Beiträge von Avocado

    Ich wäre bei der Gewichtsklasse auch für Halti.

    Bei mir wird am Buggy auch nur an kurzer Retrieverleine gelaufen und wenn wir mit vielen Hundebegegnungen rechnen und ich merke der Hund hat seine Murmeln nicht sortiert Halti drauf.

    Halti kann man ja auch bei 2 Hunden, auch bei mehr, warum denn nicht? Wir hatten auch teils 4 Halti-Hunde an der Leine (nicht neben Buggy, das war vor den Kids, aber das Prinzip ist ja dasselbe).

    Ich kenne einen Fall - eine Slowenin - ist mit ihrem Staff nach Hamburg gezogen. Hat das Importverbot umgangen, den Hund offiziell als Mix deklariert, sich auch noch in der lokalen Staff Gruppe hier darüber lustig gemacht als ich auf das Importverbot hingewiesen hatte.

    Tja. Mittlerweile sind es 5 Jahre und durch irgendeinen Nachbarschaftskonflikt wurde sie gemeldet und der Hund muss, was ein Wunder, weg. (Bzw versucht sie den innerhalb von D woanders unterzubringen während sie in einem anderen Bundesland eine Whg sucht, beratungsresistent würde es beschreiben)

    Was ich damit sagen will - auch wenn man das Importverbot wie auch immer umgeht, irgendwann kommt es raus. Gerade und vor Allem in Hamburg.

    Denke dass es oft einfach aufs Kind ankommt. Kompromisse klappten bei meinem Sohn auch. Die Kleine pfeffert einem das Brötchen dann einfach entgegen :rolling_on_the_floor_laughing:

    Ich denke auch dass es immer mit Entwicklungen zusammenhängt und dann einfach keine Kapazitäten für Geduld/Verstehen frei sind.

    Gehen wir bei uns im Nachbardorf (ca 3,5km) dann gehen wir mit Hunden und Pony und sind die Attraktion des Spielplatzes xD oder mit dem Rad, gerade Abends im Sommer passt das gut, der Weg geht am Fluss entlang und die Hunde gehen immer Mal wieder kurz ins Wasser.

    Sonst fahren wir wirklich selten speziell auf einen Spielplatz. Gehen wir wo hin wo es einen gibt dann meist eh mit dem Auto und ohne Hunde. Aber da wir quasi eh Naturspielplatz haben und mein Mann jetzt das große Spielhaus der Kinder baut, spielen die Kinder sonst immer am Hof. Da haben sie ihre ganzen Fahrzeuge und Leitern und was Kind alles so braucht. Der Lieblingsspielplatz war eh schon immer daheim.

    Im Urlaub gehen wir mit Hund, also mit Hecci, wir fahren eh immer auf Campingplätzen und da ist das jetzt kein großes Problem wenn der Hund dabei ist, der liegt eh meist auf/unter einer Bank und guckt. Genauso wenn wir mit Kids und dem Hund unterwegs sind.

    Hier in Zadar diesen Sommer xD (der Blick gilt mir weil ich fragte ob er denn AUF der Bank liegen sollte oder darunter)

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    Ich dachte mir dass es öfter Probleme geben würde wegen Hecci, aber wir haben echt nur positive Erfahrungen gemacht mit anderen Eltern. Vermutlich da er 2 "eigene" Kids hat und die nicht gefressen hat.


    Aber in die Stadt auf einen Spielplatz würde ich ihn nicht mitnehmen, wenn ich mit den Kids Mal nach Ljubljana fahre dann ohne Hund. Da sind viel viel mehr Kinder und davon hat der Hund nix

    Ich war so ein Kleinkind das nie gemotzt hat. Tja, hätten meine Eltern wohl lieber gehabt als die heftige Pubertät xD

    Ich dachte schon mein Großer hatte eine starke Trotzphase, aber im Vergleich zur Kleinen war das echt ein Spaziergang bei ihm.

    Die Kleine redet ja auch, also kann sich sehr wohl verständigen, kommuniziert auch dass sie gerade was will/nicht will. Aber weil das halt nicht geht was sie so will werden dennoch filmreife Szenen gespielt. Die Oma meinte schon ob wir nicht gucken wollen ob irgendwer Kinderschauspieler sucht hier xD

    Bestes Beispiel - egal wer sich wo wehtut, sie hat an genau der Stelle noch VIEL stärkere Schmerzen. Anfangs haben wir das noch geglaubt, der Große tut sich weh, alle Blicke auf ihn gerichtet, Wunde wird versorgt, usw. da hat sich die Kleine wohl auch weh getan. Aber nein, sie hat sich nicht weh getan, sie hält nur dieselbe Stelle an ihrem Körper und sagt aaaaau und weint so real dass man wirklich drauf reinfällt.

