Ich möchte mal eine Lanze brechen für die sogenannten Schlaftabletten Hunde. Es ist in den meisten Fällen von Vorteil, wenn man als Hundeanfänger oder als Familie nämlich genau so einen Hund nimmt. Es ist nämlich um einiges leichter einen Schlaftabletten Hund zu motivieren als einen Hibbelhund zu beruhigen. Besonders da der Hund durch die Kinder sowieso animiert wird.
Ich habe einen Hund den manche als Schlafttablette einstufen würden, aber der kann super motiviert sein, wenn es darauf ankommt. Ansonsten ist er ein angenehmer Begleiter.
Bei einem Hund der zum Hibbeln neigt, muss man mehr trainieren, z.B an der Impulskontrolle. Das muss man bei jedem Hund aber ist bei denen umso stressiger. Besonders wenn man einen Leidensdruck hat und es eigentlich schnell gehen muss.
Welpe/Junghund dreht auf, wenn Kinder spielen und dreht auf, wenn er separiert wird. Ich stelle mir das als alles andere als lustig vor.
Und daher würde ich den Labbi und den Golden auch nicht so ohne weiteres empfehlen. Ich habe zuviele kennengelernt die überdreht waren. Und wo sich die Leute gewundert haben, warum er so ist, weil man hat die Rasse gewählt, weil sie so tolle Familienhunde sind. Und die kamen vom seriösen Züchter.
Ich würde eher einen Second Hand Hund ab 3 - 4 Jahren empfehlen, der mit Kindern aufgewachsen ist, in sich ruhend ist und keine bedeutenden Baustellen mit bring. Beibringen kann man den Hunden immer noch etwas. Einstein lernt mit seinen 7 Jahren noch sehr gut Tricks und lässt sich motivieren. Und die Hunde gibt es, man muss nur länger suchen und warten, was man bei einem seriösen Züchter ja auch muss.
Risiken sind immer da, ob vom Tierheim oder vom Züchter. Man kann sie nur minimieren.