Beiträge von Millemaus
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Hast Du schon mal an eine Ausschlußdiät gedacht?
Da könntest Du dann genau herausfinden, was der Wuff verträgt und was nicht. Wenn Du das weißt, kannst Du ein passendes Nassfutter wählen.Ansonsten bleibt eben nur: Durchprobieren.
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Ich habe dir was Abschnitt 2 und 3 deines Posts angeht ja auch überhaupt nicht widersprochen
Dazu habe ich sogar überhaupt gar nichts Konkretes geschrieben. Ich habe nur gesagt, dass für die meisten Hunde dieses Pensum von 3-5 Stunden absolut zu viel ist. Und auch für die meisten Arbeitsrassen ist es zu viel.
Durch meinen eigenen Hund, der definitiv hyperaktive Tendenzen zeigt, habe ich mich sehr viel mit dem Thema und allem was dazugehört beschäftigt. Bei dem Großteil der Hunde, die das hier beschriebene Verhalten zeigen, geht es halt nicht um Hypersexualität, sondern um eine Übersprungshandlung. Und diese Übersprungshandlung ist meistens (!) entweder in Über- oder Unterforderung begründet. Ich glaube, wir sind uns einig, dass man bei einem Hund, der drei bis fünf Stunden am Tag beschäftigt wird, nicht von Unterforderung sprechen kann...?Außerdem, was ist dabei, es mal auszuprobieren? Im Worst-Case wird es für ein bis zwei Monate schlimmer, mehr kann nicht passieren, wenn man das Pensum runterschraubt. Und hier kann man ja auch sehr leicht die Veränderung wieder rückgängig machen. Was man z.b. bei einer Kastration oder auch einem Kastrationschip nicht könnte.
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Ja, der Appenzeller wird auch als Hofhund genutzt. Allerdings, wurde und wird er auch zum Treiben von Kühen benutzt. Seit jeher wurde diese Rasse vor allem auf ihre Gebrauchsfähigkeit und auf Härte hin gezüchtet. Nicht auf ihr Äußeres. Auch hier gibt es wie beim Münsterländer keine Show- und Arbeitslinie, es wird nicht unterschieden.
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@wow... ich habe hier einen Mischling aus Kleiner Münsterländer und Appenzeller Sennenhund. Beides Rassen, die auch heutzutage immer noch für ihre ursprünglichen Verwendungszwecke eingesetzt werden. Viele kleine Münsterländer werden sogar nur an Jäger abgegeben. Beides sind Arbeitsrassen.
Whiskey würde mit drei bis fünf Stunden Auslastung am Tag durchdrehen. Was Auslastung angeht ist er ein extremes Sensibelchen. Und das sind viele dieser Rassen. Sie können unglaublich viel Leistung bringen, wenn es darauf ankommt. Aber sie brauchen sehr konsequente und lange Ruhephasen. Bei solchen Hunden kommt es nicht auf die Quantität, sondern auf die Qualität der Auslastung an. Anderthalb bis zwei Stunden rassegerechte und an den Hund angepasste Auslastung sollte mehr als genug sein.
Man muss sich ja nur mal Jagdhunde in Jägerhand und Hütehunde in Schäferhand angucken... Vor allem die Jagdhunde gehen ja nicht jeden Tag drei bis fünf Stunden auf die Jagd. Absolut im Gegenteil... Das sind in der Regel ganz normale Familienhunde mit entsprechender Auslastung, die halt ein paar Mal in der Woche ihren Anlagen entsprechend trainiert werden und dann alle paar Wochen auf die Jagd gehen. Auch der Schäfer arbeitet nicht jeden Tag 6 Stunden mit dem Hund an den Schafen. Zumindest im Regelfall nicht. Davon abgesehen haben Schäfer in der Regel mehr als einen Hund, so dass diese sich abwechseln bzw Arbeitsteilung betreiben können. -
Mir wurde immer gesagt, dass man einen ängstlichen Hund durch Zuwendung (z.B. Streicheln) in seinem Verhalten verstärkt... Hab ich das jetzt missverstanden?

Ich schrieb ja "wenn es ihm hilft"

Meinem eigenen und meiner Pflegehündin hilft es, wenn ich für sie da bin und sie meine Nähe suchen können.
