Beiträge von Einstein51

    Das stimmt nicht. Neuere Studien zeigen mindestens vergleichbare, teilweise sogar bessere Ergebnisse gegenüber der Verhaltenstherapie, insbesondere was den Aspekt der Nachhaltigkeit betrifft.
    Freud lebt! - Nachrichten - DIE WELT
    Warum die Psychoanalyse ein Comeback feiert - DIE WELT

    Ich rede dabei wirklich nur von den Phobien, die im Text zitierte Studie beschäftigt sich mit Depression. Und die Arbeit mit der ich mich beschäftigt hatte war eine Meta Studie, daher es waren viele verschiedene Studien beteiligt.

    "Hellikopter Eltern" wirken sich eher auf das Selbstbewusstsein des Kindes aus. Kinder müssen auch Erfahrungen machen, dass sie etwas alleine schaffen und Konflikte alleine bewältigen können. Fehlt es den Kindern an diesen Erfahrungen trauen diese sich im späteren Leben auch nicht sehr viel zu und können ängstlicher erscheinen.

    Wobei ich bei kleinen Kindern eine Skeptis gegenüber Hunden schon nachvollziehen kann, wenn das Kind keine Erfahrungen mit dem Hund machen durfte.

    Mir kommt früher vor, dass auch die HH selbst etwas entspannter waren. Wenn Kinder eine Standpauke (und darunter verstehe ich kein freundliches erklären) gemacht wird, weil es dem Hund angreifen oder etwas zum Fressen geben will, dann frage ich mich, wie da ein Kind ein entspanntes Verhältnis zum Tier aufbauen kann. Soll jetzt keine Kritik sein, aber es gibt schon Hundehalter die darin ein Drama sehen auch wenn es dem Hund nichts ausmacht.

    @frolleinvomamt: Man kann es auch übertreiben. Ich denke es passiert noch häufig, dass ein Kind von einem Hund angesprungen und zu Boden gebracht wird, in der Zeitung landet das wohl eher selten (mir ist z.B kein Vorfall bekannt).

    Die Theorie wird von den Psychoanalytikern vertreten und wenn man sich die Erfolgschancen bei der Therapieform anschaut ist diese nicht besonders hoch (übersteigt die Spontanremission nicht)

    Ich hab ein paar Studien zu den Gründen für die Entwicklung von spezifischen Phobien gelesen und mir ist dies nicht untergekommen.

    Ich würde eher sagen, dass die Kinder oder die Erwachsenen, bei denen mehr dahinter steckt als die Angst vor dem Objekt falsch diagnostiziert wurden (aber das ist nur eine Vermutung)

    Man muss nicht zur Wasserflasche greifen um Katzen zu zeigen, dass etwas nicht toll ist. Ich hatte das Problem jetzt nicht im Zusammenhang mit einem Hund sondern bei der Vergesellschaftung mit einer anderen Katze. Meine Katze ist sehr sozial aber beim Neuzugang war sie verunsichert und hat gedacht, sie könnte den kleinen doch mal ein wenig in die Ecke jagen. Das habe ich jedesmal unterbunden. Heute sind sie die besten Freunde, geschadet hat es ihr auf jedenfall nicht. Sie hat es auch nicht negativ verknüpft.

    Nach meinem Verständnis würgt es nur, wenn der Hund wirklich an der Leine zieht, also in die Leine geht und dann noch weiterzieht. Das macht mein Hund nicht, wenn er merkt, dass es Ende ist und er den Druck am Hals spürt, wendet er sich zu mir. Er zieht nicht weiter. Dadurch würde es auch theoretisch nicht würgen.
    Ich habe nur ein Halsband mit Stopp, da die andere Variante im Hundeverein/schule verboten ist. Eine Moxoleine habe ich nicht, die würde mich aber auch interessieren (obwohl ich ohne Geschirr sowieso eher selten spazieren gehe).

    Und verändert hat sich seitdem auch nichts? :-(
    Dann hast du wohl nun die Aufgabe zu entscheiden, wie belastend es für den Hund ist. Ein anderer Tierarzt kann ja auch eine Bereicherung sein. Ich wünsche euch jedenfalls alles Gute!

    Es hat sich nichts verändert, aber auch nicht verschlimmert.

    Ich habe mir den Tierarzt extra empfehlen lassen, von einer Quelle die ich eigentlich sehr vertraue. Ich war dort noch nicht. Ich möchte es einfach vermeiden, dass ich zu einem Tierarzt komme, der sich zu sehr auf eine Diagnose verlässt und keine anständige Diagnostik betreibt. Damit habe ich schlechte Erfahrungen gemacht und daher traue ich vielen Tierärzten nicht wirklich. Mein letzter war nicht schlecht, aber da weiß ich nicht ob ich ihn bekomme oder seine Praktikanten oder Mitarbeiter.

    Aber wenn nächste Woche kein passenden Termin gibt, dann schaue ich auch nicht mehr zu und mache bei jemanden anderen aus und hoffe, dass dieser gut ist.

    Vielen Dank übrigens.

    Hallo,

    da sich sogar das Fell verfärbt, würde ich mich erstmal nicht auf Stress als Auslöser konzentrieren. Bist du denn mittlerweile beim Tierarzt gewesen? Gibt es neues?

    Leider nein, da wir keinen passenden Termin bei dem Tierarzt bekommen haben. Ich möchte auch nicht in der Zwischenzeit zu einem anderen gehen und dann wechseln.
    Das Fell verfärbt sich weil er sich dort leckt. Um den Penis wird wahrscheinlich der Urin und das Putzen Schuld sein.

    Stress kann ich glaub ich ausschließen, da er das nie macht, wenn er Stress hat (z.B wenn er zu einem anderen Hund will und nicht darf).