Beiträge von Millemaus

    auf den ersten Blick zwei leere Bierflaschen, mindestens eine zerbrochene Bierflasche, drei Haribo Tüten, unzählige Bonbon-Papiere, eine leere Plastikflasche, eine Chipstüte, eine Brötchentüte und zwei Kondome gesehen - ne, ist klar - das hat alles mein Hund gerade eben ausgekackt

    Ganz ehrlich?
    Ich an deiner Stelle würde man die Fütterung deines Hundes überdenken!!


    :lachtot:

    Jemand der Hunde liebt und keine Ahnung hat, sich meinem Hund deshalb mit der freundlichen Absicht nährt ihn zu streicheln ohne mich zu fragen ist aus meiner Sicht naiv, ja.

    Jemand, der Hunde mag und ihn jetzt einfach streicheln will, damits ihm besser geht und weils ihm egal ist, wie ich dazu stehe, ist aus meiner Sicht dreist.

    Und sollen die anderen Leute doch Hunde hassen? Ist mir egal, solange sie meinen Hund nicht treten o.ä. :ka:

    Wenn mich jemand fragt, darf er meinen Hund doch streicheln (oder eben nicht, wenn ich es aus Grund xy nicht will) und darf mir auch gerne Löcher in den Bauch fragen.
    Es geht einzig und allein um das ungefragte Anfassen eines unbekannten Tieres, mit eigenen Bedürfnissen und Gefühlen, was ich unter keinen Umständen okay finde.

    Ich stell mir da nix vor,

    Na ja, anscheinend schon... ;)

    Ich kann mir halt vorstellen,


    Es ging mir auch nur um deine Vorstellung/Annahme, dass sowas nur passiert, wenn die Hunde weit vom Besitzer weg sind.
    Um mehr nicht ;)

    Mir persönlich ist das auch schon lange nicht mehr passiert, dass jemand meinen Hund ohne Erlaubnis angefasst hat. Man muss sich an die Naivität und Dreistheit der Leute erst gewöhnen und sich Strategien zurechtlegen, wie man damit umgeht.
    Vor allem, wenn man sonst eher ein introvertierter Mensch ist, kann das schwer sein.

    Deswegen auch meine Empfehlung mit Halstuch und Maulkorb. Da muss man sich mit niemandem mehr rumschlagen ;)

    Ich kann mir halt vorstellen, dass die Hunde, die gestreichelt werden, immer soweit vom Besitzer weg sind, dass er nicht rechtzeitig eingreifen kann. Aber daran sind ja dann nicht die anderen schuld.

    Schöne Vorstellung... Aber es stimmt leider nicht.
    Sowas passiert - zumindest uns - in der Stadt oder in öffentlichen Verkehrsmitteln. Und da kann der Hund ja gar nicht ewig weit weg sein, weil vorgeschrieben ist, dass er an einer 2m Leine zu sein hat.

    Hast du dazu ein Beispiel?

    Da hast Du das beste Beispiel schon gegeben ;)

    Das Anbinden möchte ich auch üben. Das haben wir auch schon im Junghundekurs gemacht: der Hund ist angebunden, wir verteilen Leckerli und wenn wir fertig sind, darf er suchen. Da ist er meist noch etwas zappelig, fiept und hüpft, rastet jedoch nicht komplett aus.


    Ich würde ganz viele Ruheübungen, Übungen zu Impulskontrolle und Frustrationstoleranz machen.
    Das lässt sich ganz gut im Alltag machen.
    Vorm anleinen warten, vorm futtern warten, usw.

    Ruheübungen lassen sich auch gut im Alltag einbinden. Einfach mal auf dem Spaziergang irgendwo hin setzen und nichts mehr machen. Den Hund ignorieren und in der Gegend herumschauen.
    Das kann man gut mit einem Signal einleiten, dass der Hund weiß, dass nichts mehr passiert.

    Duschen würde ich den Hund im Garten auch nicht. Da lernt er ja nur, was er nicht machen soll und nicht, was er stattdessen machen soll.
    Ich würde seine Pöbelstelle für ihn unzugänglich machen. Also, wenn sich das bewerkstelligen lässt.

