Beiträge von Einstein51

    Ich möchte den sehen, der es schafft einen halbverhungerten oder zumindest hungrigen Hund allein dadurch zu beglücken, indem er ihn streichelt.


    Warum sollte mein Hund halbverhungert sein? Manchmal ist er nichtmal hungrig.

    Es geht bei Leckerchen und Lernen im Bezug auf den Hund eigentlich IMMER um eine Konditionierung. Und der gewisse Herr Pawlow, hat nicht umsonst "Leckerlie" und keine Streicheleinheiten genutzt um seine Experimente durchzuführen. Dabei ging es nämlich vor allem um Zuverlässigkeit und Reproduzierbarkeit.


    Weil der Herr Pawlow hatte mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht den Bezug zu den Hunden wie sie HH und Hund haben. Und es handelte sich um Laborexperimente, die wie du geschrieben hast, eine gute Zuverlässigkeit und Reproduzierbarkeit haben, aber sich nicht so gut auf unterschiedlichen Settings übertragen lassen.


    WEnn aber jemand sagt, er trainiere seine Hunde über Streicheleinheiten, Zuspruch oder körperliche Nähe, stellt sich die Frage, wie man es schafft, eben das zu einem so seltenen Gut zu machen, dass der Hund förmlich "geil" darauf ist mal gestreichelt zu werden, zumindest aber so "geil" wie auf besondere Leckerlies.


    Weil das Lob, die Streicheleinheit und die körperliche Nähe eine andere Qualität hat? Wenn ich mich ausgiebig freue, dann merkt der Hund doch den Unterschied zur sonstigen Ansprache. Ich kann das nicht vortäuschen, dafür wäre der Hund zu schlau.
    Weil er das in der Situation gerne hätte?

    Eigentlich müsste sich dann die Frage stellen, wie kaltherzig man ausserhalb gezeigter Leistungen mit dem Hund umgehen muss, wenn Zuwendungen etwas so "wertvolles" sind, dass sich der Hund damit trainierten läßt? Uneigentlich macht man das natürlich nicht, weil hier einfach verschiedene, nenen wir es mal Zuverlässigkeits-Stufem im Bereich Erziehung vorliegen und natürlich auch andere Erfahrungen mit völlig anderen Hunden und Rassen. Auch meine tun Dinge, weil wir eine starke Bindung haben. Aber sie tun sie AUCH und (zumindest Anfangs) nur dann WEIL sie etwas dafür bekommen. Da sie Handlungen rassebedingt immer auf ihre Sinnhaftigkeit überprüfen, kann man einer Handlung die für sie eigentlich keinen Sinn macht, so einen Sinn geben. Würden sie keine Bindung zu mir haben, würden sie Kommandos auch dann nicht ausführen WENN sie nur Leckerlies bekommen. Und geknudellt und gepöngelt wird bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Die können gar nicht unterscheiden, wofür das jetzt war..


    Daher darf man den Hund nur Leckerlis geben, wenn er etwas richtig gemacht hat, ansonsten nicht. Ich glaube nicht. Ich gebe auch so Leckerlis, dennoch belohne ich den Hund auch mit Leckerlis, der versteht das dann schon.

    Ich finde es immer irgenwie unpassend, wenn sich jemand so abfällig über eine hervorragend funktionierende und bewährte Methode äußert (es regenet Futter, man stopft Leckerlie in den Hund...) wenn man das dahinter stehende (und eigentlich sehr einfache) Prinzip anscheinden überhaupt nicht verstanden hat. NIchts dagegen einzwenden, wenn es jemand anders macht, aber muss man dann so abfällig sein?


    Machst du doch auch, also wo ist der Unterschied?

    In meinen letzten Hundekurs waren 4 Labbis und keiner war da träge oder faul. Ehrlich gesagt waren die mir alle zu hibbelig und aufgedreht. Die waren alle schnell und motiviert dabei.
    Wenn du einen Labbi siehst, der beim Spaziergang gemütlich neben dem Besitzer geht, dann ist das Verhalten ja das Ziel. Oder magst du, dass der Hund dich durch die halbe Stadt schleift?

    @Wasser: Ich weiß schon, was das Ziel und die Mechanik dahinter ist. Ich hab auch geschrieben, warum man das Gefühl bekommt. Viele setzen ja ein Markerwort ein (was keine Belohnung ist).Ihr Markerwort scheint ja click zu sein.
    Bei Minute 1:50 ist mir etwas aufgefallen. Der Hund sieht den anderen Hund, dreht sich minimal zur Person. Ich hätte das schon sehr gelobt. Sie wartet aber bis der Hund den anderen wieder ansieht und clickt dann, sagt Fein, bietet das Handtarget an, clickt wieder und gibt dann Futter. Und für viele Hunde ist ein Fein einfach keine hochwertige Belohnung genug, dass es zu einer langbleibenden Veränderung kommt.
    Die Veränderung ist trotzdem toll.

    In dem Video hat man manchmal den Eindruck der Click wird nicht als Ankündigung für eine Belohnung sondern als UO Signal verwendet. Da sie Clickt, der Hund sich umorientiert, sie super sagt und dann ein Alternativverhalten verlangt. Für viele Hunde ist ein verbales Lob nicht so hochwertig. Vielleicht kommt es deswegen zu Verwunderungen.

    Für beide ist da kein platz aber ok dann. Hier war einfach nur die frage Hund oder Partner im Bett. Aber in ja im Hunde Foorum klar.

    Dir ist schon klar, dass es bei Caro keine Hund auf dem Bett gibt oder? Und fast jeder hat bis jetzt geschrieben, dass er für den Hund nicht das Bett räumen würde.
    Was hast du dir denn erwartet?

    Hab ich das richtig verstanden, wenn der Hund ins Bett will muss der neue Partner das Bett verlassen? Das hört sich ja im ersten Beitrag so an. Also ich liebe ja Hunde und hab kein Problem mit Hunden im Bett, aber ich schlafe doch nicht auf dem Sofa, damit der Hund im Bett genügend Platz hat.

    Wobei es für mich logisch ist, dass es beim Abwarten zuerst schlimmer wird. Er hat für eine Zeit lang gelernt, dass er durch das Bellen schneller ans Ziel kommt, auch wenn es für dich nicht beabsichtigt war. Natürlich steigert sich die Intensität dann, bis er merkt, er kommt mir seinem Bellen nicht ans Ziel.
    Für ihn ist das Bellen eine Strategie, nur leider die falsche. Jetzt sollte er eigentlich lernen, dass Bellen die falsche Strategie ist.