Wer definiert/entscheidet/bestimmt wer ein Laie ist?
Ein Laie ist jemand der nicht die Fähigkeiten und Möglichkeiten hat eine Rasse passend ihrer unsprünglichen Bestimmung zu halten und Auszulasten (UND!! nicht bereits ist sich in die Richtung auch nur annähernd fortzubilden. Wobei "Laie" ist da vielleicht der falsche Begriff, mir fällt nur schlicht kein besserer ein).
Soll heißen: jemand, der klassisches Hüteverhalten nicht erkennt braucht definitiv keinen BC oder Aussie. Jemand der glaubt ein Kangal fühlt sich im 100qm-Vorgarten wohl und "wacht" dort braucht absolut keinen.
Ich will damit nicht sagen dass man für nen Aussie ne Schafherde braucht, bei Gott nicht. Aber wenn man Treiben und Hüten für "ein lustiges Spiel" hält ist die wahrscheinlichkeit den Hund komplett zu versaubeuteln extrem hoch. Gerade beim Aussie der definitiv andere, "interessantere" Baustellen hat als das Hüten.
Rein von den Anlagen her gibt es bei Gott "gefährlichere" Rassen als die die auf der Liste stehen (sorry liebe Aussie- Halter, aber gerade der Aussie ist da ein sehr gutes Beispiel) und als "Familienhund" vor sich hin gammeln. Der Unterschied ist nur dass kein Schwein die Bild ruft wenn der Familienhund halt mal geknappt hat.
Es ist auch quasi unmöglich keine 100% wahre, unverfälschte Statistik zu erstellen was Hundebisse angeht. Einfach weil Menschen da auch mal Lügen um Freunde/Verwandte zu schützen. Dann war es ein "aus dem nichts heranstürmender Kampfhund" der zugelangt hat, nicht der Weimaraner des besten Kumpels der mal kosten wollte ob Menschen auch unter Beute fallen.
Allein deshalb gehe ich pauschal davon aus dass JEDER Hund beißen kann. Bei dem einen tut es nur mehr weh als beim anderen. Wobei mit persönlich ein "Warnbiss" eines DSH (blauer Fleck, eventuell schrammen und ein oder 2 Löcher von den Eckzähnen) deutlich lieber ist als wenn ich nen stinkewütenden Terrier an der Wade hängen hab (mehrfache Bisse, risswunden durchs schütteln, lässt kaum los)