Nein aber deswegen sind ehrliche Beschreibungen wichtig. Der Hund hat schon 5 Monate bei einer anderen Familie gelebt und ist dann zurück gekommen. Er ist im Zwinger zuerst auf Angriff gegangen. Es ist naiv zu denken dass dieses Problemverhalten nicht mehr da ist.
Mir geht es nicht darum der TE abzuraten sondern nur die Probleme auf zu zeigen die entstehen könnten.
Viele unterschätzen wie sich das Verhalten In einem anderen setting verändern kann. Hunde lernen sehr ortsbezogen. Was ist wenn er zu Hause sein Körbchen verteidigt? Wenn er im stiegenhaus ungut gegenüber andere Bewohner reagiert?
Wenn die TE weiß dass es dazu kommt und einen Plan hat ist alles super! Dann würde ich mich ehrlich freuen!
Beiträge von Einstein51
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Wenn man danach geht, dürfte man ganz viele Hunde nicht aus dem TH holen

Speedy kommt zwar nicht aus dem TH, aber es wurden nur Lügen erzählt. Sicherlich hatte ich schon ein bisschen Erfahrung, aber so einen Hund hatte ich vorher auch nicht. Aber man wächst mit seinen Herausforderungen!!
Ich hatte Speedy nicht mal 2 Stunden, als er mit uns mitgefahren ist.
Der Hund hat schon eine Vorgeschichte und auch selbst im Tierheim diese Verhaltensweisen gezeigt. Das ist nix mit lügen oder total überraschend. Wenn man das weiß muss man darauf einstellen. Kann sein das die TE das gemacht hat aber ich finde manche Sachen hören sich naiv an.
Natürlich wächst man mit der Aufgabe aber verstehen tue ich es nicht ganz. In anderen Threads wird davor gewarnt eine Hund mit schutztrieb zu holen wenn man davon keine Ahnung hat. Aber hier ist es egal?
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ihr kennt ihn wenn er draußen ist und im Zwinger nicht wenn er in der Wohnung ist. Dort muss es andere Regeln geben. Und die müssen gelernt und umgesetzt werden.
Was macht ihr wirklich wenn er euch anknurrt und nach euch schnappt? Es muss nicht so laufen aber kann bei einem Hund mit der Vorgeschichte.
Einen Hund geht es gut wenn es ihm und seinen Besitzer gut geht.
Ich würde sehr wollen dass es bei euch klappt aber ein paar Aussagen hören sich naiv an ( krumme Verhaltensweisen, alles akzeptabel etc.)
Das beste für den Hund zu wollen und es ihm auch zu bieten sind zwei verschiedene Sachen. -
jetzt kennt er ja die Abläufe im Tierheim. Es kommt jemand macht die Tür auf und lässt ihn raus. Was passiert wenn er in ein ganz anderes Umfeld kommt? Was macht ihr wenn er auf gegenangriff in der Wohnung geht?
Ja die meisten Hunde mögen es mit Menschen eng zusammen zu leben. Aber es gibt Ausnahmen die das nicht so gut vertragen.
Was macht ihr wenn ihr dann mit Bruno raus gehen wollt und er aufeinmal nicht will und euch anknurrt?Wenn ihr ihn wirklich holt dann macht bitte nicht den Fehler zu viel auf einmal zu verlangen. Damit meine ich lange Spaziergänge und viel Training. Der Hund ist sicher gut beschäftigt die allgemeinen Regeln zu akzeptieren und zu lernen.
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Es kann sein dass er Probleme mit dem engen Zusammenleben mit Menschen hat. Jetzt ist er ja nicht wirklich sehr oft mit Menschen zusammen aber das würde sich ja ändern. Da kann schon zu Konflikten kommen. Könnt ihr damit leben wenn er die Zähne gegen euch einsetzen würde?
Ich würde unbedingt mit dem Tierheim reden welche Probleme es im früheren Zuhause gab.
Und es geht nicht um krumme wesenszüge. Hunde die ihre Zähne einsetzen machen es oft weil sie komplett überfordert sind und eventuell die Nähe zum Menschen nicht mögen oder Angst haben. -
ich bezweifle dass das Reh noch gelebt hätte wären es Wölfe gewesen.
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im ersten Artikel steht dass der Hund nicht am Reh war sondern die Jäger zu dem reh geführt hatte.
Das Reh lebte noch. Daher sind alternative erklärungsansätze schwierig. Der Hund musste ja eine Zeit beim Reh gewesen sein damit er seine Nase blutig machen konnte.
Versteht jemand wie ich das meine? -
Es ist noch unwahrscheinlicher dass es ein Wolf war. Wie soll da die zeitliche Abfolge passen?
Wolf jagt Reh macht es kampfunfähig Hund kommt wolf läuft weg Hund beißt/schnuppert an dem Reh läuft weg und trifft Jäger
Das alles dauert doch viel länger. Glaub nicht dass dann das Reh gelebt hätte.
Außerdem warum sollte der wolf sich von der heute entfernen? -
Aber doch nicht, wenn Ihnen ein Hund mit blutiger Schnauze entgegen kommt. Der erste, der in der nähe eines Tatorts gesehen wird, steht immer sofort unter Verdacht. Egal, eigentlich, um was es sich handelt (und das soll schon zu so manch einem Justizirrtum geführt haben, weil sich die Ermittler sofort und ausschliesslich darauf konzentriert haben).
Das stimmt natürlich. Bei der Erklärung Wilderer gibt es aber auch sehr viele ungeklärte Fragen. Wie haben sie das Reh zu Fall bekommen? Wann ist der Hund dazugekommen? Gab es Fußabdrücke im Schnee? Warum haben sie das Tier gehäutet?
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Wenn die Jäger nur einen winzigen Verdacht gehabt hätten es wäre die Tat eines Wilderer gewesen dann wären sie dem doch nachgegangen. Ich denke Wilderer will kein Jäger in seinem Revier.
Ich persönlich kann keiner der beiden Alternativen ausschließen.