    Ich weiß nicht, obs hier schon erwähnt wurde: Das Trainingstagebuch.

    Schreibt jeden Tag auf,

    • von wann bis wann ihr spazieren wart,
    • wo ihr Spazieren gegangen seid,
    • was für anderen Hunde ihr getroffen habt,
    • wie euer Hund drauf war,
    • ob es geregnet hat oder dolle windig war,
    • ob nebenan Bauarbeiten stattfinden,
    • etc.

    Klingt banal, aber das hilft, damit man Zusammenhänge sieht, die sonst vielleicht verborgen bleiben.

    Ich würde sagen es kommt drauf an, wie sehr sich die Signale unterscheiden.

    Wir haben zwei Signale auf einer Pfeife:
    Langer Pfiff = Du kommst jetzt sofort hier her!
    Zwei kurze Pfiffe = Ich bin außerhalb deiner Sichtweite, schau mal bitte, wo ich bin.

    Wir wollen jetzt ein drittes Signal einführen, den Stopp-Pfiff.
    Dafür habe ich mir eine Trillerpfeife gekauft, damit der Pfiff sich deutlich von den anderen beiden unterscheidet.

    Halstuch könnte ich versuchen, die hätte ich auch da. Maulkorb, naja. Ich möchte eigentlich nicht, dass Leute Angst vor meinem Hund haben. Das sieht dann halt doch gefährlich aus. :s

    Wir haben so ein Halstuch und ja, es wirkt schon.
    Aber das Halstuch in Kombination mit dem Maulkorb: Ein Segen! Es ist wirklich toll. Die Leute machen sogar teilweise einen Bogen um einen, damit sie uns/dem Hund ja nicht zu nahe kommen. Ist vor allem super, wenn man durch den vollen Bahnhof gehen muss. :bindafür:

    Meiner findet Menschen an sich nämlich toll. Deswegen haben wir geübt: Spricht Dich jemand an, schaust Du mich an und kriegst dafür ein Leckerchen. Auch das hilft schon. Den Hund auffordern vom lockenden Menschen wegzugucken und ihn dann demonstrativ loben, wenn er sich abwendet.
    Was meiner aber gar nicht abkann: Wenn sich jemand über ihn drüber beugt. Da kriegt er Schiss und legt den Rückwärtsgang ein. Beißen oder zumindest Abschnappen würde er auch, wenn ich es so weit kommen lassen würde. Deswegen ist es mir, wie ja schon gesagt, lieber, wenn die Leute einen Bogen um uns machen.
    Nachher fühlt sich noch jemand bedroht, zeigt uns an und dann habe ich einen als gefährlich eingestuften Hund, der dauerhaft an der Leine laufen und Maulkorb tragen muss. Nein danke...

    Ganz ehrlich? Deswegen ist es mir tausend Mal lieber, wenn die Leute Angst vor meinem Hund haben, alsdass mir (entschuldigung) naive und/oder dumme Menschen meinen Trainingserfolg kaputt machen und meinen Hund bedrängen.

    Spoiler anzeigen

    Ich unterstelle niemandem, dass er mit Absicht mein Training kaputt machen oder meinen Hund ängstigenmöchte. Die meisten wissen es einfach nicht besser.
    Das Problem dabei ist ja nur, dass sich 90% dieser Leute nicht mit der Thematik auseinandersetzen wollen, selbst wenn man versucht es zu erklären.

    @RatzRatz So ganz genau habe ich das auch nicht verstanden.
    Erst sagte sie, ihrer sei zu dem Hund des anderen hingelaufen. Dann hätte der andere HH ihren Hund an den Hinterbeinen gepackt und von seinem Hund weggezogen. Der andere HH wollte ihn dann gegen einen Baum schleudern.
    Irgendwo zwischendrin wurde der HH gebissen, weswegen er die Besitzerin angezeigt hat. Die Anzeige hat er zurückgezogen und beide mussten aber eine Strafe zahlen, weil die Hunde nicht angeleint waren.
    Als sie das erzählte meinte sie zum ersten mal, dass der andere HH zwei Hunde dabei hatte und alle drei Hunde miteinander gespielt hätten... :???: :ka: