Beiträge von Einstein51

    Es geht mir darum, das die tierschützer vor Ort den Hund aus der Tötung gerettet haben. Dann kommt der Hund zum Tierschutz. Das Paar das den Hund dann kauft, hat den Hund nicht gerettet. Sie sassen am Pc und haben nach Hunden geschaut. Dann haben sie diesen Hund gekauft. Man kann ja sagen, das der Hund aus dem Tierschuzt kommt usw. Aber gerettet hat dieses Paar den Hund nicht.Wenn jetzt vor der Haustür eine kleiner magerer Welpe liegt, dann hat man ihn tatsächlich gerettet. Oder man findet in der Mülltonne so einen winzling usw.

    Die Mensch benutzen ja mittlerweile schon das Wort Rettung wenn ein Hund aus unseren Tierheimen kommt. Diese Hund brauchen aus den Tierheimen nicht gerettet werden, hier wird kein Hund getötet.

    Ich finde das ist jetzt Wortklauberei. Mir geht es um die Intention, die spielen sich ja nicht auf. Ist es nicht egal, ob sie jetzt sagen sie haben den Hund von der Tötungsstation gerettet oder ob sie ihn dort geholt haben? Wichtig ist ja, dass sie sich nicht besser fühlen als die Leute die ihren Hund vom Züchter haben.

    Leider erinnert man sich immer an die negativen Dinge. Das ist jetzt mit Leuten die ihren Hund aus dem TS haben genauso wie mit Züchtern. Da erinnert man sich ja nur an den Hund von Tante Frida von einer tollen Zucht, der so früh verstorben ist. Die zig Rassehunde, die sehr alt wurden, werden da oft vergessen.
    Oder auch Tierheime, da erinnert man sich ja auch nur an dem Fall von der Familie die über den Hund angelogen wurde, der dann verhaltensgestört war und krank usw.

    Ich finde es sogar ethnischer, wenn der Tierarzt das Tier einbehält als wenn er es gar nicht behandelt.
    Ich finde es ist sogar verständlich, wenn der TA keine Ratenzahlung mehr anbieten, wenn er danach jeden wegen dem Geld hinterherrennen muss.

    Ich hab mal gehört, dass sich ein TA geweigert hat ein Tier einzuschläfern, weil die Leute es nicht bezahlen konnten. Das Tier ist dann qualvoll im Auto gestorben. Das geht für mich gar nicht. Wieviel kostet dem TA denn die Einschläferung? Sicher ist es kein Betrag bei dem er pleitet geht, wenn er es erst ein paar Tage oder Woche später bekommt. Der TA hat für mich seinen Beruf verfehlt.

    Naja zu dem Satz das jeder halt entscheidet was man zahlt und was nicht ...
    Tierärzte müssen Ratenzahlung anbieten und manchmal erhalten Sie auch mal nichts. Oder es wir nach Spenden gefragt oder Vereine müssen einspringen. Alternativ stirbt der Hund halt auch einfach mal ... Oder die Eltern müssen den Gürtel engl schnallen.

    Was ich damit sagen will ... Als ob man die Entscheidung nur für sich trifft. Die zieht immer ihre Kreise. Das sollte man berücksichtigen.

    Seit wann müssen TIerärzte Ratenzahlung anbieten? Ich kenne keinen TA der das macht. Ich hab auch schon von einem Fall gehört, wo ein Tierbesitzer viele TÄ darum gefragt hat und keiner hat zugestimmt.

    Ich habe mich eher auf diesen Beitrag bezogen:

    Oh ja, das kenne ich auch zur Genüge. Hier bekommt man den Satz sogar aufgezwängt, wenn man nur fragt, wie alt der Hund ist: "Er ist 4 Jahre alt und aus einer rumänischen Tötung."
    Ich habe noch nie jemandem "aufgedrängt", dass mein Hund vom Züchter kommt. Das erzähle ich nur, wenn ich explizit danach gefragt werde.
    Diese Leute lassen einen dann so dastehen, als wenn sie was Besseres wären, zumindest kommt das bei mir so an.
    Nächstes Mal sage ich auch einfach, wenn ich wieder gefragt werde, wie alt sie ist: "Sie ist fast 2,5 Jahre und vom Züchter mit Papieren und hat xxx gekostet". *ironiemodusaus*

    ich finde es einfach schade, dass Dackelbenny so ein Gefühl bekommt. Ich finde niemand sollte sich schlecht fühlen, nur weil er die Entscheidung gemacht hat, dass er einen Hund vom Züchter genommen hat. Ich frage mich aber, ob es die Intention der HH ist, sich aufzuspielen.

    Jetzt stellen wir uns ein junges Paar nimmt einen Hund aus der Tötung auf. Der ist nun bei ihnen, es geht ihm gut und er hat sich toll eingewöhnt. Die Leute freuen sich einfach, dass es dem Hund, zu dem sie eine Beziehung aufgebaut haben, gut geht und er nicht sterben musste. Und weil wir als soziales Wesen gerne tolle Sachen mit anderen Leuten teilen, erzählt das Paar dem nächsten Hundehalter davon. Vielleicht auch in den ersten paar Sätzen.

    Was sie zum Ausdruck bringen wollen: "Schau her, dass ist ein toller Hund und der musste nicht sterben und es geht im jetzt gut."

    Was der andere aber vielleicht heraushört ist folgendes: "Schau her wie toll wir sind, wir haben den Hund vom Tod bewahrt, sind wir nicht tolle Menschen".

    Oder die Leute die Dackelbenny getroffen haben, vielleicht wollten die nur zum Ausdruck bringen, dass es auch schöne Hunde aus dem Tierheim gibt.

    Ich sag ja nicht, dass es nicht wirklich Leute gibt, die sich aufspielen wollen, ich denke aber es ist viel seltener als man glaubt.

    Das mit der Rettung finde ich immer etwas schwierig. Wir haben ja 2 Katzen aus dem Tierschutz und einen Hund aus dem Tierschutz. Ich hatte bei keinem Tier das Gefühl gehabt, dass ich es gerettet hätte? Von was auch? Sicher sind die Bedingungen in einem Tierheim nicht optimal aber auch nicht zu schrecklich, davon abgesehen, dass die Tiere nicht ewig lange im Tierheim geblieben wären.
    Außerdem bedeutet ja nicht, dass Tierheimtiere schwieriger sind. Ich kenne genug Hunde aus dem Tierheim, die einfach klasse sind. Die sind oft einfacher als die Hunde vom Züchter. Besonders die "älteren" Hunde (ab 3 Jahren).
    Meine 2 Katzen aus dem Tierschutz hatten so einen tollen Charakter, mein jetzigen Kater habe ich als Kitten aus dem Tierschutz übernommen, der ist so vertrauensselig, dem ist sicher noch nie etwas schlimmes passiert.
    Einmal habe ich ein Paar getroffen und wir kamen ins Gespräch, da fragten sie auch woher Einstein kommt. Danach haben sie uns so gelobt, dass wir einen Hund aus dem Tierheim genommen haben, das war mir so unangenehm, denn für mich war es nichts Herausragendes. Ich habe sehr viel gewonnen und einen tollen Begleiter gefunden.
    Ich finde es schade, dass sich manche angegriffen fühlen, wenn man sagt, der eigene Hund wäre aus dem Tierheim. Ich sage das auch und ich kenne auch viele, die das selbe sagen. Ich hatte bei keinem einzigen das Gefühl, sie würden sich als Retter aufspielen oder andere Leute runter machen. Ich finde die Herkunft des Hundes gehört zum Smalltalk von Hundeleuten dazu, ich verstehe nicht, warum man das jetzt verschweigen sollte oder nicht zur Sprache bringen sollte.

    Ich würde mir auch nicht anmaßen zu sagen dass ich aktiv Tierschutz betreibe nur weil ich Tierschutzhunde habe. Das finde ich einfach unfair den Menschen gegenüber, die in dieses Thema wirklich Ressourcen in Form von ihrer Lebenszeit, Geld, Nerven usw reinstecken.

    Ich wollte gerade das auch schreiben. Ich kann nicht im Ernst sagen, dass ich aktiven Tierschutz betrieben habe, nur weil ich Tiere aus dem Tierheim genommen habe. Die meiste Zeit bekommt man ja etwas zurück, nämlich einen tollen Begleiter fürs Leben. Es ist in meinen Augen ein Kauf. Mehr nicht. :ka:

    Ich kann euch nicht verstehen. In einem anderen Thread wurde sich über 15 euro für eine Chip auslesen beschwert und wie toll die TA sind wenn die nicht alles berechnen und hier findet man es normal wenn ein TA ein krankes Tier abweißt weil man nicht im voraus bezahlen kann? Was kann das Tier dafür? Dann bin ich lieber bei einem Tierarzt der alles korrekt verrechnet und dann riskieren kann auf das Geld warten zu müssen.

    Danke für die Info! Finde ich einfach sehr interessant, ich füttere nämlich vor allem auf Reisen (in der Regel anstrengend) und auch sonst beim Laufen als Leckerlie Platinum und konnte so etwas noch nicht beobachten.

