Beiträge von Lendril

    Ehrlich gesagt verstehe ich dieses "kleine Hunde sind keine Hunde"-Getue absolut nicht. Ein kleiner Hund kann alles was ein großer auch kann- oft sogar deutlich besser da er weder durch Größe noch durch Gewicht eingeschränkt wird. Nicht umsonst laufen JRTs problemlos am Pferd mit während ein Molosser sich nach 10min einfach hinlegt so nach dem Motto "du weißt wo ich bin, hol mich aufm Rückweg einfach ab".

    Wenn ich mir so ansehe wie meine Zwerge (und die kleinen allgemein) miteinander spielen und raufen- auch das können sie mindestens genauso gut wie ein Großer, sie hebeln mich nur dabei nicht aus.


    Und ich sehe ein Problem: ein Labbi ist eben kein DSH. Die haben, bis auf eine ähnliche Schulterhöhe, ca so viel gemeinsam wie ein Bison mit einem Stachelschwein. Wenn dein Freund ein "DSH-Mensch" ist wird er den Labbi absolut nicht können. Die Art des Labbis ist... anders (ich kann damit übrigens genausowenig- mir käme ein Labbi nicht mal geschenkt ins Haus!).

    Dein Freund sollte sich also tatsächlich mehr Gedanken machen als "soll groß sein"- sonst wird das Zusammenleben trotz richtiger Größe kein Spaß.

    Gerade die von deinem Freund favorisierten Rassen sind halt auch keine Sportskanonen... Also jeder gesunde Hund schafft ein normales Programm (und nach entsprechendem Training durchaus auch mehr), aber nen Dogo oder Rotti sehe ich nun gerade GAR nicht beim Agi :lachtot: Obwohl die Vorstellung durchaus amüsant ist- aber der Rotti wird dir über kurz oder lang was husten wenn er über Hindernisse soll.


    So hart das klingt: optische Wünsche dürfte mein Freund äußern sobald der Charakter und die grundlegenden Rasse eigenschaften stimmen. Vorher hätte er da relativ wenig zu melden wenn er keine Ansprüche an Charakter hat. Wenn dann die Auswahl auf so 2-3 Rassen eingeschränkt ist darf er gerne sagen was ihm besser gefällt.

    Aber für "lieber kein Hund als ein kleiner/als ein Pudel" gäbs hier nur: :stock1:


    Und versteh mich nicht falsch, aber ich denke du bist mit einem kleineren Hund besser bedient. Große Hunde hält man nicht über Körperkraft. Sondern über Gehorsam und eigene Einstellung (oder @Quebec?) und wenn du schon vor einem Rottweiler stehst und dir denkst "oh mein Gott so viel Hund :shocked: " dann bekommst du den wahrscheinlich wirklich nicht gehalten.

    Man muss halt auch wirklich zwischen Allergie und "schlichter" Unverträglichkeit unterscheiden.

    Darcey ist keine Allergikerin- verträgt aber zu hohe Mengen Protein nicht. Äußert sich in schlichtem Durchfall. Also wird auf die Proteinmenge geachtet- wobei es da auch keine wirkliche "höchstgrenze" pro Tag gibt, es summiert sich eher über die Zeit. Sehr aufgefallen ist es mir als ich Dosen mit sehr hohem Proteinanteil gefüttert habe und der Hund "plötzlich" Durchfall hatte wie nix gutes- kaum hab ich mal nen Gemüsetag eingelegt oder andere Dosen abgewechselt war der Durchfall ebenso "plötzlich" weg.

    Abbey ist dafür eine klassische Allergikerin. Und zwar allergisch auf Tomaten (fragt nicht... :tropf: ). Frische Tomaten gehen gar nicht, da schwillt der Hund an wie nach einem Bienenstich. Verarbeitet (passierte Tomaten oder Tomatenmark) geht in geringen Mengen- wobei sie es da auch nur bekommt wenn halt was an den Essensresten dran ist.

    Dafür haben meine eine beeindruckend stabile Verdauung und verarbeiten quasi alles- von Dose über Roh bis hin zu Trocken und gefriergetrocknet geht alles. Ich habe auch (wie fast immer) um die 4-8 Marken Dose- aktuell sind es 5 Marken und 9 Sorten- und Trockenfutter wird gekauft nach "ist grad da". Der letzte Sack war Beneful, nun Rinti Max-i-mum, der nächste ist dann Josera.

