Beiträge von Lendril

    Auch wenn meiner mittlerweile auch alles frisst aufgrund von Futterneid, fütter ich immer noch die Sorten von denen ich weiß, dass er sie auch ohne Zweithund fressen würde. Ich bin einfach zu weich :lol: Wenn nur noch eine Portion von etwas übrig ist und es nicht für beide reichen würde, kriegt mein Bub immer das, wovon ich weiß, dass er es lieber frisst. Einmal Prinz, immer Prinz :lol:


    Ich denke das kommt mit der Zeit.

    Dadurch das Cici eine unglaubliche Ressourcen-Sau ist galt hier immer schon "wers nicht frisst will es nicht". Ebenso haben alle Hunde schnell gelernt dass es sich nicht lohnt an fremde Näpfe zu gehen wenn diese noch beansprucht werden.

    wenn ich mich nach der Meinung der Damen richten würde gäbe es hier täglich Hühnerhälse/flügel/schlägel und Käse. Mehr brauchen die ihrer Meinung nach nicht zum überleben.

    Es hängt aber auch sehr vom Hund ab- Darcey haut alles weg was ich ihr hinstelle, ohne groß nachzufragen. Abbey ist da wählerischer und frisst es oft nur aus Futterneid. Aber wenn ich sie machen lasse darf ich alle paar Wochen neue Sorten kaufen weil die aktuellen nicht mehr genehm sind (oder sie mir, wie als Junghund, einfach das Nassfutter verweigert weil sie lieber Trocken hätte...) ne ne, das lass ich hier gar nicht erst einreißen! :D

    @Schlupito: mach dir keinen Kopf, bei manchen Themen reagieren einige dezent.. gereizt

    An und für sich gebe ich dir aber vollkommen recht- ein Hund der ANGST hat sollte angeleitet werden diese zumindest soweit zu überwinden damit das Leben kein Spießrutenlauf mehr ist.

    Was anderes sind Hunde die z.b rassebedingt unverträglich sind oder aufgrund schlechter Erfahrungen vorwärts gehen. Da kann man gerade bei ersterem sehr viel arbeiten und machen und tun- und es wird schlicht kaum besser.

    Wobei ich bei einem kleinen Wuschelhund eher davon ausgehe dass das Angst bzw schlechte Erfahrungen sind, mir wär keine kleine Rasse bekannt die als extremst unverträglich gilt.
    Aber gerade der Aussie gilt als "eher unverträglich" im Alter, gewöhn dich also nicht zu sehr daran ;)


    Und ja- ich freue mich dass meine Hunde so verträglich sind und biete gerne an sie als Übungsobjekte zu nutzen (sie ignorieren Fremdhunde bei bedarf einfach). Ich freue mich über jeden Hund dem wir damit helfen können und bin mehr als froh wenn der Besitzer das Angebot annimmt anstatt angepisst zu sein.

    Hier wird ALLES gefressen und alles vertragen. :p Ein guter alter Sautrog wär auch ok.

    Dito...

    Ich bin aktuell bei Landfleisch und Dogz Finefood, mal sehen was in Aktion ist wenn ich wieder bestelle :D

    Wobei ich mich nur bedingt nach den Befindlichkeiten der Damen richte- wenn eine bockig ist frisst es halt die andere :ka: Es gibt nur wenig dass wirklich BEIDE nicht mögen- ehrlich gesagt fällt mir nichts ein. Und der Futterneid tut sein übriges...

    Ich füttere veganes Futter. Und es ist kein Wettbewerb, sondern nur meine Meinung. Warum sollte es tierlieb sein, die eine Art zu verwöhnen und die andere auszubeuten. Da ist es meiner Ansicht nach einfach das falsche Wort.

    In dem Moment wo sich das Kaninchen im Maul des Wolfes ausgebeutet fühlt darf es gerne bescheid geben- bis dahin erhalten MEINE Hunde eine ausgewogene Mischung aus hochwertigem, tierischen Protein, Gemüse und Kohlenhydraten. Dazu einen vegetarischen Tag weil es beide mögen und gerne fressen (wenn sie es nicht mögen würden würde ich es auch lassen).

    Ohne jetzt auf die Haltungsbedingungen einzugehen (damit zerschießt man nur zuverlässig jeden Thread): warum sollte ein Konzept, dass es seit... öhm.. schon immer gibt ausbeutung sein? Fressen, gefressen werden, das ist Teil der Natur. Und eben auch Teil der Hündischen (und kätzischen und Frettchen,.. sogar Mäuse und Ratten leben nicht vegan!).