    Aber sie ist süß, wirklich so süß und herzig dabei dass man nur lachen kann.

    Letztens waren wir eine Stunde Gassi. Den halben Weg hat sie gemotzt weil sie heim will, dann mussten wir, ganz unüblich für mich weil ich immer Rundtouren gehen mag, umdrehen weil durch Grabungen der Weg komplett offen war und ich mit Buggy nicht durch gekommen wäre, hat sie den ganzen Rückweg gemotzt dass sie NICHT nach Hause will :face_with_rolling_eyes:

    Kann man nur mit Humor nehmen.

    Bei meinem Mann ist eher das Problem, dass er sehr so alte Erziehungsmethoden/Verhaltensweisen verinnerlicht hat, weil er selbst so aufgewachsen ist. Die reflektiert er nicht wirklich, sondern ist eher so „das hat uns auch nicht geschadet“. Das finde ich wesentlich schwieriger auszumerzen als neues zu lernen…..

    Ja das finde ich auch schwierig. Wir haben das gegenteilige Problem, meiner ist eher nachgiebig und macht viel Quatsch mit den Jungs. Ich bin der strenge Part. :face_with_rolling_eyes: Aber irgendwie müssen die ja mal ein paar Regeln kennen. Und die können das auch sehr gut unterscheiden. Mein Handy z.B. wird nie angefasst, die kennen auch den Code nicht, Papas Handy findet sich öfter mal bei den Jungs, weil die es heimlich genommen haben. Den Code kennen sie auch und er ändert ihn nicht. :rolling_on_the_floor_laughing:

    So ergänzen wir uns im allgemeinen recht gut.

    ist hier auch so.

    Ich bin streng, Papa der Kumpel bei dem man viel mehr Freiheiten hat Ich wurde Recht streng erzogen (ohne je körperliche Gewalt erfahren zu haben, einfach nur sehr streng), mein Mann eher weniger streng.

    Ich finde auch das gleich sich super aus. Bei den wichtigen Dingen sind wir uns einig und für uns zählt das am Meisten.

    Der Große hat schon das "boah Mama" + Augenrollen perfektioniert, während die Kleine mit knapp 2 gerade am Höhepunkt der Trotzphase ist und gefühlt 50x am Tag schreiend am Boden liegt oder Türen knallt. Dachte zumindest letzteres bleibt mir bis zur Pubertät erspart.

    Die Blicke wenn man das hauende und brüllende Kind durch den Laden trägt sind auch witzig. Ich erkläre dann immer im Vorbeigehen "sie durfte den Klostein nicht essen" oder warum auch immer sie gerade tobt :rolling_on_the_floor_laughing: Und letzte Woche ist sie in einem kleinen Klamottenladen verschwunden. Wir haben sie zu dritt, also ich mit Verkäuferin und noch einer Kundin, gesucht. Sind sogar auf den Parkplatz gerannt, haben gerufen, das Kind weg. Im Laden drinnen hörten wir es kichern. In der Umkleide, im Vorhang(der war irgendwie so ums Eck gelegt) saß sie und lachte. Wenn die Pubertät dann auch so wird wird es echt nicht langweilig bei uns :zany_face:

    Mein Mann war bei den ganzen FA Terminen beim ersten Kind immer dabei (bei der zweiten SS ging das wegen Corona nicht), wir waren gemeinsam im Geburtsvorbereitungskurs (war extra für Paare ausgeschrieben) und das war es auch. Da ich selber eh keine Ratgeber lesen wollte (Oje ich wachse hab ich da aber fand es auch eher...naja. Und das BLW Buch das hab ich gelesen, ist aber ja eher für die Beikost) wäre ich nicht auf die Idee gekommen ihm einen zu kaufen.

    Mein Mann selber war da aber eher so dass ihm während der SS alles noch eher theoretisch und surreal vorkam was man ihm da sagte, als er das Baby halten konnte war es dann endlich etwas greifbares.

    Er hat sich auch ohne Ratgeber zum super Papa entwickelt. Meine Oma ist heute noch geflashed darüber dass mein Mann wickelt :rolling_on_the_floor_laughing:Das hätte es früher nie gegeben.

