Beiträge von Lendril

    Der Hundeführerschein ist doch so ausgelegt, dass es darum geht ihn als Halter zu absolvieren. Ob mit seinem eigenen Hund oder einem Fremden ist dabei ja egal. Ich hab meine Hunde jetzt schon mehrmals anderen "ausgeliehen", die mit ihren eigenen Hunden viele Dinge hätten üben müssen, die den Hund sehr unter Druck gesetzt hätten und für Stress gesorgt hätten. Darum frag ich nach.
    Wenn der Hundeführerschein für euch aber kein Problem darstellt, ist ja super =)

    Jub, haben die anderen schon beschrieben- in Wien muss der Schein für jeden Hund UND für jede Person gemacht werden. Soll heißen hast du 3 SoKas darfst du 3x ran. Und jeder der die Hunde ebenso führen soll.

    @F3llkugel: und bitte, schalte den Kopf bei der theoretischen Prüfung aus. Da sind Fragen dabei, da will man nur mit dem Kopf ne Wand treffen. Absoluter Blödsinn teilweise. Mir wurde damals empfohlen "denk nicht nach, lern die Antworten auswendig".

    Doofe Frage(n):
    Man sagt ja, dass ein paar Rassen eher dazu neigen, fremde Hunde bzw. Fremdhundkontakt doof zu finden (siehe auch aktuelle Posts im "was nervt euch bei anderen HH")
    a) warum ist das so? Und
    b) unter anderem der Schäferhund wird da eigentlich immer genannt. Ist dabei der deutsche Schäferhund gemeint oder generell alle (also z.b. auch der Schweizer)?


    a) es geht nicht per se um Fremdhundkontakt sondern wie dieser abläuft. Ich kenne viele "Arbeitshunde" die frontales zulaufen, reinknallen oder ähnliches direkt abstrafen. Die verlangen eben von Haus aus gewisse Manieren- und gegebenenfalls wird da nachgeholfen. Das heißt nicht dass die Hunde unverträglich sind oder man Fremdhundkontakte nun bis ans Lebensende komplett vermeiden muss. Man muss nur deutlich ausgewählter vorgehen und "der tut nix" wird genauso ein Problem bekommen wie "der ist lieb, der will nur spielen".

    Dass so eine Zurechtweisung direkt unter "der ist aber schlecht sozialisiert" abgestempelt wird ist genau das selbe Problem wie dass in der Schule immer der Lehrer Schuld hat wenn das Kind schlechte Noten hat. Kritik am Hund ist ja Kritik am Hundebesitzer und in dem Punkt sind viele Menschen leider nicht sehr.. kooperativ

    b) das betrifft meiner Meinung nach sehr viele Hunde. Der deutsche Schäfer ist dabei, ebenso wie die meisten anderen Schäfer (Herder, Terv, die Belgier), aber auch der Aussie. Dazu Weimaraner, viele andere Jagdhunde die nicht in der Meute arbeiten, Schnauzer,.. Ebenso viele Molosser. Terrier sind da auch nicht ohne, die haben nur noch dazu keinen Rückwärtsgang.
    Sogar die meisten Windhunde die ich kenne (gut, sind jetzt nicht übermäßig viele) tolerieren ein Verhalten wie offene Hose nicht.

    Nur die Reaktion ist.. anders. Während viele Hunde erst mal Ignorieren, Fiddeln, Warnen,.. gibt es Hunde deren Zündschnur keine 2Sek ausreicht und die dann eben die ganze Palette an "Warnungen" binnen 1,5sek abspulen. Gerade die Aussies fallen mir da als Hunde mit schneller, direkter Reaktion und wenig Geduld ein.

    Beim DSH (und den ganzen anderen Schäfern) ist es halt auch beeindruckender wenn der sich so nen Freundhund mal krallt und am Boden festtackert als wenn das ein "hübscher, bunter, plüschiger Aussie" macht. Die Intention dabei ist aber die selbe- nur die Bewertung von außen sieht ganz anders aus.

    Sie wurde kastriert....

    Enzo ist zur Zeit auch etwas gnatschig.
    Wenn ich nach Hause komme, höre ich hinter der Haustür immer ein ziemliches Getöse. Ich konnte nie sagen wer mit wem da streitet. Als ich letztens nach Hause kam, waren sie im Garten. Da hab ich gesehen, dass Enzo aus Frust/Aufregung auf Otis losgeht.
    Ist sehr laut und schaut wild aus, aber nach einem strengen "Gehts noch?" ist alles wieder gut.

