Beiträge von Einstein51

    Er ist jetzt 5 und wir haben ihn seit 2 Jahren, eigentlich sollte er schon damit umgehen können. Er hatte schon Phasen, aber diesmal ist es wirklich extremer. Rausfahren kann ich leider nicht, weil ich noch keinen Führerschein habe. Leider auch kein Rad, sonst wäre ich schon mit ihm unterwegs. Ich gehe jetzt mit der Flexi wo er dann schnüffel kann und mit der Leine am Halsband, wenn er nicht schnüffeln soll. Er hat wenig Frustoleranz was das anbelangt, weil er immer sofort zu der Schnüffelstelle hin will. Dadurch, dass er auch ohne schnüffeln gehen muss, soll er lernen, dass er nicht zu jeder Stelle hin kann und hin muss. Wenn er ordentlich geht und die Situation es zulässt, darf er auch schnüffeln. Wenn er aber losstürmen will, dann wird wieder zurück gegangen und ein neuer Versuch gestartet.

    @DjaGin : Danke für den Tipp. Die Stelle wo es nicht so gut riecht muss ich leider noch finden. Das andere werde ich aber ausprobieren, hört sich gut an.

    Hab heute ein wenig Ball gespielt, da war er mal mit Aufmerksamkeit dabei und ist immer gekommen. Dafür ist er total fertig gewesen weil wir eine Hündin getroffen haben. War nur am Fiepen.

    Also wenn er Frust schiebt, hab ich dir nen ganz einfachen Kniff. Nix machen. Stehen bleiben und ihn absitzen lassen, Hans-guck-in-die-Luft spielen, solange bis er mit dem Gefiepse aufhört. Dann geht es weiter.

    Er fiept nicht er zieht eher, wenn er nicht wo hin kommt. Aber ja das stimmt natürlich auch für die Situation. Frust hat er eher, wenn er weiter will und ich nicht so schnell gehe wie er es gerne hätte.

    Ich will dass er eine höhere Frustationstoleranz hat und nicht gleich den Kopf verliert, weil vorher eine läufige Hündin vorbei gegangen ist. Und wie schaut die Alternative aus? Ich hab noch nie Kadavergehorsam von ihm verlangt und das würde auch nie funktionieren.

    Aber wie schaut denn dein Vorschlag aus? er pusht sich so hoch mit jeder Pipistelle und die gibt es hier überall. Und er ist gestresst, mehr als wenn er an der Leine neben mir gehen muss. Und es ist nicht für immer, sobald er wieder klar im Kopf ist, geht es wieder an das Geschirr.

    @Sammaja: Danke für den Tipp. Ja, ich spiele mit dem Ball und verstecke ihn, obwohl ich mehr verstecke als werfe. Das macht ihm Spaß.

    @lajosz: Das Problem tritt überall auf, egal welche Route.Und es ist nicht mehr normal, ich kenne festschnüffeln und Pipi lecken und alles. Das war und ist auch für mich kein Problem, aber das was seit kurzem ist, übersteigt alles. Er ist nicht ansprechbar. Und ich gab ihn viel Freiheit, weil ich es konnte und er gehört hat. Das schlimmste war, dass er an der Leine gezogen hat oder mal festgeschnüffelt, da hat man ihn aber gut wieder ablenken können. Er ist nie einfach kopflos herumgelaufen ohne zu schauen wo ich bin.

    @RafiLe1985: Du hast Recht. Mir tut er leid und ich hab ein schlechtes Gewissen, wenn er bei den Spaziergängen nicht so viel schnüffeln darf, wie er will. Ich denke immer, er hat dann keinen Spaß am Spazieren gehen. Ich war jetzt mit Halsband und Leine unterwegs. An manchen Stellen hab ich umgeschnallt (er ist es tatsächlich gewohnt an der Leine nicht zu schnüffel oder zu markieren, das möchte ich gerne beibehalten). Am Halsband ist er sehr brav. Und er hat auch gehört, als ich ihn kurz an der Schleppleine hatte, aber als ich wieder länger mit ihm unterwegs war und je mehr geschnüffelt hatte umso schlechter hat er gehört. Daher kam er wieder an das Halsband.
    Hast du sonst noch Tipps für mich?

    das ist nicht extrem sondern doch eher normal.

    Naja, wenn er rennt und schnüffelt und vor ihm ein paar Meter ein Hund läuft (den er normalerweise begrüßen würde) und er diesen nicht sieht, dann finde ich das schon extrem, jedenfalls für ihn. Sonst war er nie so. Er ist wie in einen Wahn und auch im Stress.
    Dass er sich festschnüffelt hatte ich schon oft aber nie in dem Ausmaß.

    Es gibt Hunde, die sich dennoch konzentrieren können. Ich gönne es ihm ja auch, aber er hört gar nichts mehr und für mich schaut es nach mehr Stress als Freude auf, wenn er hechelnd von einer Stelle zur nächsten hetzt.