dort wesentlich ruhiger wäre als bei uns zu Hause. Aber der hund war noch nie im Keller bei meinen Eltern, weil er sich die glatte Treppe nicht runter traut. Üben geht nicht, dafür sind wir zu selten dort und meine Eltern haben da nicht die Geduld und das Verständnis für.

    Ich bin total unsicher, ob ich den hund nun in fremder Umgebung abschirmen oder versuchen soll, ihm in gewohnter Umgebung so wie "immer" Sicherheit zu vermitteln...
    Was meint ihr?