    Genauso wie der Marder anrecht auf seine Beute hat hat jeder andere Räuber anrecht auf passendes Futter. Und nein, ich lasse meine Hunde nun nicht jagen weil das "natürlicher" wäre.

    Für mich geht Tierliebe so weit wie ich es vertreten kann-

    ich gönne es jedem dass er die Zeit hat sich 2 Wochen an ne Autobahn zu setzen, aber ich könnte es schlicht nicht. Einfach weil ich so was wie eine Arbeit habe und meine Chefs definitiv alles nur nicht begeistert wären. Ich würde alles mobilisieren damit der Hund gefunden wird- aber mich (übrigens höchst effektvoll) da hinsetzen und warten geht schlicht nicht. (denn der Hund hat nur wenig davon wenn er nach 2 Wochen auftaucht, ich dann aber arbeitslos bin und die Wohnung und das Hundefutter nicht bezahlen kann)

    Aber selbst wenn auch Spanier Welpen aus Osteuropa kaufen (was ich gerne glaube): Was um Himmels Willen hat das mit dem Tierschutz zu tun bzw. mit der Tatsache, dass Tierschutzhunde auch nach Deutschland vermittelt werden?

    Ganz einfach:

    weil dann das, was die Tierschützer aktuell betreiben schlicht sinnlos ist- und nie was bessern wird. Denn der Zustrom an Welpen aus Fabriken vergrößert das Problem nicht nur- es verteilt das Tierleid über ganz Europa hinweg (siehe Mutterhündinnen in der Fabrik).

    Solange tatsächlich weiterhin so Welpen "eingeführt" werden machen auch die schönsten Kastra-Programme, besten Shelter und das holen von Hunden nach DE keinen Sinn im sinne von "die situation wird sich irgendwann dauerhaft bessern"- der Nachfluss ist einfach zu groß.


    Fakt ist: wenn die Leute aufhören sich billigste Welpen von irgendwo anzuschaffen, DANN kann nachhaltiger Tierschutz betrieben werden. Aber solange auf jeden Hund, der das Land verlässt 3 illegal importiert werden....
    Und noch mal: für diese aufgeführten Hunde verändert sich etwas- auf jeden davon kommen aber hunderte die immer noch unter miserabelsten Bedingungen im Shelter hocken weil die Menschen nur "niedliche Welpen" haben wollen. Solange ein Hund "Wegwerfware" ist wird sich da nicht viel verändern.

    Wenn wir ehrlich sind:

    auch wenn es ausreichend BC´s gibt die klar im Kopf sind- alleine die (doch sehr hohe) Wahrscheinlichkeit seinen Hund komplett Gaga machen zu können macht den BC zu einer Rasse die nicht in "jedermanns Hände" gehört.

    Denn Anteilig auf die Gesamtpopulation gesehen dürfte der BC die Rasse mit dem höhsten Anteil an psychisch schwer gestörten Hunden sein. Schlicht weil es so viel schneller und einfacher geht als bei anderen Rassen.

    Ich würde den BC ehrlich gesagt auch nicht als übermäßig intelligent bezeichnen (ich denke der schenkt sich zu vielen anderen Rassen nichts), er hat nur den "Vorteil" aufgrund seiner extremen Empfindlichkeit schneller und effektiver auf kleinste Zeichen seiner Umgebung zu reagieren.

    Oder anders: wo man Rasse X regelrecht anbrüllen muss vor Wut damit der das überhaupt mitbekommt reicht beim BC oft schon ein Augenkneifen oder zucken der Mundwinkel.

    Und gerade bei Menschen die sowieso nicht gerade in sich ruhen und Zen-mäßig entspannt sind kann so was recht.. ungut enden

    Meine Sorge bei solchen "Terrorzwergen" ist dann eher dass der große irgendwann mal die Schnauze voll hat.

    Abbey würde Darcey auch gerne mal das Atmen verbieten, wenn ich da bin schreite ich direkt ein. Dadurch dass ich das nicht kann wenn ich nicht da bin werden sie getrennt- irgendwann hat auch die geduldigste Darcey die Schanuze voll und hustet dem Giftzwerg was. Und auch DA möchte ich nicht wirklich dass sich das in meiner Abwesenheit abspielt.

    Ist alles also auch ne Charakterfrage....