Beiträge von Millemaus

    Das wichtigste ist, dass der Hund Gewichts/kräftemäßig auch für euren Sohn und deine Frau zu bändigen ist.

    Ein nicht zu unterschätzender Punkt.
    Mein Hund Whiskey hat bei einer Schulterhöhe von ca. 53cm +/-25kg und hat mich schon mehrfach umgeschmissen. Dadurch, dass er in die Leine gerannt ist. Einmal gabs eine Gehirnerschütterung gratis dazu.

    @Labbijenny Danke! Irgendwie sieht das grün auf Fotos immer so ausgeblichen aus. Ist es das wirklich oder ist es schon kräftig?

    @Winkehund Uh. Echt? o.O Das konnte ich mir bisher so gar nicht vorstellen. Werde ich mir mal durch den Kopf gehen lassen ;)

    @Maus1970 Orange finde ich an ihm auch toll. Aber das hat er ja schon (von eRPaki) und ich möchte was neues :)

    Ich überlege gerade, für Whiskey ein neues Geschirr zu bestellen.
    Bin mir aber mit der Farbe unsicher...
    Er hat ein AnnyX in rot/schwarz und ein Geschirr von eRPaki in neonorange/schwarz.

    Ich dachte an grün? Da hat er ja schon ein Halsband und eine Leine von Doggyboxx.

    Was meint ihr?

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    So direkt habe ich da keine Erfahrungen mit.

    Vielleicht helfen euch ja diese Threads hier. Keiner davon ist speziell auf eure Situation zugeschnitten, aber ich glaube, sie können einen kleinen Einblick verschaffen, was so alles passieren kann und was zu bedenken ist.
    Älterer Hund zum Junghund - ein Problem?

    Ersthund flüchtet vor Welpe

    HILFE!!! Chihuahua Mix Welpe trifft auf 13 jährigen Border Colli Mischling

    Großer Altersunterschied beim Zweithund

    Welpe mit älterem Hund zusammen führen

    Welpen zu Ersthündin - Integration

    Und noch eine Sache dazu:

    Welche Erfahrung habt ihr gemacht wenn ein flippiger wüster welpe in das zuhause eines seniors zieht? Ist der alte hund aufgeblüht oder war er genervt. Ich kann das nicht so richtig einschätzen.

    Die Erfahrungen von anderen Hundehaltern werden Dir in dem Fall rein gar nichts bringen.
    Es können Dir 99 schreiben, dass es bei ihnen super lief und einer schreibt, es lief scheiße.
    Dann holst Du den Welpen und bei Dir läufts auch scheiße :ka:

    Du kennst deinen Hund am Besten. Und Du kennst auch Dich und deine Wohnsituation am Besten. Richte Dich darauf ein, den Welpen bremsen und gelegentlich vom Althund trennen zu müssen, wenn der sich nicht richtig wehren kann/will.

    Ach, was ich vorhin noch ergänzen wollte, aber vergessen hatte:
    Kauft euch das Buch "Das andere Ende der Leine" von Patricia McConell.

    Ein wirklich gutes Buch, dass das Wesen der Hunde ein wenig erklärt und auch die Ursachen der Kommunikationsprobleme zwischen Mensch und Hund beleuchtet.

    Es ist auch super geschrieben. Ich denke, auch euer Sohn wird da alles verstehen.

    Ich stimme @israel da erstmal zu. Ein sehr schöner Text. Mal was anderes.
    Jetzt zu einigen Punkten aus diesem tollen Text!

    er muss erziehbar sein (

    Prinzipiell ist jeder Hund erziehbar. ABER es gibt Rassen, bei denen das einfacher ist, weil sie gerne mit Menschen zusammen arbeiten. Eigenständige Rassen, wie die nordischen und auch die asiatischen, überlegen eher 3x, ob das gegebene Kommando Sinn ergibt und wenn sie entscheiden, dass dem nicht so ist, dann führen sie es auch nicht aus.
    Leichter erziehbar sind Rassen, die dafür gezüchtet wurden mit dem Menschen zusammen zu arbeiten. Da stechen natürlich vor allem die Hütehunde heraus. Aber auch Jagdhunde sind oft sehr kooperativ. Dabei kommt es aber auf den ursprünglichen Einsatzzweck der Rasse an. Labradore werden oft als Anfängerhunde bezeichnet/genannt, weil sie vom Verwendungszweck her (Apportieren) eng mit dem Menschen zusammenarbeiten wollen und außerdem eher entspannt sind.
    Ganz im Gegensatz zu den meisten Hütehunden. Die sind oft sehr leicht erregbar und man muss meistens ziemlich aufpassen, dass man sie nicht zu hochdreht und die Balance zwischen über- und unterfordern finden.

    D. h. er muss zumindest grundlegende Kommandos verstehen und blind befolgen, unabhängig ob angeleint oder nicht, egal ob er in Entfernung ein Kaninchen oder Reh entdeckt, ein anderer Hund seinen Weg kreuzt, ein Kind auf dem Spielplatz schreit, ein Auto hupt.

