Sorry fürs OT aber
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Nun ja, das frage ich mich eben. Ich glaube, fehlendes Sättigungsgefühl und Hunger (also echter Hunger jetzt, nicht so ein Hüngerchen) sind einfach nicht das Gleiche.
Es geht aber darum dass sie immer Hunger haben. In dem Bericht über Menschen wird beschrieben dass sie einen unstillbaren Hunger haben.
Und die Krankheit fällt schon im Säuglingsalter, wo es keine Selbstreflexion gibt.
Ob ein Hund ständigen Hunger bzw fehlendes Sättigungsgefühl genauso empfindet wie ein Mensch? Also, wenn er gleichzeitig gut/normal ernährt ist, also keine Schwäche als Folge erleidet, keine Schmerzen durch leeren Magen und Säureüberschuss etc.
Ein Hund reflektiert das ja nicht so wie ein Mensch. Und empfindet womöglich durch dieses fehlende Sättigungsgefühl tatsächlich eher Motivation... Keine Ahnung.
Ich will diesen genetischen Defekt nicht kleinreden. Aber ob der Vergleich mit einem hungernden Menschen wirklich passt? Oder der mit einem Menschen mit ähnlicher Disposition, der aber ebenfalls nicht wirklich hungert, sondern das Zufriedenheitsgefühl des Sattseins nicht kennt?
Hunger ist für mich sehr primitiv. Es sichert das Überleben von jedem Tier. Daher kann ich mir nicht vorstellen das der Mechanismus bei Hund und Mensch unterschiedlich ist. Der Heißhunger nach bestimmten Nahrungsmitteln beim Menschen wird ja auch damit erklärt dass es früher das Überleben gesichert hat. Heute können wir reflektieren dass wir das nicht essen sollten.
Ein Hund kann nicht darüber reflektieren dass er ja gerade gegessen hat und eigentlich satt sein sollte. Der bekommt immer die Rückmeldung dass er essen muss.
Wir können es ja auch mit Durst vergleichen. Ich glaube so richtig durstig war jeder. Angenehm war es nicht ( auch ohne körperliche Symptome). Wir denken auch Durst wirkt beim Hund gleich wie beim Menschen. Warum sollte Hunger anders sein?
Und im Bericht steht ja dass es bei Assistenz und blindenhunden gehäuft vorkommt
Könnte natürlich auch daran liegen, dass die Linien aus denen solche Hunde stammen oft nah miteinander verwandt sind. Also ich meinen jetzt nicht IZ aber zumind. hier in der Schweiz gibt es eine grosse Blindenhundeschle aus der fast alle Blindenhunde stammen.
Die Hunde von da sind logischerweise alle miteinander verwandt
ja sicher aber es wird schon einen Grund haben warum es genau bei Arbeitshunden so ist vorkam. Kann auch Zufall sein aber seien wir uns ehrlich ewig hungrige Hunde sind halt leichter zu motivieren.
Wir können unsere Hunde nicht fragen wie sie sich fühlen. Viele Hunde sind auch Meister darin leide zu verstecken.
Mich bringt es halt zum Nachdenken welche Kosten die Hunde durch gezielte Zucht haben könnten von denen wir (noch) gar nichts wissen.
Alles anzeigenes wurde bei manchen labradoren eine Verkürzung des POMC Genes festgestellt, daher es fehlt das Sättigungsgefühl. Das wäre als würdest du sehr große Hunger haben und du isst etwas und bist danach genauso hungrig wie zuvor. Das hat nichts mit Appetit zu tun.
Und es gibt ja Berichte von Menschen die das gleiche haben. Und BettiFromDaBlock kennt ja so jemanden. Lustig ist das sicher nicht um das milde auszudrücken.
Hier ist ein Bericht dazu.
Ich finde auch ständigen Hunger ohne Übergewicht eine Qual. Ständig Hunger haben ist nicht natürlich.
Aber für den Menschen ist es praktisch, der Hund ist immer super über Leckerlis zu motivieren. Und man braucht sich auch keine Gedanken über Leckerlis machen.
Das Gen tritt aber nicht bei allen Labradoren auf und bei den die das haben.
Kann man mit passenden Futter zu füttern
Nein nicht bei allen.
Nein man stellt auch mit passender Fütterung das Hungergefühl nicht ab. Wie gesagt für mich stellt immer Hunger zu haben eine Qual dar, auch wenn man nicht übergewichtig ist und keine körperlichen Mängel hat. Seelisch ist das was ganz anderes.
Aber kann ja jeder selbst ausprobieren und hungern. ![]()
Und im Bericht steht ja dass es bei Assistenz und blindenhunden gehäuft vorkommt. Ist halt praktisch. Und für mich ist das menschlicher Egoismus.
Ich weiß ja nicht wie das bei euch ist, aber ich kenne zwischen Hunger und satt noch "Appetit, aber muss nicht zwingend was essen". Also kaputtes Sättigungsgefühl müsste doch nur heißen, dass der Hund ungehemmt weiter frisst wenn es schmeckt; nicht aber, dass er dauerhaft Hunger leidet.
es wurde bei manchen labradoren eine Verkürzung des POMC Genes festgestellt, daher es fehlt das Sättigungsgefühl. Das wäre als würdest du sehr große Hunger haben und du isst etwas und bist danach genauso hungrig wie zuvor. Das hat nichts mit Appetit zu tun.