    Sable (oder Zobel) erkennt man auch gut weil die einzelnen Haare nicht einfärbig sind ;) Abbeys sind (je nach Körperteil) entweder rot-schwarz oder rot-beige. Außer die paar Ohrflusen, die sind immer beige (ebenso wie das bisschen Fluse am Po)

    Und nein- der Hund ist nicht besonders fotogen... :tropf:

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    Interessanter wäre zu wissen was denn NACH dem Aussteigen passiert...

    ich kenne das Problem durchaus- und zwar weil es nach dem Aussteigen immer was Tolles gab (gassi, freunde besuchen, heimgehen,... ) Besser wurde es als die Aktivitäten nach dem Aussteigen 100%ig STINKLANGWEILIG wurden.

    Dazu hab ich Hunde eingeladen, bin etwas herumgekurvt, Hunde ausgeladen nachdem sie ruhig waren und hab mich dann halt für 20, 30min einfach neben das Auto gestellt und NICHTS getan. War total langweilig (sowohl für mich als auch für die Hunde), aber nachdem diese "jetzt steigen wir aus, jetzt gibts gleich was tolles!"-Erwartungshaltung weg war konnte ich alle Hunde gesittet aus dem Auto laden ohne Theater.

    Wäre noch eine Idee...

    Erschreckend auch wieviele "Schwestern" in der Pflege Kunstnägel haben.

    Ganz ehrlich?

    Mir sind sauber gemachte, ordentliche Nägel lieber als das was manche Menschen als "natur" mit sich herumtragen :mute: Dazu kommt dass sowohl Gel- als auch Acrylnägel eine absolut glatte Oberfläche haben- die könnte man sogar wie einen Tisch desinfizieren. während sich auf der Oberfläche und in Rillen von Naturnägeln einiges einnisten kann.

    Und müssen ja keine 5cm Stiletto-Krallen sein. Geht auch kuppenbündig (und richtig gearbeitet sieht man teilweise nicht mal dass sie gemacht sind)

    Mein Freund hat mich mit beiden Ziegen kennengelernt. Und noch bevor es ernst wurde habe ich ihn über meine "Regeln" aufgeklärt:

    - Hunde pennen im Bett
    - Hunde dürfen aufs Sofa
    - Hundebetten überall (auch wenn sie kaum genutzt werden)
    - ...

    Er hatte die Wahl nein zu sagen und Single zu bleiben oder es so hinzunehmen :D Allerdings ist er, was das verziehen und verwöhnen der Mistkröten angeht, sowieso der schlimmere von uns beiden. Da bin ich oft die "Spielverderberin" die meckert.

    Ich reihe mich hier mal ein: der Sheltie kann nämlich keine 10min alleine bleiben.

    Situation: das Herrchen ist quasi immer Zuhause. D.h sie ist auch extrem auf ihn fixiert. Wenn ich arbeiten gehe ist alles gut (so nach dem Motto "die Alte kommt schon wieder"), aber wehe Herrchen versucht auch nur vor die Haustüre zu kommen...

    Dabei ist es übrigens auch egal wenn sonst jemand (ich, Schwiegereltern) zuhause ist. Sobald mein Freund die Wohnungstüre zumacht wird gequäkt bis die Ohren bluten.

    Als Auslöser fürs Quäken ist dabei definitiv das schließen der Wohnungstüre anzusehen. Und auch nur wenn er die Wohnung wirklich verlässt- auch wenn sie das durch die Flurtüre nicht sehen (aber wohl hören) kann.

    Anfangs dachte ich an klassisches "Tür zu, reinkommen wenn sie die klappe hält", aber das geht aufgrund unserer SEHR schwergängigen Tür nicht so schnell und die quäkt halt auch binnen 10 Sekunden los.

    Dabei neigt sie nicht zum Verfolgungswahn und man kann sie auch mal für einige Zeit wegsperren/aussperren ohne Drama.

    Aber das schließen der Wohnungstüre ist quasi wie ein Gong der ein Konzert aus Jaulen, Quietschen, schrillem Kläffen und regelrechtem Schreien einläutet.
    Wenn sie alleine bleiben soll bekommt sie (zusammen mit Abbey der das alles am plüschigen Po vorbeigeht) Zugang zum Wohnzimmer und der winzigen (nicht mal 2qm) Küche. Wobei es auch egal wäre- sie klebt vor der Flurtüre....


    Habt ihr eine Idee wie man das angehen könnte? ich würde gerne mal wenigstens mit meinem Schatz einkaufen gehen können... ohne dass der Hund die Bude zusammenbrüllt.
    Quäken lassen ist übrigens aufgrund sehr hellhöriger Betonbauweise und zickigen Nachbarn keine Option.