Ich vergleiche das immer gerne mit Kindern... Wenn die Angst haben hält man sie doch auch nicht auf Abstand, sondern tröstet sie, spricht ihnen Mut zu usw. Vor noch gar nicht allzu langer Zeit wurde übrigens auch bei Kindern dazu geraten, Angst zu ignorieren. In dem Bereich ist aber mittlerweile (Gott sei Dank!) angekommen, dass das eine ganz doofe Idee ist.@Amy1710 Ich finde es super, dass Du dir professionelle Hilfe holen willst!
Bis die da ist: Entspann Dich! Schraub deine Ansprüche zurück. Lass die Schleppleine nicht mehr schleifen, sondern tu nur noch das, wobei Du sicher bist. Stress Dich nicht zusätzlich, wo es nicht sein muss.
Betreibe Management. Wenn es geht, gehe zu Uhrzeiten und an Orten, wo wenig Menschen unterwegs sind. Wenn ihr auf Menschen trefft, weiche so großräumig wie möglich aus, dann wird das Gassi bestimmt schon mal etwas entspannter
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Eine normale Hundeschule mit Gruppenunterricht auf dem Platz könnte jemandem etwas bringen, der nur das "Wie" erlernen muss und ansonsten sehr sicher ist.
Hunde lernen extrem situationsbezogen. Ich denke, so unsicher wie Du dich hier beschreibst, wird der Hund zwar auf dem Platz irgendwann sehr gut hören, auf normalen Spaziergängen aber weiterhin sein altes Verhalten zeigen.
Ihr braucht jemanden, der euch vor Ort (bei euch zu Hause, auf euren normalen Gassiwegen) zeigt, wie ihr mit dem Problem umgehen könnt. -
Einen Hund (bzw. irgendein fühlendes Wesen) für seine Angst auszuschimpfen ist eine ganz ganz blöde Idee!
Dein Hund empfindet bereits eine negative Emotion (Angst) und Du fügst durch dein Schimpfen noch eine weitere negative Emotion hinzu. Dass das nicht zur Besserung des Problems, sondern sogar zu einer Verschlimmerung führen kann, siehst Du vermutlich selbst.Es ist gut, dass Du hier nach Rat suchst!
Was dein Hund von Dir braucht ist Sicherheit. Stell Dich vor ihn, beschütze ihn. Weiche den Leuten, vor denen er sich gruselt weiträumig aus. Sprich beruhigend auf ihn ein. Streichel ihn, wenn ihm das hilft.
Du solltest Dir mal das Prinzip von "Zeigen und Benennen" anschauen. Das kann euch bestimmt helfen. Bestätige ansonsten jedes ruhige Verhalten von ihm.
Atme selbst tief durch und hol Dir Hilfe... Die Beschreibung deiner Gassigänge klingt, gelinde gesagt, echt grauenhaft. Da sollte jemand professionelles drauf schauen und euch vor Ort (! nicht in einer Hundeschule) helfen.
Gute Trainer findest Du bspw. hier: Trainer - Umkreissuche -
Wenn es aber um das Spielzeug geht mit dem lea gerade spielt oder sie hat mal so gar keine Lust auf Sammy knurrt sie. Wobei das sammy aber nen scheiß interessiert.
Ganz ehrlich? Dann ist es deine Aufgabe, ihr klar zu machen, was sie zu tun und zu lassen hat, wenn deine Ersthündin sich nicht durchsetzen kann.
Meine Pflegehündin ist eine Seele von Hund und kann sich ggü. meinem Rüden nicht durchsetzen. Wenn er sie zu sehr nervt, schaut sie mich mittlerweile an und "bittet so um Hilfe". Ich kläre das dann für sie und sie verlässt sich darauf. -
@Tahlly Versuchs mal bei Aruby Sighthoundshop.
Ist zwar etwas teurer, aber die Qualität ist überragend (viel besser als bei AnnyX) und wenn man zu doof ist seinen Hund richtig auszumessen (so wie ich
) kriegt man ein Einstellgeschirr zugesandt, dass man am Hund mit Hilfe der Shopbetreiberin (durch Fotos) einstellt und dann wieder zu ihr zurückschickt.
Durch die Maße des Einstellgeschirrs wird dann das eigentliche Geschirr gefertigt. -
@Czarek Wir habens gemacht.
Umdrehen (also die "Fell"seite nach unten) und mit einer sehr scharfen Schere oder besser mit einem Teppichmesser (dabei auf eine feste Unterlage achten) schneiden.Die gibts aber übrigens auch als Meterware... Vll. ist das ja einfacher und günstiger?