Ich hab ja auch ein Belltie zuhause- und bei ihr halte ich es einfach:
Alles was in Handlungen ausartet von denen sie genau weiß dass sie unerwünscht sind, sie sich diese aber aufgrund ihres Zustandes nicht verkneifen kann war zu viel.
Beispiel: hier gibt es Freilauf nur dosiert und nur an bestimmten Stellen (weil Stadt und Straßen und Autos und so..). Eine Zeit lang hatte ich schon hunderte Meter vorher ein überdrehtes, kläffendes fellknäul an der Leine das mir regelmäßig übel in die Beine gehackt hat. Fazit: zu oft an selber stelle abgeleint, erwartungshaltung so hoch dass hirn aus.
Das heißt nicht dass sie sich nicht freuen und ein wenig hibbeln darf. Aber kläffen und hacken ist kacke.
Meine persönliche Anforderung an mich selbst: den felltie nicht in eine erregungslage bringen in der sie sich nicht mehr im Griff hat. Ob das nun Freude ist oder nicht ist mir ehrlich gesagt auch hups.
Ein erwachsener, psychisch stabiler Hund sollte sich freuen können ohne dass da alle Sicherungen durchbrennen und ich aussehe als wäre ich in einen ringkampf verwickelt gewesen!
Genauso wie ich es höchst bedenklich finden würde wenn sich ein erwachsener Mensch komplett drüber verhalten würde aus Freude (also z.b um sich schlägt, Dinge zerstört und ähnliche "ausraster" zeigt).
Das heißt nicht dass mein Hund nicht mal bellen darf. Darf sie gerne. Aber ich finde irgendwas passt an der Situation nicht wenn ich da minutenlang angebrüllt werde vom Hund.