Beiträge von Einstein51

    Zum Tierheimvorschlag: Wenn ihr euch für Tierheim/Orga entscheidet fragt nach den Vermittlungsbedingungen BEVOR ihr euch umseht und verliebt.

    Haut mich, aber mit zwei kleinen Kindern, beide Eltern am Arbeiten und einer noch chronisch krank wäre man bei unserem Tierheim Berlin schon raus.

    Ja unbedingt. Ich habe wirklich Glück mit dem Tierheim, hier wird nach Tier unterschieden. Bei manchen ist Vorkontrolle ein Muss, bei manchen gibt es nur eine Nachkontrolle.

    Ich glaube ja, euer Kandidat sitzt in irgendeinem Tierheim, ist ein netter Mischling mittlerer Größe, zwischen 1-5 Jahre alt und wurde wegen Todesfall abgegeben.

    Mein Hund kommt ja aus dem Tierheim hier in der Nähe und es gibt eine sehr engagierte Hundeausführerin, die damals auch mit Einstein gegangen ist (sie freut sich immer so, wenn sie ihn sieht). Ich treffe sie manchmal, wenn sie Tierheimhunde ausführt. Letztens habe ich sie mit einem Hund getroffen.
    Verträglich mit Hunden, Katzen, Kinder und leinenführig auch noch. Und er war noch wunderschön ( nicht, dass das viel ausmachen soll). Das einzige Manko, er war schon elf Jahre alt. Aber ich hab zu ihr gesagt, wenn ich Einstein nicht hätte würde ich den sofort nehmen.
    Es gibt solche Hunde, nicht nur 11 jährige, aber es ist manchmal kein Manko ältere Tiere aufzunehmen.

    Ich glaube ein Pudel hat bei uns im Kopf noch das Omi Hund Image. Schau ich mir mal an.

    Ich denke es ist so wie mit dem Dackel. Obwohl ich sehe Dackel nur mehr mit sehr jungen Halter. Kleinpudel kenne ich viele die auch ältere Besitzer haben (sogenannte Omas). Aber ehrlich? Die Leute haben Erfahrung und haben x mehr Zeit mit dem Hund etwas zu unternehmen, weil sie keiner Arbeit mehr nachgehen. Nur weil sie ältere Leute halten heißt es doch nicht, dass die Rasse anspruchslos ist, eher das Gegenteil. Pudels waren früher eben populärer genau wie Dackel, daher nehmen sie auch oft ältere Menschen, weil sie die Hunde aus ihrer Kindheit kennen.

    Ich müsste mal gezielter drauf achten. Wir sind beide so arg ausgelastet mit dem blöden Futteranzeigen, jeden Tag Physioübungen, Medical Training, zusätzlich noch mehrere Listen mit Sachen, die wir irgendwann auch noch üben müssen, dann noch Gangbild anstarren, Ausschlussdiät, Diät und Abnehmen generell, bei jedem Pinkeln "Puschern" sagen ohne dass da nach gefühlt einem Jahr irgendein Erfolg in Sicht ist... Ja, also ich kam leider noch nicht dazu, das genauer zu beobachten. Zusätzliche Übungen mit Futter sind jedenfalls nicht drin.

    Ich verstehe dich vollkommen. Einstein und ich sind auch zur Zeit genügend ausgelastet mit Tricktraining, Medical Training (was ich außer der Entspannungsübung nicht angefangen habe) und Übungen zur Hundebegegnungen. Das letztere wird immer besser obwohl ich es eher langsam aufbaue und mit dem eigentlichen Training noch gar nicht angefangen habe (übe jetzt U Turn und Geschirrgriff und Leinenführigkeit).
    Nach was übst du eigentlich Medical Training? Welches Welches IBB Signal hast du gewählt?

    Deswegen habe ich hier euch um eure Mithilfe gebeten :ops:

    Momentan sind wir bei

    Sheltie
    Flat
    Labrador

    Der Schäferhund fällt leider weg. Das mag mein Mann nicht.

    Mein Mann hat jetzt noch einen Teckel in den Raum geworfen. Der ist mir persönlich aber zu klein und zu jagdtriebig.

    Ich finde es toll, dass ihr euch Gedanken macht. Habt ihr ein Tierheim in der Nähe, wo man Tierheimhunde Gassi führen kann? Das wäre einer meiner ersten Anlaufstellen. Man muss den Hund ja nicht nehmen, aber vielleicht bekommt ihr ein guten Einblick?

    @Einstein51 Huch, das wurde mir gar nicht angezeigt, ich bin noch nicht dazu gekommen, Impulskontrolltraining irgendwie einzubauen und hab da auch noch keinen Plan.

