Beiträge von Avocado

    Mein Hecci hat ja auch nie gepöbelt. Der hat ganz typisch fixiert, speziellen Blick bekommen und ist auf den anderen drauf. Hab lange gebraucht um überhaupt zu merken wann er angreifen wird.
    Ihm macht verkloppen auch einfach Spass, Idiot.
    Er ist mittlerweile so weit dass ich ihn abrufen kann und wir (wenn Shana nicht dabei ist) fast jeden Hund problemlos passieren können. Seine 3 Dorf Erzfeinde ausgeschlossen aber das ist egal, da wird er halt korrigiert wenn er meint sich aufplustern zu müssen.
    Wir können mit anderen Hunden entspannt gassi gehen und was wir mit heim bringen wird akzeptiert und nicht gefressen. Das war alles was ich mir gewünscht habe.
    Es gibt Hundetypen da tickt er aus, das weiss ich und da sichere ich ihn und lasse einfach keinen Kontakt zu. Er wird mit hyperaktiven, bellenden Hütis nie klar kommen genauso wie mit grossen Flauschehunden. Da hab ich sowieso keine im Freundeskreis und sollte es mal so sein dass wir da welche haben werden wir dran arbeiten. Er wird nie nein zu einer Klopperei sagen. Also leine ich lieber einmal zu früh als zu spät an.

    Ich würde mir da keine Sorgen machen.
    Mein Hund war letztes Jahr 7 Wochen lang weg weil ich ein Gipsbein hatte. Ich hatte mir auch Sorge gemacht, war aber unbegründet.
    Meiner hat(te) ja so seine Probleme und wir hatten gerade endlich eine passende Trainerin und Erfolge, da hatte ich sehr Sorge dass er in alte Muster zurück fällt. Er war aber bei Leuten mit Ahnung untergebracht die mit ihm weitergearbeitet haben so dass ich als ich ihn abholte normal weiter machen konnte.

    Das Problem ist halt eine kompetente Person/Gassigänger zu finden bei einem Hund der nicht einfach ist. Habe ich damals für meinen Rüden gesucht. Gibt es nicht. In eine "wir haben uns alle lieb und die Hunde spielen alle fein im Garten zusammen" Betreuung kann ich ihn nicht stecken. Davon hätten wir nämlich sogar in meinem Kaff zwei Stück.
    Aber kompetente Gassigänger habe ich hier keine gefunden. Gassigänger gibt es zwar, gerade wieder eine neue dazu gekommen, aber wenn man Hunde hat für die "und dann gehen wir in die Freilaufzone und Ihre Fellnase kann mit Freunden Spaß haben" nicht in Frage kommt sieht es echt mau aus. Was ich wirklich schade finde denn früher hätte es mir den Alltag echt erleichtert und ich wäre gewollt gewesen auch einen Profi dafür zu bezahlen.

    Wir waren gestern mit den Hunden am Berg. Die zwei schleichenden Staffs hat keiner bemitleidet, ich wurde aber unzählige Male (nach dem 5 Mal hab ich echt aufgehört zu zählen) gefragt ob der Kleine Hund das denn problemlos schafft/ ob wir sie oft tragen müssen (während sie auf Felsen rumturnte oder einfach so mit einem Bockerl im Maul durch die Gegend rannte während die Staffs platt neben uns standen/ lagen).
    Unten bei der Hütte haben wir dann eine Frau mit zwei Chis getroffen. Ich war ganz happy weil ich dachte na guck mal noch zwei Wanderchis. Bis die in eine Tasche gepackt wurden und so weiter sind..


    Von den Leuten die uns angesprochen haben haben viele gemeint sie sehen zwar oft Hunde am Berg aber so kleine trifft man nie.
    Dabei ist Ziva von unseren Hunden der Hund mit der besten Kondition und Koordination...
    Um sie müssen wir uns null Gedanken machen während man bei den grossen manchmal aufpassen muss, sie wo rüber /rauf heben muss, ihnen bei manchen Stellen runter helfen muss, usw. Ziva habe ich bis jetzt genau 2 Mal helfen müssen, beide Male weil sie die Höhe nicht aus dem Stand hätte springen können und das der einzige Weg war. Aber sonst? Die kommt überall hoch/runter/drüber.

    Irgendwie schade dass so viele Leute so wenig mit ihren Kleinsthunden machen...


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