Beiträge von Einstein51

    @wogor Verwechselst du gerade Psychologie mit Ethik und Philosophie? Meistens wird erforscht was effektiv ist und was weniger Nebenwirkungen mit sich bringt. Dass die Psychologie jetzt im Gegensatz zu den anderen Wissenschaften eher jung ist und nicht so weit entwickelt, wie die anderen Wissenschaftsrichtungen stimmt. Dennoch sind deren Ergebnisse nicht ganz von der Hand zu weisen. Ob eine Methode passt, kommt natürlich auf den individuellen Hund und deren Menschen an.

    Das mit dem Allein sein kann natürlich daher rühren. Ich würde wirklich langsam damit anfangen, für Sekunden (!) die Tür schließen und wieder aufmachen und den Hund einfach ignorieren, als wäre es das normalste auf der Welt, wenn du wieder kommst. Hochspringen würde ich einfach ignorieren.

    Versuche es halt, ich glaub dir, dass du die Hundebegegnungen nicht vermeiden lassen. Ansonsten schau einfach, dass genügend Abstand zwischen den Hunden ist, auch wenn das bedeutet, umdrehen, Straßenseite wechseln oder ausweichen. Vielleicht hat sie auch einfach nicht gelernt, dass sie nicht zu jedem Hund darf.

    1. Dann kann es sein, dass sie das Alleine Bleiben noch nicht kann. Ich würde langsam damit anfangen, durch die Räume gehen, Tür zu machen, wieder rausgehen und ignorieren. Sie muss lernen, dass nichts schlimmes passiert, wenn sie alleine ist. In der Zeit würde ich sie, so gut wie es geht, nicht alleine lassen.

    2. Hier würde ich eher zu einem Trainer raten, der den Hund beim gemeinsamen Spaziergehen beobachtet und euch zeigt, wie ihr vorgehen sollt. Kann nämlich Frust und/oder Angst sein. In nächster Zeit würde ich Spaziergänge bei denen ihr viele Hunde trefft, eher vermeiden.

    3. Ich hab es so gemacht, dass ich Einstein beruhigt habe, wenn er angeschlagen hat. Das war aber nur zweimal, dann war die Sache vorbei. Daher bin ich nicht der beste Ansprechpartner für das Problem.

    4. Wie gesagt, ein Trainer würde da sicher helfen.

    Sicher schadet dass nicht, es darf nur nicht in Stress ausarten. Ich würde den Ball mal weglassen. Der Hund scheint sowieso gestresst zu sein. Einfache Spaziergänge sind gut, Hundekontakt (nicht an der Leine) zu bekannten, befreundeten Hunden wäre auch nicht schlecht, wobei weniger mehr ist.

    @Superpferd Der Hund ist seit ca. 2 Wochen da. Ich denke nicht, dass er Abwechslung braucht sondern eher Ruhe um mit der Situation umzugehen. In den ersten zwei Monaten habe ich mich um Abwechslung nicht besonders gekümmert, Hund war eh damit beschäftigt den neuen Alltag kennen zu lernen.

    1. Das hört sich nach Stress an. Wie lang muss sie denn alleine bleiben bzw. muss sie alleine bleiben? Könnt ihr sie nicht in einem anderen Zimmer unterbringen? Dann könnt ihr gemütlich heimkommen, euch ausziehen und dann die Tür zum anderen Zimmer aufmachen. Ich würde auf die Begrüßungsversuche nicht eingehen, sie auch nicht in ihr Körbchen schicken, sondern sie einfach ignorieren, bis sie sich beruhigt hat. Eventuell den Socken zur beruhigung geben.

    2. Kann auch sein, dass sie unbedingt zum Hund hin will und nicht darf. Oder dass ihr der Hund unheimlich ist. Wieviel Hundekontakt hatte sie früher und wieviel hat sie jetzt?

    3. Ist nicht ungewöhnlich, wenn ein Hund fremd ist, dass er dann vermehrt anschlägt. Wie reagiert ihr darauf?

    4. Dass sie in Situationen in denen sie unter Strom steht nicht auf aus reagiert, ist eigentlich normal. Da hilft es eigentlich nur den Stress, nicht das Symptom (bellen) zu bekämpfen. Was ihr bis jetzt tut, ist es das Symptom bekämpfen zu wollen.

    Sie ist zwei Wochen bei euch und ich finde du erwartest einfach zu viel von ihr. EIn Besitzerwechsel ist für den Hund etwas Einschneidendes, dass muss er auch verarbeiten. Außerdem gibt es neue Regeln, neue Leute, neue Umgebung, neuer Tagesablauf, usw. Ich würde mal schauen, dass sich der Hund vom Stress erholt, bevor ich noch irgendwelche Erziehungsversuche mache. Das bedeutet viel Ruhe, keinen Ball und Managment. Ich würde kurze Spaziergänge machen und für viel Ruhe in der Wohnung sorgen. Hör auf zu frage, was sie beim Vorbesitzer gelernt, erlebt etc. hat. Kann der bravste Hund gewesen sein, kann auch total schlimm gewesen sein, so sicher kann man das sowieso nicht sagen. Konzentriere dich jetzt auf deinen Hund und hab ein wenig Geduld.

    Wenn du denkst, es stimmt etwas körperlich nicht, dann ist es natürlich klug das nachzugehen.

    entweder habe ich mich falsch ausgedrückt oder ich werde falsch verstanden . auf kopf arbeit ist sie super heiß auf training übungs sachen nur heute war das suchen nicht so interessant vielleicht weil es jeden tag mit ihr mache sprich sie hörte früher auf und saß erwartungs voll vor mir ein leckerchen so zu bekommen


    Kann gut sein. Viele Hunde mögen die Abwechslung, auch bei geistiger Arbeit.

    Wenn du denkst, es stimmt etwas körperlich nicht, dann ist es natürlich klug das nachzugehen.

    wenn ich ein leckerchen in der hand habe und fuß möchte oder sonstiges ist sie auch nicht langsam hinter mir am laufen oder desinteressiert.

    müde glaube ich nicht sie liegt oft ehr dann etwas gelangweilt rum also das ist so mein eindruck
    kaputt wirkt bei ihr ehr anders. mir kommt sie oft etwas down und gelangweilt vor

    ja welpen sind ihr mitlerweile wirklich zu ansträngend geworden :)
    schon lustig da sie damals der kleine welpe war der alle genervt hat


    Ist die Heimstrecke immer die gleiche? Vielleicht ist ihr das Gehen dort langweilig, weil sie alles kennt? Animierst du sie, wenn sie langsamer wird?