Wie sah das bei euch in der Praxis aus, wenn ein Hund mal keine Lust hatte bzw die hier erwähnten "Kopfschmerzen" stark vereinfacht ausgedrückt? Bist da da nicht angeschmiert, wenn dein Überleben von der Zusammenarbeit mit den Hunden abhängt?
Das man Sachen (zumindest viele) zunächst positiv aufbaut versteht sich von selbst..aber hast du dann gesagt: "Okay, dann heute nicht" oder "Ne komm das muss jetzt, benimm dich" oder wie hast da reagiert?
Das Hunde bei zuviel Härte dazu neigen dicht zu machen ist nicht neu...aber gab es bei euch Maßregelungen und Grenzen während der Wildniszeit? Oder wirklich alles rein positiv/ohne Strafen/Grenzen/Hemmung etc?
das würde mich brennend interessieren. Wie hast du das gehandhabt wenn einer deiner Hunde "mal nen doofen Tag" hatte.
Ich kenne das von Cici (ist zwar keine nordische, aber ihre Terrier und Dackelvorfahren haben bei ihr für einen gewissen Dickkopf gesorgt), die ist auch mit 14 noch ein Hund der absolute Konsequenz braucht weil sie sonst wieder ewig und 4 Tage hinterfragt und testet.
Ein Beispiel: absitzen und warten auf Freigabe vorm Fressen (musste sein, sonst hätt ich hier das pure Chaos beim Füttern). Wenn ich es ihr nur 1x durchgehen lies dass sie ohne Freigabe an den Napf ist musste ich danach 2 Wochen dahinterstehen weil sie sich sonst immer bedient hätte.
Hattest du nie Probleme damit dass ein Hund sich mehr Freiheiten "herausgenommen" hat als förderlich war bzw sogar gefährlich wurde?