Zuerst einmal: ich kann euch nicht genug danken! Euch allen!
Es ist für mich ein Ausnahmezustand, ein Alptraum. Mein Ares, mein Baby...es ist weg. 
Übrigens: nach der gestrigen Schmerzmittelabe zeigt sich keinerlei Veränderung. Es ist m. M. n. iwo ein Zeichen dafür, dass das sein Rücken nichts damit zu tun hat. Die Medis sind ja hierfür bestimmt.
Wurden mal ein Schilddrüsenprofil gemacht mit ALLE Werten und einem Spezialisten zur Beurteilung gegeben? Irgendwie kam mir eine SD-Problematik als Erstes in den Sinn. Ein solches Verhalten kann ein Symptom sein.
Das wird auch leider oft von nicht spezialisierten Tierärzten übesehen oder nich ernst genommen.
Daran haben wir auch schon gedacht, die Züchterin untersucht das Blut auf Abweichungen. Vll. ist ein Indiz dafür, dass er sich oft an der Halsgegen kratzt...? Eig. dachten wir an eine Allergie/ Unverträglichkeit, aber man spekuliert ja aktuell dauernd und sucht nach einem Grund.
Sollte Ares wirklich Schmerzen haben weiß er wohlmöglich überhaupt nicht wohin mit sich. Auf dem Video sieht es für mich zumindest danach aus, als wüsste er überhaupt nichts mit sich anzufangen und würde beinahe nach Hilfe suchen.
Du hast mir bereits in anderen Threads geholfen, Sammaja. Danke für deine Beiträge. Du triffst es auf dem Punkt. Er weiß nichts mehr mit sich anzufangen und zieht sich zurück.
Am Anfang las es sich für mich auch ein bisschen wie nen kleiner Egotrip von nem etwas verwöhnten Hundeprinzen, zumal Ares mir aus deinen früheren Schilderungen schon immer lieb, aber auch etwas "grenzenlos" vorkam (aber ich hab euch ja auch nie getroffen, also nimm das nicht zu ernst... Internet lügt ).
Aber das was du jetzt schilderst und was man auf dem Video sieht, sieht schon anders aus. Da muss wohl mehr hinter sein als nur ein bisschen verzogen.
Ich habs ja immer gesagt: wir müssen uns kennenlernen.
Verwöhnt- natürlich! Aber Grenzen erfährt er hier durchaus. Bis auf seine Hundevernarrtheit war er immer Mamis kleiner Liebling, jetzt ist er zum T-Rex geworden. Man darf ihn ja nicht mal zu fremden Hunden lassen bei den Spaziergängen ("Verpiss dich!!").
Wg. konkret diesem Problem war ihr Haar lieber- dann sind wir halt nach Haar gefahren, war uns egal. Ich glaube, sie will wiedr dort hin.
Ich bin den Züchtern sehr dankbar.
Vor vielen Jahren hatte ich auch mal einen Hund der , nach einem epileptischen Anfall, sehr aggressiv auf meine Familie reagierte, sonst eigentlich ein Schäfchen war.
Wie ist es weitergegangen? :)
@Dackelbenny, ja, im Video war ich ein bisschen verunsichert. Ich sprach ihn betont freundlich an, da der nette Ares auf mich zukommen würde und erfreut wäre. Ansonsten bin ich im Umgang mit meinen Hunden nicht verunsichert. Bei uns zu Hause spielt es sich immer recht gelöst, herzlich und...normal eben ab. Ich war eine zufriedene HH, meine Hunde wirkten glücklich und bei uns zu Hause war es harmonisch...
Ares kuschelte mit mir im Bett oder auf der Couch, ich sprach leise mit ihm und daraufhin sah er mich an und beschnupperte mein Gesicht. Ich kraulte stets seine Halspartie, das möchte er besonders. Davon bekam er nicht genug! Auf meine Ansprache reagierte er stets mit Freude, wedelte mit dem Schwanz und sah mit aufmerksam an. Ich nanne ihn immer "mein Baby", weil er es nunmal für mich ist. Er ist so drollig, aufgrund seines Alters noch unbedarft, testet durchaus mal, aber es gab dbzgl. NICHTS, was gravierend gewesen wäre.
Wenn er zu mir auf die Couch kraxelte (seinen ewiglangen Beinen wird er immer noch nicht Herr), stupste er mich mit der Pfote an- kuscheln, Frauli! Den gab ich je nach Laune nach, auch Frauli mag hin und wieder ihre Ruhe, ich gebs zu.
Nichts dergleichen gibt es nun mehr. Es gibt kein Kuscheln, keine zärtlichen Worte, kein euphorisches Erzählen von Ares, wenn mein Partner von der Arbeit nach Hause kommt, keine Freude am HHdasein.
Ohne Eneas wäre ich wohl aktuell verloren.
Ich halte eine Verhaltensänderung für ausgeschlossen.
l'eau, du hast uns kennengelernt. Ist dir was aufgefallen?