Beiträge von Millemaus

    Aber ich glaube hier im DF sind viele informierte Hundehalter unterwegs die sich durchaus auch anspruchsvoller mit ihrem Hund beschäftigen.

    DAS ist eben der Punkt. Wer sich hier im DF anmeldet ist in der Regel schon einen ganzen Schritt weiter, als dass ihm solche allgemeinen Floskeln noch irgendwie helfen würden.

    Dieses abseits der Wege gehen kann eben richtig richtig schief gehen (mal ganz abgesehen davon, dass das an vielen Stellen auch einfach weder erlaubt noch erwünscht ist). Mit meinem Rüden bräuchte ich das überhaupt gar nicht probieren und meine Hündin würde mich genauso lange interessant finden, bis sie einen Hasen, ein Reh oder ähnliches entdeckt. Dann wäre sie weg. Und das, obwohl sie nicht mal der "typische Jagdhund" ist.

    Bei ihr hilft nur das konsequente Gebot, auf dem Weg zu bleiben.

    . Ich habe alles gängige bereits durch.

    Auch Baldrian?


    Wenn, müßte man jetzt schon damit anfangen. Manche Mittel haben auch noch Zusätze wie Hopfen und Melisse.

    Das wirkt schon alles, wenn man die längere Anlaufzeit beachtet.

    Jetzt habe ich mich so weit beruhigt, dass ich antworten kann. Ich bin mir sicher, dass Du das nicht als Angriff gemeint hast, aber so kam es bei mir an und dementsprechend habe ich mich sehr geärgert.

    Weil:

    Ich würde meinem Hund ein Medikament mit möglichen schweren Nebenwirkungen nicht geben, wenn ich so simple Lösungen wie Baldrian nicht schon ausprobiert hätte.

    Ich weiß, man kann sowas auch übersehen, vergessen, nicht dran denken, aber...:

    Whiskey lebt seit über 5 Jahren bei mir und er war immer schon schwierig und ist es auch heute noch. Bei allem was er tut "übertreibt" er. Er ist extrem in so ziemlich allen seinen Verhaltensweisen. Er dreht schnell auf, ist "hyperaktiv", ein ziemlicher "Hibbelhund". Ich habe deswegen an beruhigenden Hilfsmittel(che)n alles übliche (und wenn ich alles schreibe meine ich auch alles, sprich auch Baldrian über längere Zeit) mit ihm durch, außer eben Psychopharmaka. Hatte ja auch 5 Jahre Zeit, in denen es hier pro Jahr im Schnitt 20x für eine halbe Stunde wirklich krasses Feuerwerk gibt. :muede:

    Ich habe mittlerweile einige Dinge gefunden, die ihn im Alltag runterfahren. CBD Öl, Tryptophan+Vit. B (beides gibt es seit Anfang des Monats, also auch deutlich vor Silvester, weil ich weiß, dass manche Dinge Zeit brauchen zum wirken), etwas Mais, sehr wenig tierisches Protein (beides gibt's jeden Tag (/nicht)).

    Das hilft, wie gesagt, im Alltag (einzelne laute Böller in Entfernung machen ihm so bspw nicht viel aus). Aber nicht in akuten Situationen. Das Sileo hat bspw auch genau so lange "geholfen" ( = er war ruhiger, hat tiefer geschlafen), bis das Feuerwerk losging. Danach war es, als hätte ich nichts gegeben.

    Ich werde das Pexion ausprobieren. Im Vorfeld werde ich mich mit der TÄ (sehe sie Montag) absprechen, was bei starken Nebenwirkungen zu tun ist. Wenn ich es nicht weiter geben kann wegen der Nebenwirkungen, werde ich an Silvester einen Ausflug auf die Autobahn machen.

    Die Frage bleibt: was ist die Alternative?

    Da kann dir Farah helfen.

    :lachtot: Böse ;)

    Die Frage bleibt: was ist die Alternative?

    Hast du es denn schonmal mit Baldrian und dgl. versucht?

    Wie ich zwei Sätze nach dem von dir zitierten schrieb, wirken alle möglichen Hausmittel bei ihm nicht. Ich habe alles gängige bereits durch. Ist ja mittlerweile unser sechstes Silvester. (Nur eben mit dem Unterschied, dass ich nicht, wie die letzten paar Jahre, zu meinen Eltern aufs Dorf kann, sondern in unserer Wohnung in einer beliebten Wohngegend bleiben muss, was den Leidensdruck massiv erhöht.)

    Ich hab vorhin nochmal bei Rückert dazu nachgelesen. Der schreibt, dass es neben Sileo quasi "das" Mittel bei Geräuschangst ist. :ka:

    Von Nebenwirkungen schreibt er nix (bin mir nicht zu 100% sicher, hab den Artikel nur eben schnell überflogen ), aber er schreibt, dass die Erfahrungen bei geräuschangst wie immer stark voneinander abweichen.

    Alle Mittel, die ursprünglich bei Epilepsie eingesetzt wurden, sind ein Hammer, weil sie direkt im Gehirn andoggen.

    Ich hätte keinen Nerv dazu, sowas zu geben oder ich würde vorher einen Selbsttest bei mir selbst machen.

    Die Frage bleibt: was ist die Alternative? :-/

    Sileo wirkt nicht. Alles andere an "Hausmittelchen" (also Adaptil, Sedarom, Alkohol, ...) wirkt nicht.

    Was anderes als Sileo und Pexion darf erst gegeben werden, wenn die Sachen keinen Erfolg hatten.

    Edit: das was @Ixabel schreibt ist es eben. Wenn es zu schweren Nebenwirkungen kommt, werde ich es natürlich nächstes Jahr nicht geben . Das ist absolut logisch. Egal, wie gut die Wirkung ist. Aber ich werde es ausprobieren, weil nichts zu tun eben keine Alternative ist.

    Ich hab vorhin nochmal bei Rückert dazu nachgelesen. Der schreibt, dass es neben Sileo quasi "das" Mittel bei Geräuschangst ist. :ka:

    [Edit: bzw neben sileo das first-line-medi ist, das ausprobiert werden muss, bevor was anderes gegeben werden darf]

    Von Nebenwirkungen schreibt er nix (bin mir nicht zu 100% sicher, hab den Artikel nur eben schnell überflogen ), aber er schreibt, dass die Erfahrungen bei geräuschangst wie immer stark voneinander abweichen.

    Ich hab gerade mit unserer TÄ telefoniert. Whiskey bekommt an Silvester "Pexion". Eigentlich ein Antiepileptikum, seit letztem Jahr hat es aber auch die Zulassung bei Geräuschangst.

    Er bekommt es ab dem 29. und nach Silvester wird noch 2 Tage ausgeschlichen.

    Ich habe lediglich Schiss vor einer möglichen Nebenwirkung. Gesteigerte Aggression. Whiskey ist ja eh schon nen Kandidat, der dazu neigt, "grantig" zu werden, wenn ihm was nicht passt, vor allem mit anderen Hunden. Die Wahrscheinlichkeit ist da also nicht so gering wie ich sie gerne hätte... Ich hoffe, dass es das wert ist. :-/