Beiträge von Millemaus

    Rundesviereck Ich hab keine Ahnung. Hatte das Alprazolam noch nie.

    Das Pexion hat ja auch massig Nebenwirkungen, die je nach Hund unterschiedlich stark auftreten können. Bei Whiskey war es jetzt Ataxie für ein paar Stunden, deutlich mehr Hunger als sonst und er ist einfach bei allem (nicht nur bei Geräuschen) viel viel viel umsensibler als sonst.

    Ich habe mal eine Zeit lang Sedarom gegeben, ja. Mittlerweile gebe ich aber nur noch die einzelnen Bestandteile Tryptophan und Vitamin B. Um mit sedarom anzufangen ist es jetzt definitiv zu spät. Das muss mindestens zwei Wochen vor Silvester begonnen werden. Außerdem ist sedarom kein Sedativum sondern eben nur ein Nahrungsergänzungsmittel was Stoffe enthält, die auf natürliche Art und Weise beruhigen.

    @U und M Ich müsste seit vor Weihnachten ständig auf der Autobahn sein. Ich lebe in einer Großstadt. Am Rand eines eher sozial schwachen Viertels. Hier knallt es seit Wochen ständig.

    Weg fahren kann ich nicht. Die letzten Jahre habe ich Silvester und die Tage drum herum ja im Haus meiner Eltern auf dem Dorf verbracht. Die erlauben die Hunde nun aber nicht mehr im Haus. Für alles andere habe ich schlichtweg kein Geld.


    Edit: nein, Sedarom besteht nicht aus Kräutern und Vitaminen. Es besteht aus L-Tryptophan, L-Theanin und Vitamin B.

    Edit2: hier gibt es kein Alprazolam sondern Pexion.

    Update zum Pexion:

    Die Ataxie ist so gut wie weg. Er ist nur noch ein kleines bisschen unsicher unterwegs. Ich glaube, jemand anderem als mir würde das vermutlich gar nicht großartig auffallen.

    Davon ab bleibt das unsensibel. Er rückt mir ziemlich nicht auf die Pelle. Genauso auch Nala. Die hat sich mittlerweile in den Flur verzogen und so konnte Whiskey runterkommen und schlafen.

    Das Medi scheint auch für viel Hunger zu sorgen. Also hat er eben noch eine kleine Portion bekommen, damit ich in Ruhe essen kann.

    Ich war vorhin eine halbe Stunde mit ihm draußen, da hat er auf die paar relativ weit entfernten Böller nicht reagiert.

    Als ich mit Nala draußen war hat es wesentlich mehr geknallt, aber es schien ihr mit jedem Mal egaler zu werden. Sie hat teilweise nicht mal mehr auf geguckt. Nur bei ein paar sehr lauten hat sie kurz hoch geschaut, aber ansonsten nicht weiter reagiert.

    Weil sie es nicht sehen.

    Weil sie sich um viele Sachen einfach keine Gedanken machen. Es ist doch viel einfacher, etwas mit das muss so sein ab zu tun, als sich zu überlegen, warum der Hund etwas tut, ob das für jeden Beteiligten so in Ordnung ist, und wie man es eventuell ändern könnte. Etwas einfach hinnehmen, entweder als Akzeptanz oder als Resignation, ist viel einfacher.

    Das doch noch gemischt mit "das war schon immer so", oder mit "ich habe schon seit 30 Jahren Hunde", oder "ich habe das im Fernsehen aber so und so gesehen" und du hast deine Erklärung. :ka:

    Und nein, verstehen tue ich das auch nicht. Ich ärgere mich gelegentlich und ansonsten versuche ich es zu ignorieren. Davon ab meide ich den Kontakt mit solchen Leuten sehr gezielt.

    Na ja... Diese Bezeichnung als tutnix kommt ja in der Regel nicht ursprünglich von den Leuten die hier im Forum unterwegs sind, sondern von den Haltern, die sie draußen treffen. Von denen, die wirklich der Meinung sind, ein Hund würde erst dann was tun, wenn es laut wird, Fell fliegt und einer oder beide Bisswunden haben.

    Also das ist zumindest meine Erfahrung. Die Leute hier im Forum haben ja in der Regel(!) einen besseren Blick auf die Körpersprache und das Sozialverhalten der Hunde, als der Otto Normal Hundehalter, der draußen so rumläuft.

