Beiträge von Einstein51

    Was soll den dieser Beitrag? Wieso sollte er euthanasiert werden? Was sind denn das für Horror Szenarien? Und wirklich gefährlich war er bis jetzt nur zu anderen Hunden. Selbst in dem Stress habe ich nicht gelesen, dass er gegen Leute bzw. dem Besitzer geht.
    Und ich finde es jetzt mal wichtig dass der Hund zu Ruhe kommt und der Stresspegel den er durch die ganzen Hundebegegnungen hatte reduziert wird. Dann kann man über auspowern Gedanken machen.

    Übrigens gibt es im Tierheim in der Nähe gerade einen Akita zur Vermittlung.

    Tierheim Graz

    Der ist auch in Akita in Not inseriert:

    Akita in Not

    Der sitzt fast ein Jahr im Tierheim. Also kann man sich denken, dass die Vermittlungsdauer schon länger dauern könnte. Deswegen würde ich persönlich auch bei guten Tierheim fragen, ob sie den Hund auch auf ihrer Seite inserieren könnten.

    Du wirst eh sehen, wie lange die Vermittlung dauert. Tierheim würde ich nicht ausschließen. Leider kenne ich mich mit den Tierheimen in Wien 0,0 % aus und kann nicht sagen welche gut oder schlecht sind.

    Kämpfen hört sich toll an aber wem ist es damit genützt. Weder dem Hund, der in einer Stadt, wo er den Stressor immer vor der Tür hat, noch einen Besitzer der nicht mal mit den Hund ordentlich spazieren gehen kann.
    Ich wundere mich gerade über manche Beiträge. Auch der beste Trainer der Welt kann keinen magischen Zauberstab schwingen und Boomer toleriert alle Artgenossen.
    Ich fände es unverantwortlich den Hund bei seinem jetzigen Besitzer zu lassen. Da ist Zwinger mit Gartenzugang wirklich besser. Alternativ wäre ja das Tierheim.

    Nö.
    Jeder Mensch wird einzeln begutachtet und bewertet. Das ist ein lieber Mensch, den mag ich. Dieser Mensch ist uninteressant oder langweilig, der dort wirkt etwas bedrohlich. Der eine Mensch darf mal streicheln, man bietet sich an, von dem anderen Menschen will ich nicht angefasst werden.

    Ganz so, wie Menschen auch fremde Menschen taxieren, die ihnen näher kommen. Trotz aller Sozialisation.

    Aber nicht so, wie man sich das vorstellt. Auch Hund ist keine programmierte Maschine, auch nicht, wenn man es mit dem "richtigen" Zeitfenster versucht. "Alle Männer/Menschen toll" :sleep: .
    Denn trotz allem ist jedes Individuum eine Persönlichkeit für sich, spätestens mit dem Erwachsensein, tragen diese Persönlichkeitsmerkmale (aber sie tun es auch vorher, nur nicht immer so deutlich).

    Generalisiert ist eigentlich nur eines, bei Mensch und bei Hund. Wenn mir kein Fremder zu nahe kommt, brauche ich in der Regel gar nicht erst hinschauen, nicht bewerten und nicht entscheiden, mag ich den oder mag ich den nicht.

    Du weißt schon das Generalisierung auch bei Menschen angewandt wird die dem Hund nicht zu nahe kommen.
    (Fast) jeder Hund genralisiert Menschen die sich auf dem Gehweg befinden machen so und sind ungefährlich. Da wird nicht jeder Mensch einzeln bewertet. Springt einer aber aus der Reihe weil er z.b torkelt oder schreit wird der Hund genauer hinschauen.
    Was anderes wäre auch nicht effizient.

    Wobei das Gesetz da ja auch unterscheidet. Beissen allein reicht nicht aus bzw. es gibt Ausnahmen, in denen der Biss ohne wirkliche Folgen bleibt. Ich denke darum geht es ;)

    ok ich bin mit dem Gesetzen in de nicht so bewandert. Ich dachte der Hund müsste in manchen Bundesländern nur gefahrenbedrohend anspringen um als auffällig zu gelten.
    Aber dein Beispiel zeigt etwas. Es muss nicht zu einem beißvorfall kommen um seinen Hund angepasst zu sichern. Sicher kann jeder Hund beißen aber es kommt darauf an wann und mit welcher Intensität.
    Ich finde das Argument jeder Hund kann beißen ...nun ja zu vereinfacht.

    Der Einsatz der Zähne ist bei Caniden normal, ist Dir das nicht bewusst? Da sehe ich nichts Auffälliges. Unnormal hingegen finde ich es, wenn Hundehalter von ihrem Fiffi behaupten, der würde niiiiiiemals und unter keinen Umständen beißen, noch nichtmal als Abwehr...Ein Hund ist ein Raubtier und jeder Hund kann in die Situation kommen, seine Zähne einzusetzen.Folglich müsste man dann Hundehaltung generell verbieten oder generelle Maulkorbpflicht für alle einführen, um alle Risiken auszuschalten.

    Ich dachte wir reden vom Gesetz her auffällig. Und da gilt ein Hund der beißt als auffällig. Und da sage ich da muss nicht soviel schief gelaufen sein.
    Und es gibt auch einen Unterschied wie die Zähne eingesetzt werden. Es gibt Hunde die gehen heftiger zu als andere. Das zu negieren ist genauso naiv wie zu denken sein Hund würde nie beißen.

    Angst ist nicht angenehm und keiner fokussiert dass der Hund Angst hat, aber Angst ist auch keine tödliche Krankheit.
    Du kannst mal akzeptieren dass er jetzt Angst hat aber das vorbei geht.
    Ich will dir nichts unterstellen aber du wirkst von Schreiben her selbst verzweifelt.Das kann sich natürlich auf den Hund übertragen.

    Was genau machst du wenn er Unsicherheit zeigt?

    Glaub ich gar nicht dass sehr viel schief gelaufen sein muss. Als auffällig kann man auch einen Hund bezeichnen der einen anderen gebissen hat.

    Sicher ist die Motivation des Hundes interessant aber spannender ist doch "wie konnte es dazu kommen?".
    In den meisten Geschichten war der angreifende Hund nicht gesichert, ungenügend gesichert oder ist aus Haus/Garten entwischt.
    Natürlich kann man am Schluss immer den großen Hunde-Psychologen spielen aber das nutzt den Geschädigten nichts.
    Daher wär der wichtigste Punkt für mich immer "wie sichere ich einen Hund der beschädigt."

    Für den Geschädigten macht es keinen Sinn aber für andere Hundehalter.
    Denn nur wenn man z.b vom fehlgeleiteten Jagdverhalten weiß kann man dagegen etwas unternehmen bevor etwas passiert.
    Ein Beispiel wäre ein Hund der verträglich ist aber einen Jagdtrieb hat. Wenn man weiß dass der jagdtrieb auch bei kleineren Hunden anspringt kann man z.b Begegnungen mit diesen vermeiden.