    Dann solltet ihr euch keinen Welpen holen. Mit dem müsst ihr nämlich durch die Pubertät gehen und da könnt ihr euch diesen Wunsch ganz gewaltig abschminken. Da wird nämlich alles vorher gelernte wieder hinterfragt. Na, wie beim Menschen eben auch ;)
    Prinzipiell gibt es bei Hunden keine 100%ige Sicherheit. Es sind und bleiben Tiere und damit besteht immer ein Restrisiko, egal, wie gut der Hund ausgebildet ist.

    Nun folgend ein paar gute Neuigkeiten für euch:

    und Freunde bei uns zu Hause bzw. Fremde draußen zumindest tolerieren (er muss sie ja nicht lieben) und soll nicht jedes Mal komplett Amok laufen und sich heiser bellen, sobald der Postbote etwas in den Briefkasten wirf oder klingelt, ein Jogger am Garten vorbeiläuft, er vor dem Supermarkt angebunden auf uns wartet.

    Das ist Erziehungssache.
    Klar gibt es Rassen, die dafür prädestinierter sind als andere, aber wenn man sich nicht gerade einen Herdenschutzhund oder ein ähnliches Kaliber ins Haus holt, ist das machbar.

    Er darf nicht, wenn er mal für ein paar Stunden allein gelassen wird, das Haus auf links drehen (wie in "Scott & Huutsch"), muss auch nicht zwingend den Garten auf der Suche nach Wühlmäusen umpflügen, wenn er kurz aus den Augen gelassen wird.

    Das ist Erziehungssache.
    Leider eine oftmals unterschätzte. Alleine bleiben ist für Hunde oft sehr schwer und muss langsam und sehr sorgfältig geübt werden.
    Holt ihr euch einen Welpen, dann müsst ihr garantieren können, dass er die ersten Monate bei euch nicht alleine bleiben muss.
    Zu der Sache mit den Mäusen: Das ist Erziehungssache.

    Australian Cattle Dog

    Sehe ich bei euch ganz ehrlich so gar nicht.
    Diese Rasse ist noch eine sehr "ursprüngliche" Rasse, mit der idR wirklich am Vieh gearbeitet wird. Wie der Name schon sagt arbeiten sie an Rindern. Das macht sie kompromissloser und "härter" als z.B. einen Border Collie, der sensibler an die Arbeit mit Schafen herangeht.

    Bei allen Hütehunderassen muss man sich darüber im klaren sein, dass Hüten auch nur Jagen ist. Nur die letzte Sequenz des Jagdverhaltens fehlt dabei eben.
    Das heißt, dass auch ein Hütehund jagen gehen kann und ein unterbeschäftigter Hütehund, hütet gerne auch mal die Familie, inkl. in die Hacken zwicken.

    Allergikerfreundlich wäre toll - meine Frau ist anfällig, würden wir natürlich vorher konkret testen (lassen).

    Kleiner Tipp einer Allergikerin: Der Test beim Arzt bringt nicht viel. Das ist mMn Theorie. Wie stark man wirklich darauf reagiert, kann man nur in der Praxis feststellen. Besucht möglichst viele Halter möglichst vieler verschiedener Rassen zu Hause. Dann kann man sicher(er) sein.


    Welche Rasse ich bei euch ganz gut sehen könnte ist ein Großpudel.
    Hat eine "vernünftige" Größe, man kann mit ihm wandern und fahrradfahren, er hat ein eher(!) ruhiges Gemüt und arbeitet gerne mit dem Menschen zusammen. Und "allergikerfreundlich" ist er auch noch.

    Wenn beide vernünftig sozialisiert sind und Du von Anfang an Regeln aufstellst, die Du konsequent(!) durchziehst, sollte das an sich kein Problem sein.

    Nur wie schon gesagt wurde sind zwei pubertierende Rüden vermutlich eher keine soooo tolle Kombination. Das wird anstrengend. Darauf kannst Du Dich einstellen.
    Wobei es natülich von Vorteil ist, dass beide Hunde eher klein sind.

    Wenn Du Dir unsicher bist, hol von Anfang an einen guten (positiv arbeitenden) Trainer ins Haus, der die Zusammenführung begleitet usw.

    Ich glaube, das ist mal ein Mali mit dem man nicht zwingend auf den Hundeplatz muss.

    Das nicht. Aber man sollte sich bei einem Mali schon darüber im klaren sein, dass man sich einen Hund ins Haus holt, der mit 98%iger Sicherheit "irgendwas" arbeiten will. Und da ist Maggy keine Ausnahme.
    Ich denke ähnlich wie @Dackelbenny. Die Hündin braucht mehr Input und das Beutelwerfen (oder verstecken) wird auf Dauer eher nicht reichen.