Nämlich, dass der Hund nicht mehr als Lebewesen mit eigenen Bedürfnissen behandelt wird, sondern als Gestaltungsobjekt bzw. Modeaccessoires. Um die eigene Persönlichkeit mittels des Hunds auszudrücken.
Was zu einem großen Prozentsatz zumindest zum Teil sehr, sehr viele Hundehalter da draußen exakt so tun.
Der Hund muss groß sein, weil sonst das eigene Ego in Frage gestellt wird.
Der Hund darf nur gewisse Farben tragen, weil sonst die eigene Männlichkeit in Frage gestellt wird.
Der Hund muss exklusiv sein, etwas das nicht jeder hat.
Oder andersrum, der Hund muss einer gewissen Rasse angehören damit der Mensch sich einer gewissen Gruppe/eines Idols zugehörig fühlt.
Der Hund wird benutzt um auf andere herabzusehen, sich selbst aufzuwerten. ("Mein Hund kann aber xyz, also bin ich ein besserer Hundehalter!")
Und im Endeffekt haben doch locker 90% der Leute die je beim Rütter im Fernsehen waren ihre Hunde unter solchen Gesichtspunkten ausgesucht.
Weil Rasse XA in ist. Weil Rasse AB selten ist. Weil man "eine Herausforderung" für sich selbst suchte.
Da hält der gute Mann ja stets die Klappe... Aber wehe ein Hund ist pink....
Sagt meiner Meinung nach weitaus mehr über den Herrn Rütter aus als dem vermutlich lieb ist. Oberflächlicher, unreflektierter "Ich bin aber besser" Mensch halt.