Ich stimme @israel da erstmal zu. Ein sehr schöner Text. Mal was anderes.
Jetzt zu einigen Punkten aus diesem tollen Text!
Prinzipiell ist jeder Hund erziehbar. ABER es gibt Rassen, bei denen das einfacher ist, weil sie gerne mit Menschen zusammen arbeiten. Eigenständige Rassen, wie die nordischen und auch die asiatischen, überlegen eher 3x, ob das gegebene Kommando Sinn ergibt und wenn sie entscheiden, dass dem nicht so ist, dann führen sie es auch nicht aus.
Leichter erziehbar sind Rassen, die dafür gezüchtet wurden mit dem Menschen zusammen zu arbeiten. Da stechen natürlich vor allem die Hütehunde heraus. Aber auch Jagdhunde sind oft sehr kooperativ. Dabei kommt es aber auf den ursprünglichen Einsatzzweck der Rasse an. Labradore werden oft als Anfängerhunde bezeichnet/genannt, weil sie vom Verwendungszweck her (Apportieren) eng mit dem Menschen zusammenarbeiten wollen und außerdem eher entspannt sind.
Ganz im Gegensatz zu den meisten Hütehunden. Die sind oft sehr leicht erregbar und man muss meistens ziemlich aufpassen, dass man sie nicht zu hochdreht und die Balance zwischen über- und unterfordern finden.
D. h. er muss zumindest grundlegende Kommandos verstehen und blind befolgen, unabhängig ob angeleint oder nicht, egal ob er in Entfernung ein Kaninchen oder Reh entdeckt, ein anderer Hund seinen Weg kreuzt, ein Kind auf dem Spielplatz schreit, ein Auto hupt.
Dann solltet ihr euch keinen Welpen holen. Mit dem müsst ihr nämlich durch die Pubertät gehen und da könnt ihr euch diesen Wunsch ganz gewaltig abschminken. Da wird nämlich alles vorher gelernte wieder hinterfragt. Na, wie beim Menschen eben auch 
Prinzipiell gibt es bei Hunden keine 100%ige Sicherheit. Es sind und bleiben Tiere und damit besteht immer ein Restrisiko, egal, wie gut der Hund ausgebildet ist.
Nun folgend ein paar gute Neuigkeiten für euch:
und Freunde bei uns zu Hause bzw. Fremde draußen zumindest tolerieren (er muss sie ja nicht lieben) und soll nicht jedes Mal komplett Amok laufen und sich heiser bellen, sobald der Postbote etwas in den Briefkasten wirf oder klingelt, ein Jogger am Garten vorbeiläuft, er vor dem Supermarkt angebunden auf uns wartet.
Das ist Erziehungssache.
Klar gibt es Rassen, die dafür prädestinierter sind als andere, aber wenn man sich nicht gerade einen Herdenschutzhund oder ein ähnliches Kaliber ins Haus holt, ist das machbar.
Er darf nicht, wenn er mal für ein paar Stunden allein gelassen wird, das Haus auf links drehen (wie in "Scott & Huutsch"), muss auch nicht zwingend den Garten auf der Suche nach Wühlmäusen umpflügen, wenn er kurz aus den Augen gelassen wird.
Das ist Erziehungssache.
Leider eine oftmals unterschätzte. Alleine bleiben ist für Hunde oft sehr schwer und muss langsam und sehr sorgfältig geübt werden.
Holt ihr euch einen Welpen, dann müsst ihr garantieren können, dass er die ersten Monate bei euch nicht alleine bleiben muss.
Zu der Sache mit den Mäusen: Das ist Erziehungssache.
Sehe ich bei euch ganz ehrlich so gar nicht.
Diese Rasse ist noch eine sehr "ursprüngliche" Rasse, mit der idR wirklich am Vieh gearbeitet wird. Wie der Name schon sagt arbeiten sie an Rindern. Das macht sie kompromissloser und "härter" als z.B. einen Border Collie, der sensibler an die Arbeit mit Schafen herangeht.
Bei allen Hütehunderassen muss man sich darüber im klaren sein, dass Hüten auch nur Jagen ist. Nur die letzte Sequenz des Jagdverhaltens fehlt dabei eben.
Das heißt, dass auch ein Hütehund jagen gehen kann und ein unterbeschäftigter Hütehund, hütet gerne auch mal die Familie, inkl. in die Hacken zwicken.
Allergikerfreundlich wäre toll - meine Frau ist anfällig, würden wir natürlich vorher konkret testen (lassen).
Kleiner Tipp einer Allergikerin: Der Test beim Arzt bringt nicht viel. Das ist mMn Theorie. Wie stark man wirklich darauf reagiert, kann man nur in der Praxis feststellen. Besucht möglichst viele Halter möglichst vieler verschiedener Rassen zu Hause. Dann kann man sicher(er) sein.
Welche Rasse ich bei euch ganz gut sehen könnte ist ein Großpudel.
Hat eine "vernünftige" Größe, man kann mit ihm wandern und fahrradfahren, er hat ein eher(!) ruhiges Gemüt und arbeitet gerne mit dem Menschen zusammen. Und "allergikerfreundlich" ist er auch noch.