    Ich glaub es tut sich einfach in der Gruppe was. Enzo und Flo werden 1 Jahr, Otis dann im Juni. Ich denke die entwickeln sich grad ordentlich und da wird jetzt jeder seinen Platz suchen.

    Enzo ist überhaupt sehr sensibel. Gestern hab ich Tochter vom Schikurs abgeholt und mit Enzo und Otis gewartet. Da kam eine Frau mit ziehendem Yorki direkt auf uns zu und wollte die Hunde "hallo" sagen lassen.
    Enzo gespannt wie eine Feder und dann ging es natürlich los. Er hängt in der Leine und will hin und aus Frust ist er dann auf Otis los.
    Blöde Übersprungshandlung...

    Das gut ist, dass er eben so sensibel ist, da reicht oft sogar ein böser Blick und Kopfschütteln und er ist wieder friedlich.
    Aber eine Kretzn ist er halt auch der Zwerg.


    E benutzt Otis quasi als Blitzableiter für den angestauten Frust...

    Nicht nett, und durchaus nicht ungefährlich (Otis wird irgendwann auch die Schnauze voll haben).

    Ich würde an Enzos Frusttolleranz im allgemeinen arbeiten. Und da auch an vernünftigen Konfliktlösungs-strategien. soll heißen "lauf von mir aus 3x im Kreis, aber lass deine Energie nicht an anderen Hunden raus".

    Darcey kann das auch ganz gut, die hat aber inzwischen Prügel von Abbey dafür bezogen. Seit dem reißt sie nicht mehr an Chihuahua-Ohren sondern beißt in Grasbüschel.


    Ich denke das Problem ist dass man sich gerne an "wilden Verwandten" orientiert. Und da ist der Wolf schlicht das Naheliegstenste. Sich an verwilderten Haushunden zu orientieren scheint irgendwie nicht so ganz auf dem Schirm zu sein, vor allem weil auch diese eben nicht "wild" im Sinne von "Mensch pfuscht rein" sind.

    Wobei ich denke dass auch die Ernährung des Wolfes deutlich vielschichtiger ist als man auf den ersten Blick glauben mag, ich denke Wildtiere an sich sind keine Kostverächter. Um bei den Ratten zu bleiben- die sagen zu einem Stück Huhn auch nicht nein.

    Dazu kommen eben die Eigenarten die jeder Organismus eben mit sich bringt (seien es Unverträglichkeiten, Allergien, Vorlieben, angelernte Abneigungen,..) und schon kann man keine pauschalen Aussagen treffen.

    Ich kaufe auch schlicht deshalb so viel weil man gut dabei sparen kann...

    ich habe Dosen+ Trocken für 2 Hunde (zusammen ca 10kg) für ein halbes Jahr um ca 100€ gekauft. Allerdings sind da Dosen bei die sonst nen Kilopreis von 8-10€ haben. Und es sind nur die 400g-Dosen, mit den 800ern würde ich noch mal sparen (aber so oft hintereinander fressen die verwöhnten Ziegen nicht die selbe Sorte).

    Gerade wenn Aktionen sind und ich bei einem Einkauf 20€ spare- dann bekommen die Mädels schon mal was hübsches (oder leckeres) dazu dass ich sonst nicht kaufen würde. Sie profitieren also auch von solchen Einkaufsaktionen xD

    Ich fühl mich hier immer als Alien. :mute:

    Ich musste Josephine, seit ich sie habe, noch kein einziges mal bei Hundebegegnungen hochnehmen, sie ist auch noch nie überrannt worden. Und wir sind viel unterwegs und treffen viele Hunde aller Art. :???:

    Frag mich schon, woran das liegt (also, echt als Frage, nicht als Anspielung auf was, haha)....


    Das liegt absolut an der Ausstrahlung. Ich hab hier mit Abbey einen "Fels in der Brandung" vor dem sogar Freu-labbis ihre Bremse finden und mit Darcey das klassiche Mobbing-Opfer. Wobei Darcey doppelt so schwer, fast 10cm höher und (mit dem Plüsch) doppelt so breit ist. Sozialisierung übrigens beim Chihuahua ne Katastrophe (inklusive leichter Deprivations-Schäden), beim Sheltie eigentlich "nach Lehrbuch".

