Ich frage mich warum immer wieder die Natur, und hier als klassisches Beispiel das ein Hund ernährt werden muss wie ein Wolf, als Referenz / Optimum in Bezug
auf Gesundheit / Ernährung herangezogen wird.
Ein Wolf frißt in erster Linie damit er überlebt und besitzt mit Sicherheit keine Kenntnisse über biochemische Abläufe seines Körpers, wie soll ein Wolf also
wissen welche Ernährungsform ihm die beste Gesundheit und die höchste Lebenserwartung beschert?!
Womöglich hätte er nichtmal die Absicht sich so gesund wie möglich ernähren zu wollen.
Lässt du einen Wolf / Hund oder auch andere Tiere wie z.b. Ratten soviel fressen wie sie wollen, so hat das mit Sicherheit negative Folgen für den Körper,
vor allem wenn es sich um Fleisch oder ähnliches handelt, weil Tiere eben nicht wissen können das z.b. eine erhöhte Proteinzufuhr der Gesundheit nicht
zuträglich ist, der Mensch wüsste es ohne wissenschaftlich Studien bzw. Labordiagnostik usw. ja auch nicht.
Es gibt mit Sicherheit nicht wenige Wölfe bzw. Wildtiere generell, die unter Nährstoffmangel leiden, und hier vor allem Raubtiere, eben weil Beute nicht
jeden Tag gemacht wird / werden kann.
Nehmen wir mal Jod als Beispiel.
Z.b. hat ein Hund einen täglichen Bedarf von 15µg Jod / KG Körpermasse. Sagen wir ein Wolf wiegt 40 KG, so wären das 600µg Jod / Tag mit Tendenz nach oben da
ein Wolf sich im allgemeinen deutlich mehr bewegt als ein Hund.
Wie soll jetzt ein Wolf bitte 600µg Jod und mehr am Tag zu sich nehmen....?
Wenn er keinen Zugang zum Meer hat, und das ist bei den meisten Wölfen der Fall, ist dies nichtmal annähernd zu schaffen.
Selbst wenn er ein Revier an der Küste hätte würde er wohl kaum auf die Idee kommen Fische zu fangen bzw. Meeresalgen zu sich nehmen.
Manche Leute meinen demnach ( Hunde ernähren wie Wölfe ) sie müssten dem Hund kein oder nur eher wenig Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte oder Getreide anbieten.
Stattdessen werden die Hunde mit 80% tierischem gefüttert oder mit dem Beutetiersystem.
Bei Gemüse und Obst kommt es gar nicht so sehr auf die aufnahme der allgemein bekannten Nährstoffe an.
Gemüse und Obst ist vor allem wichtig wegen der darin enthaltenen Ballaststoffe, aber noch wichtiger sind die vor allem in Gemüse enthaltenen sekundären
pflanzenstoffe und hier vor allem die Flavonoide, die für die Gesunderhaltung des Körpers äusserst wichtig sind !
Diese sekundären Pflanzenstoffe sind sogar fähig den Körper zu schützen (z.b. vor Krebs ) ohne das ein Immunsystem vorhanden ist, dies haben Studien
eindeutig gezeigt wo das Immunsystem genetisch deaktiviert wurde.
Ausserdem kann man es nicht oft genug wiederholen das überhöhte Proteinmengen der Gesundheit enormen Schaden zuführen können (vor allem den Nieren)
und die Alterung beschleunigt, da das Wachstum des Körpers vorangetrieben wird, und erhöhtes Wachstum bedeutet immer das der Körper schneller
altert, ist bei der Gabe von zuvielen Kohlehydraten (also Zucker) ähnlich, und hier vor allem bei Lebensmitteln die viele >einfache< Zucker ohne Ballaststoffe besitzen, da hier der Insulinspiegel deutlich ansteigt, was eine schnellere Alterung zur Folge hat.
Das ist auch der Grund warum kleinere Hunde älter werden als größere, weil größere Hunde mehr Wachstumshormone besitzten.
Eine ebenfalls sehr effektive Möglichkeit die Alterung des Körpers zu verlangsamen bewirkt auch eine Kalorienrestriktion.
Ratten z.b. denen man 25-30% weniger Kalorien verabreichte wurden fast doppelt so alt, mit anderen Tieren verhielt es sich ähnlich.
Allerbeste Grüße