    Hab ich mir gedacht, weil ich es ja später editiert habe. Kennst du zufällig dieses

    ? Ich habe es nicht, hört sich von der Beschreibung und den Bewertungen nicht so schlecht an. Ich kann dir auch nicht viel helfen, da ich nur wenige Übungen kenne, z.B warten vor dem Futternapf, vor der Tür etc.
    Wo tritt das Problem auf? Bei Sichtung von anderen Hunden oder auch bei anderen Alltagssituationen?

    Das eine Therapie oder Assistenz Ausbildung bei einem hund nicht an einem tag pro Woche getan ist ist mir schon klar, davon habe ich auch gar nicht gesprochen, aber Tricks und Co können gelernt werden und das geht sehr gut bei Gassi und am Wochenende. Auch Hundeschule ist kein Problem.

    Ja Tricks reichen aus, nein beim Gassi gehen wird das eher schwierig. Zuerst sollte man den Trick in einer reizarmen Umgebung aufbauen (zu Hause, Garten).

    Ich finde es gut, dass du dir alle Optionen offen hältst. Deine Ausgangssituation lässt nicht viel Spielraum für schwerwiegende Probleme, das bedeutet man muss bei der Auswahl des Hundes doppelt so sorgfältig sein muss.

    Meine Trainerin hat es empfohlen und ich habe es bestellt. Es kommt am Mittwoch, dann kann ich dir mehr darüber erzählen.
    @anfängerinAlina : Wie läuft es bei euch beim Impullskontrolltraining?

    Ich habe das Buch und ich kann es nur wärmsten empfehlen. Ich habe noch nicht viel trainiert, aber es schon angefangen zu lesen. Es ist sehr verständlich, der Teil über die Theorie ist super und man kann viel lernen. Für mich ein kleines Must have in der Hunde Bibliothek. Den Preis ist es auf jeden Fall wert.

    Ich möchte mal eine Lanze brechen für die sogenannten Schlaftabletten Hunde. Es ist in den meisten Fällen von Vorteil, wenn man als Hundeanfänger oder als Familie nämlich genau so einen Hund nimmt. Es ist nämlich um einiges leichter einen Schlaftabletten Hund zu motivieren als einen Hibbelhund zu beruhigen. Besonders da der Hund durch die Kinder sowieso animiert wird.
    Ich habe einen Hund den manche als Schlafttablette einstufen würden, aber der kann super motiviert sein, wenn es darauf ankommt. Ansonsten ist er ein angenehmer Begleiter.
    Bei einem Hund der zum Hibbeln neigt, muss man mehr trainieren, z.B an der Impulskontrolle. Das muss man bei jedem Hund aber ist bei denen umso stressiger. Besonders wenn man einen Leidensdruck hat und es eigentlich schnell gehen muss.
    Welpe/Junghund dreht auf, wenn Kinder spielen und dreht auf, wenn er separiert wird. Ich stelle mir das als alles andere als lustig vor.
    Und daher würde ich den Labbi und den Golden auch nicht so ohne weiteres empfehlen. Ich habe zuviele kennengelernt die überdreht waren. Und wo sich die Leute gewundert haben, warum er so ist, weil man hat die Rasse gewählt, weil sie so tolle Familienhunde sind. Und die kamen vom seriösen Züchter.

    Ich würde eher einen Second Hand Hund ab 3 - 4 Jahren empfehlen, der mit Kindern aufgewachsen ist, in sich ruhend ist und keine bedeutenden Baustellen mit bring. Beibringen kann man den Hunden immer noch etwas. Einstein lernt mit seinen 7 Jahren noch sehr gut Tricks und lässt sich motivieren. Und die Hunde gibt es, man muss nur länger suchen und warten, was man bei einem seriösen Züchter ja auch muss.

    Risiken sind immer da, ob vom Tierheim oder vom Züchter. Man kann sie nur minimieren.

    Ablenken und mich an gucken funktioniert super. Bringt bloß die Leute dazu noch entzückter stehen zu bleiben :headbash:

    Was stört dich daran? Er lernt in unangenehmen Situationen an dich zu wenden und erfährt, dass entzückende Ausrufe keine Gefahr bedeuten. Wenn er die Menschen ignoriert, wird es für sie meist eh langweilig und sie gehen. Frauchen zuwenden - Menschen verschwinden. Und wenn die Ablenkung noch zu groß ist, dann würde ich ein oder zwei Schritte weggehen und eventuell ablenken. Ist ja nicht für ewig.