    Allerdings ist das Felltie so ein Sonnenscheinchen, die weiß gar nicht wie man böse ist. Für die geht auch quasi die Welt unter wenn ein fremder Hund sie anblökt. Sie weicht aus und gibt nach- und das ist für die meisten Hunde einfach eine Einladung noch eins nachzusetzen.

    Abbey dagegen weiß nicht dass sie "nur" 3,5kg wiegt. Die stellt sich hin und schaut und wankt nicht. Man sieht ihr im Gesicht an dass sie ganz genau abwartet- und wehe der Hund findet seine Bremse nicht. Dann springt sie zielsicher ins Gesicht und an die Lefzen (sie weiß halt wo es wehtut und ohne Canini sind ihre Bisse anders wo nicht besonders effektiv). Wobei einen Rüden hat sie auch in die "Kronjuwelen" gebissen xD Der Depp wollte aber auch nicht und nicht abhauen und stand blöd über ihr.


    Übrigens: kuscheln finden hier beide total blöd. Abbey liegt gerne AUF einem- aber bitte ohne anfassen. Und darcey findet stillhalten per se blöd :tropf:

    Gut eingestreut (Holzstreu) und zeitig gemistet ist Meerschweinehaltung erfreulich geruchsneutral. Tücherhaltung stinkt innerhalb kürzester Zeit. Immer. Da nützt auch tägliches Wechseln nix.

    Aber wie... wenn man dann noch Böcke hat.. *uaaargs* :kotz: Damals die Kastraquarantäne auf Tüchern war immer schlimm. Außerdem bekommt man die Tücher irgendwann nicht mehr richtig sauber, Heu hängt wie kletten dran und man hat den gesamten Dreck in der Waschmaschine.

    @SabethFaber: Tierwohl würde ich gar nicht erst versuchen- das staubt meiner Meinung nach nur geringfügig weniger als andere sorten. Wovon ich dagegen begeistert war war Allspan- ist eigentlich für Pferde gedacht. Gibt es also nur im großen Ballen. Aber das staubte hier tatsächlich quasi gar nicht.
    Als alternative wäre Hanfstreu eine Überlegung wert- auch wenn es mir immer schlicht zu teuer war (aber ich hatte auch 9qm zum einstreuen...)

    Edit sagt: allspan kann man online bestellen und es reicht auch 1 Ballen zu bestellen. Gut, ich hab immer gleich 3-4 geordert aber meine mussten damals auch nach Österreich "anreisen".

    Neee, das muss und sollte nicht so sein. Bei Heels die gut sitzen (ich habe darin immer eine Nr. kleiner als bei flachen Schuhen) tut nix weh. Anfangs hat man schon mal schneller müde Füße, aber ich laufe tatsächlich in Heels genauso gut wie mit Wanderschuhen. =)

    Stimmt so nicht ganz...

    wenn man es nicht gewohnt ist dauerhaft nur die Ballen so zu belasten tut es anfangs sehr wohl weh. Und zwar weil da schlicht ganz andere Muskeln beansprucht werden als in flachen Schuhen (deshalb bekommt man von Heels anfangs auch gerne Muskelkater in den Waden xD ). Allerdings gewöhnt man sich da relativ schnell daran.

    Vorausgesetzt man hat nicht die billigsten Kunststoff-Treterchen mit 2mm-Plastik-Sohle und ohne vernünftige Dämpfung. So was empfiehlt sich dann wirklich nur für geübte (meine Tanzschuhe hatten z.b eine über 5mm dicke, gepolsterte Lauffläche und einen nach unten hin breiter werdenden Absatz) Heels-Trägerinnen.

    Und ein kleiner Tip: Stiefel bzw Stiefletten auf Absatz sind für den Anfang bequemer weil sie stabiler am Fuß sitzen. Man verschwendet bei zu lose sitzenden Schuhen viel zu viel Energie fürs ausbalancieren.

    Leider herrscht hier die Kultur "hallo sagen" und "die regeln das schon" und "die müssen sich nur mal kennen lernen, dann bellen die an der Leine nicht mehr!"


    Leider ist die Antwort "wenn ihrer meine kennengelernt hat bellt der GAR nicht mehr" leider gesellschaftlich nicht so anerkannt wie ich mir das wünschen würde. Auch wenn das gefährlichste in unserem "Grüppchen" definitiv das Zweibeinige Ende der Leine ist xD