    Ich glaube, dass die Bezeichnung tutnix hier schon meistens recht einheitlich benutzt wird:

    Als Bezeichnung für einen Hund, der von seinem Besitzer als tutnix eingeschätzt wird, das aber "aus Sicht des Forums" definitiv nicht ist.

    Außer es kommt der Zusatz "echt" ins Spiel. Ein echter tutnix ist dann das, was du in deiner Einschätzung als tutnix beschreibst.

    Ich handhabe es hier extrem unterschiedlich.

    Wann immer ich mit mehr als einem Hund unterwegs bin, gibt es definitiv keinen ungeplanten Kontakt. Niemals und zu niemandem.

    Lediglich wenn man sich verabredet zum gemeinsamen Gassi, ist das etwas anderes. Da ich mich aber nur mit Leuten verabrede, bei denen ich weiß, dass sie ihre Hunde vernünftig führen, ist das eben eine komplett andere Situation als ungeplanter zufälliger Kontakt.

    Leinenkontakt gibt es sowohl für Whiskey, als auch für Nala gelegentlich. Und zwar zu Hunden, bei denen ich weiß, dass es kein Problem ist. Kommt ein neuer Hund in der Nachbarschaft dazu, weiche ich ihm mit Whiskey so lange aus, bis ich ihn mit Nala getroffen habe. Nala ist nämlich generell wesentlich verträglicher und ich kann so abschätzen, wie es mit Whiskey klappen würde.

    Mit Whiskey weiche ich aber ohnehin den meisten anderen Hunden aus. Wenn die anderen Hunde ohne Leine unterwegs sind noch dreimal mehr.

    Kontakt ohne Leine gibt es ausschließlich für Nala. Whiskey kann und will ich hier in unserer Nachbarschaft nicht ableinen. Außerdem hätte er davon überhaupt nichts. Sobald die anderen Hunde abgeleint sind, interessiert er sich nicht mehr für sie.

    Wenn mir mit Whiskey doch mal ein nicht angeleinter Hund entgegenkommt, bei dem ich weiß, dass es nicht ruhig bleiben würde und ausweichen nicht mehr möglich ist, versuche ich natürlich zu blocken, und im Zweifel kommt Whiskey auf den Arm. Zu seinem Schutz und zum Schutz des anderen Hundes. :ka:

    Okay. Wirkung und Nebenwirkung sind da.

    Wirkung: er ist extrem unsensibel. Bei allem. Rollkoffer draußen war kein Problem. Sonst ist sowas ein Grund für ausdauerndes und angespanntes Starren. Davon ab ist ihm einfach alles irgendwie egal. Er geht einfach seinen Weg, freut sich über Leckerlis, ignoriert alles andere. Das wäre für mich tatsächlich die absolut ideale Wirkung.

    Nebenwirkung: leichte Ataxie. Er wirkt ein wenig wie betrunken. Da einer von 10 Hunden von der Ataxie betroffen ist, habe ich damit ja schon gerechnet. Das soll innerhalb der ersten 24 Stunden wieder verschwinden.

    Das unsensible wird jetzt leider auch ein Problem bei der Interaktion mit Nala. Da muss ich recht viel intervenieren. Das ist für mich aber okay. Das war am Anfang mit den beiden ja genauso.

    Die Morgenrunden hier waren absolut entspannt. Kein einziger Böller. Dafür gestern Abend umso mehr. Die Isolation im Schlafzimmer funktioniert aber bisher ganz gut. Keiner der Hunde hat auf die Böller reagiert.

    Whiskey hat heute früh das erste Mal Pexion bekommen. Bisher ist alles wie immer. Weder Wirkung noch Nebenwirkung zu erkennen.

    Langsam wird es mit den Medikamenten allerdings etwas haarig. |) Nala braucht alle zwölf Stunden ihr Antibiotikum mit Futter und Whiskey alle 12 Stunden das Pexion auf nüchternen Magen.

    Dazu dann noch das Vitamin B, Tryptophan und CBD Öl. Ich bewundere echt alle Leute, die mehrere alte/chronisch kranke Hunde haben, die das ganze Jahr über so viele Medikamente und Zusätze brauchen. Das ist doch ein größerer Aufwand, als ich gedacht hätte.