Beiträge von Millemaus

    Alter... Ich war gerade mit Whiskey draußen und irgendwie auch nicht :shocked:

    Keine Ahnung, was da passiert ist, aber der war SO dermaßen entspannt. Das war schon echt gruselig. Vor allem in Anbetracht dessen, dass vor der Tür Tauben saßen, auf unserem eigentlichen Weg Kinder Fußball gespielt haben und wir deswegen einen anderen Weg als sonst gehen mussten, auf dem uns dann noch ein Hund ewig lang vom Balkon aus angekläfft hat.

    Jedes dieser 4 Dinge für sich genommen sorgt sonst oft schon dafür, dass das Gassi eine Katastrophe wird. Und heute? Klar... Mal geschaut und etwas hektisch geworden, aber danach sofort wieder runtergekommen und ohne extremes Ziehen weitergegangen.

    Krass... Kann das bitte bitte bitte so bleiben??? :gott:

    Millemaus

    Was wäre alternativ mit der Kleinmetall Bridge Decke?

    Die hat in der Sitzfläche Holzplatten, die den Fußraum überbrücken.

    Man kann den Fußraum also weiter als Stauraum nutzen und Hundi kann nirgendwo rein rutschen und hat eine breite Liegefläche.

    Ich möchte halt nur eine Seite der Rückbank für den Hund nutzbar machen, nicht die ganze ;)

    Deswegen hab ich ja im Ursprungspost auch nur nach einem einzelnen Luftkissen gesucht und nicht nach einem Paar.

    Aber danke =)

    Ist das der richtige Weg oder soll ich lieber mit ihm aus der Situation gehen statt zu konfrontieren? Ist es "normal", dass er wirklich direkt anfängt abzuhauen?

    Es gibt bei Streß/Angst/Konflikten 4 mögliche Wege um damit umzugehen.

    Flight - weglaufen

    Fight - drauf losgehen/es vertreiben

    Freeze - einfrieren und nichts tun

    Fiddle about/around - etwas ins lächerliche ziehen (bei Hunden bspw. unechte Spielaufforderungen um stressige Situationen mit Artgenossen zu regeln)

    Mir persönlich ist flight immer lieber als fight. Hier kannst Du deinem Hund Sicherheit geben, für ihn da sein, ihm zeigen, dass Du die Dinge regelst. Das ist super als Grundsteinlegung für das Vertrauen und die Bindung zwischen euch.

    Ich würde je nach Situation schauen, wie ihr beide (!) mit der Situation umgehen könnt. Wenn er zwar ein bisschen Schiss hat, aber nicht panisch wird, ruhig stehen bleiben, ruhiges Verhalten vestätigen, ihn schauen lassen, evtl. sogar zusammen erkunden gehen, wenn er sich traut. Auf keinen Fall zu irgendwas zwingen. Das würde das labile Band zwischen euch nur zerstören.

    Wenn er wirklich Panik kriegt: Auf den Arm nehmen und so weit raus aus der Situation, bis er sich wieder beruhigt. Noch geht das, das kann man ruhig nutzen.

    Habt ihr Ideen, wie ich ihn zu einem entspannteren Umgang mit Leckerchen bringen kann?

    Mein Rüde ist/war auch ein Hund, der extrem auf Futter abfährt. Hier gehts um Geduld...

    (Zunächst sehr langeweiliges) Futter in die geschlossene Hand nehmen. Der Hund weiß, dass es da ist. Er wird kratzen, "beißen", vll. frustriert bellen oder jaulen. Egal, dafür gibt es das Leckerchen nicht. Das gibt es erst, wenn er sich zurücknimmt und weggeht.

    Die Übung ein paar Mal am Tag machen, nur für ganz ganz kurze Zeit und am Besten, wenn er gerade gefressen hat.

    Ist das normal (für sein Alter)? Sollte man da irgendwie gegensteuern oder so akzeptieren und ihn nicht beim fressen stören/sich nähern?

    Das klingt so, als sei er beim Züchter mit allen anderen Welpen zusammengefüttert worden. So entwickelt sich leider sehr rasant Futterneid. Er hat durch vorherige Erfahrungen mit seinen Geschwistern Angst, dass ihm das Futter weg genommen/gefressen wird.

    Es gibt verschiedene Möglichkeiten damit umzuehen, damit sich keine "echte Ressourchenverteidigung" entwickelt.

    Du kannst Dich mit dem Rücken zu ihm hocken und ihm zeigen, dass Du niemals nicht an sein Futter gehst. Ist nur schwierig, ihm dann später Dinge wegzunehmen, die er nicht haben soll.

    Ich persönlich würde in einer Entfernung stehen bleiben, die für ihn noch okay ist und ihm aus dieser Entfernung was super leckeres hinwerfen. Würstchen, Käse oder sowas. Nur einmal pro Mahlzeit. Damit er merkt, dass deine Anwesenheit ihm nichts negatives, sondern im Gegenteil sogar positives bringt.

    Man kann die Entfernung dann Schritt für Schritt verringern, bis man irgendwann den Napf anfassen und evtl. sogar hochnehmen kann, um das Stück tolle Futter hineinzulegen.


    Edit: Zur Fellpflege kann ich nicht viel sagen. Es könnte aber auch sein, dass er evtl. das Futter nicht verträgt. Bekommt er bei euch was anderes als beim Züchter?