Und es gibt ja Berichte von Menschen die das gleiche haben. Und BettiFromDaBlock kennt ja so jemanden. Lustig ist das sicher nicht um das milde auszudrücken.
Hier ist ein Bericht dazu.
Ich würde das Gen als kurz vor der Qualzucht.
Denn in einer ordentlichen Haltung würde der Hund kein Massives Übergewicht bekommen dagegen bei Tante Else eine Qual werden kann.
Wenn sie ihn zu Tode stopft.
Ich finde auch ständigen Hunger ohne Übergewicht eine Qual. Ständig Hunger haben ist nicht natürlich.
Aber für den Menschen ist es praktisch, der Hund ist immer super über Leckerlis zu motivieren. Und man braucht sich auch keine Gedanken über Leckerlis machen.
obwohl ich je mehr ich weiß immer kritischer gegenüber dem Konzept Zucht bin.
Z.b der Gendefekt bei vielen Labbis fällt für mich unter Qualzucht.
Hunger oder Essen ist ein Grundbedürfniss. Hunger fühlt der Mensch, der Hund, die Katze gleich. Aber dennoch wird das nicht ernst genommen. Viele finden das noch lustig wenn der Hund immer Hunger hat. Und nein das ist nicht natürlich.
Und wer das so harmlos findet der kann ja gerne mal eine Woche so essen dass er Hunger hat. Schaffen die meisten wahrscheinlich nicht.
Alles anzeigenMan schlägt mit einer Disk nicht. Der Vergleich wäre wenn der Ehemann auf den Tisch schlägt oder die Ehefrau anbrüllt.
Und wenn du einen Brüller los lässt dann ist es das gleiche wie wenn man mit der disk scheppert. Beides sind strafreize weil es für den Hund erschreckend ist. Der einzige Unterschied ist dass der Hund beim Brüllen keine Ankündigung vor der Strafe hat beim der disk schon ( wenn sie aufgebaut wird).
Und was massiv ist entscheidet der Hund nicht die Vorstellung des HH.
Wie Discs aufgebaut werden, hat @Syrus hier ganz toll beschrieben:
Trainingsdisks konditionieren, ja / nein
Dabei wird der Hund zwar nicht geschlagen, aber sehr massiv in Angst und Schrecken versetzt.
Hast Du schon mal Videos gesehen, wie massiv Hunde, die nicht so schreckhaft sind, mit diesen Discs bedrängt werden müssen, um den nötigen Effekt zu erzielen?
Das ist für mich durchaus auf der gleichen Stufe wie schlagen anzusiedeln.
Und nein, wenn ich Lucy anbrülle (das "nein" ist bei uns nicht gebrüllt), dann würde sie merken, dass ich wohl sauer bin - aber sie hätte definitiv keine Angst, dass der Himmel über ihr zusammenbricht.
Das ist für mich ein großer Unterschied.
Um nochmal auf den Vergleich mit dem brüllenden Ehemann zu kommen:
Wenn mein Mann laut wird, weiß ich mit 1000%iger Sicherheit, dass er mir auch im allerschlimmsten Streit nie ein Haar krümmen würde.
Es wäre keine schöne Situation, wenn er mich anbrüllen würde - aber ich hätte keine Angst vor ihm.
Würde mich ein Mann anbrüllen, der mich in der Vergangenheit schon geschlagen hat oder mich psychisch massiv in Angst und Schrecken versetzt hätte, hätte ich Angst, wenn dieser Mann mich anbrüllt.
Hast du mal gesehen wie man ohne Hilfsmitteln einen Hund in Angst und Schrecken versetzt wurde? das geht auch. Nur weil man nichts einsetzt heißt es nicht dass es nicht schlimm für den Hund ist.
Das einzig was blöd ist, ist dass man die disk ungeachtens des Hundes den Strafreiz nicht dosieren kann ( nicht so gut wie die Stimme, Körpersprache).
Und wenn dein Hund sich von dem nein abbringen lässt ( ohne dass das nein aufgebaut wurde) dann war es für ihn schlimm genug.
Und wenn die Disk so massiv eingesetzt wird dann ist der Mensch Schuld nicht das Mittel.
Ich halte es für Blauäugig zu glauben, dass ein körpersprachliches Aufbauen des Menschen und eine scharfer Ton, kein Druck, Zwang, angst beim Hund auslöst.
Du machst nicht anderes als das.
Ob ich jetzt meinen Hund anranze und mit dem Fuss aufstampfe oder eine Disc mit gezielten Schreckreiz nutze ist total egal.
Also ist ein situationsbedingter scharfer Ton (weil der Hund vielleicht etwas gefährliches aufnimmt oder über die Straße laufen möchte) das gleiche, wie ein bewusst aufgebauter massiver Druck durch die Konditionierung von Disks?
Für mich ist das so, als wenn man sagt, dass eine verbale Diskussion mit dem Ehepartner genau so viel Druck/Angst/Zwang aufbaut wie ein Ehepartner, der zuschlägt.
Man schlägt mit einer Disk nicht. Der Vergleich wäre wenn der Ehemann auf den Tisch schlägt oder die Ehefrau anbrüllt.
Und wenn du einen Brüller los lässt dann ist es das gleiche wie wenn man mit der disk scheppert. Beides sind strafreize weil es für den Hund erschreckend ist. Der einzige Unterschied ist dass der Hund beim Brüllen keine Ankündigung vor der Strafe hat beim der disk schon ( wenn sie aufgebaut wird).
Und was massiv ist entscheidet der Hund nicht die Vorstellung des HH.