    Ich würde aber an deiner Stelle natürlich auch versuchen alle Risikofaktoren auszuschließen.

    Gute Besserung an Einstein!

    Ich denke auch, dass es mehre Faktoren waren und wenn es nur begünstigend war (wenn überhaupt), aber wie du schon schreibst, alle möglichen Risikofaktoren ausschließen. Außerdem macht es mir nichts aus, das Futter zu wechseln und ihm sicher auch nicht ;)
    Vielen Dank für die Besserungswünsche. Er hat jetzt natürlich sehr viel hunger, muss sagen, dass ich aus Vorsicht auch Miniportionen gegeben habe.

    Gibst du dem Platinum die 'Mitschuld' dafür, wenn ich fragen darf? Mich würde interessieren warum?!

    Ich sehe es als einen begünstigten Faktor, ob es wirklich eine Mitschuld hatte, weiß ich nicht. Es ist ja auch nicht so, dass ich sage Platinum löst eine Magendrehung aus.
    Es ist aber ein halbfeuchtes Trockenfutter. Einstein hatte am dem Tag in der Früh keinen Kot abgesetzt und beim längeren Spaziergang nur sehr wenig. Kann sein, dass das Futter länger im Magen war, zu gären angefangen hat und dadurch eine Gasbildung begünstigt hat. Wissen tue ich es nicht.
    Was auch war, dass wir einen anstrengend Spaziergang hatten und er dann wirklich gierig und viel gefressen hat. Das würde ich auch so nicht mehr zulassen. Daher warte ich jetzt auch nach dem Spaziergang mit der Fütterung.
    Vielleicht war auch gar nichts davon schuld, sondern nur die Anfälligkeit der Rasse.

    Schön das es Einstein wieder besser geht und ich hoffe das es so bleibt.
    Vor einer Magendrehung habe ich auch immer Angst bei meiner Dame.
    Wie alt ist Einstein?
    Alles Gute.
    Liebe Grüße Sabine

    Einstein ist angeblich 2010 geboren. Wann genau wissen wir nicht. Ich denke am wichtigsten ist bei der Magendrehung die frühe Erkennung und Handlung. Der Link von dagmarjung ist super. (Hab den vorgestern und gestern durchgelesen, aber den Part mit dem Pudel offenbar überlesen, peinlich. Wahrscheinlich war das die Übermüdung).
    Hier ist nochmal der Link: http://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.p…odul=3&ID=19251

    @ dagmarjung : Danke für die Info. Ich habe nur eine Liste gesehen mit den Top 5 betroffene Hunderassen und da stand er nicht oben. Aber ja macht auch Sinn. Die Operation wird beim Termin angesprochen.

    Erzähl doch mal, wie der aktuelle Stand ist: Wie geht es Einstein denn heute? Hat sich alles wieder normalisiert oder ist der Kleine immer noch sehr erschöpft?
    Was hat dir der TA mitgegeben, was du in Zukunft beachten bzw. ändern solltest?

    Und, nicht zu vergessen, wie geht es dir denn nach diesen so anstrengenden Tagen?

    LG

    Danke fürs Nachfragen. Einstein geht es heute gut. Ich glaube er ist etwas verwirrt von den kleinen Portionen, die er immer bekommt, aber er akzeptiert sie und geht auch nach dem Essen immer auf seinen Platz. Aber munterer ist er definitiv, sicher nicht so wie vor dem Zwischenfall aber doch deutlich aktiver. Die kleinen Runden sind sicher blöd für ihn, aber es ist ja nicht auf Dauer. Gestern haben wir eine Hundefreundin von ihm gesehen, aber er durfte nicht begrüßen. Will einfach Aufregung vermeiden. Heute hat er auch Kot abgesetzt, war auch wieder in Ordnung.
    Danke, mir geht es schon besser und ich freue mich, dass es ihm besser geht und es noch zu keinen weiteren Vorfall gekommen ist. Hab auch den Luxus den ganzen Tag daheim sein zu können und kann mich daher auch ausruhen.

    Die Zukunft haben wir noch nicht besprochen, es ging eher darum, was wir die nächsten Tage machen. Am Samstag haben wir einen Termin und da werden wir sicher alles besprechen können. Ich weiß nur, dass es sicher kleinere Portionen geben wird und dass nach dem Fressen Ruhe angesagt ist. Außerdem wechsle ich das Futter. Vielleicht schaue ich mir auch Barf an, ist ja nicht so kompliziert wie bei Katzen.