    Also ich habe 2 große Bisswunden an den Oberschenkeln gehabt, mit Drainagen drin dauerte die Wundversorgung sogar 14 Tage. Anfangs täglich ins KH zum Verbandwechsel und Check, dann alle 2 Tage. Dann nochmal nach einer Woche zum Fäden ziehen.

    Ich habe übrigens die Schmerzen erst ca 1 Std nach dem Biss gemerkt, Adrenalin sei Dank. Dass da Wunden sind wusste ich weil ich den Hund ja runter gewürgt hatte, aber dass die so tief sind und so aussehen hab ich erst im KH gecheckt wo ich im November in kurzer Short mit 2 blutigen daheim angelegten Bandagen ankam und die mich anschauten als wäre ich nicht ganz klar im Kopf. Adrenalin sei Dank war mir auch nicht kalt oder so. Bei der Wundversorgung durch den Chirurgen hat dann mein Kreislauf aufgegeben. Und die Schmerzen setzten auch erst so richtig ein nachdem der Schock verdaut war. Also eigentlich als ich aus dem KH wieder heim gefahren wurde.


    Also ja, ich glaube sehr wohl dass man einen Biss im Eifer des Gefechtes erst später merkt. Und dass man dadurch ne Woche krank geschrieben ist genauso. Gerade bei einem Job bei den man ständig auf den Beinen ist und schwere Pakete schleppen muss.

    Ich bin auch mit meinem Bänderriss noch einen Berg runter und noch 1std heim gefahren, ist ja halb so schlimm, bin nur umgeknickt, der blöde Fuss schon wieder. Im KH, wo ich abends nach nochmals paar Stunden hinfuhr, haben die auch nur gestaunt wie ich so den ganzen Tag unterwegs sein konnte.


    Deshalb hab ich gelernt Adrenalin nicht zu unterschätzen.

    Umschubsen passierte hier auch öfter, gerade als sie noch Laufanfänger waren. Der Staff ist halt Modell Panzer, der KANN sich nicht geschmeidig bewegen :rolling_on_the_floor_laughing: Aber die Kids sahen es genauso mit Humor wie wir, zum Glück. Der alte Hund ist hier sonderlich und das oberste Gebot in diesem Haus ist den in Ruhe zu lassen. Kein anfassen, kein Ansprechen, nicht mit Bobby Car oder Rad dran vorbei fahren, nix. Halten sich zum Glück beide dran.

    Bzgl Autositze und den "gab es früher nicht" Kommentaren. Ich hab meiner Schwiegermutter da einfach Mal paar Crash Test Videos gezeigt als sie fragte wieso es so "teure" Autositze sein sollen und was die besser können, es gäbe doch diese Erhöhungen für Kinder. Danach hat sie sogar den Sitz spendiert. Also die Folgesitze, die Babysitze haben auch jeweils die Großeltern spendiert. Aber beide Omas sind was Autofahren anbelangt eher vorsichtig und sagen selber dass es früher auch nicht so viele Autos gab und teils ja nichtmal ne Autobahn. Das ist auch das einzige Thema wo wir absolut drauf pochen dass das alle Bezugspersonen der Kids durchsetzen. Es wird nicht ohne Sitz gefahren außerhalb unseres Hofes. 2 Autos haben Sitze drinnen und wenn man ein Kind mitnimmt dann bitte im Kindersitz.

    Ich hab mich nicht an alles gehalten bzw bei manchen Sachen irgendwie garnicht auf dem Schirm gehabt dass sie schlecht sein sollen. Also ich hab halt die 6-7 Kaffee am Tag auf 2-3 reduziert und auf Sushi, Räucherlachs und Mett zu Weihnachten verzichtet. Aber sonst alles ganz normal gegessen. Dass Salami dazu zählt oder rohe Eier hab ich irgendwie erst im Nachhinein gecheckt.

    Hatte aber auch 2 sehr unbeschwerte SS (und die 2 FG waren nicht irgendwie auf Ernährung oder co zurück zu schließen sondern es sollte einfach nicht sein).

    Ich finde weder "früher" gut, noch das was heute "in" ist sondern denke dass die goldene Mitte eher was wäre. Ich kann aber auch problemlos akzeptieren dass die verschiedenen Bezugspersonen meiner Kids verschiedene Erziehungsstile haben.

    Wir hören unsTipps und Meinungen an, ob und inwiefern wir die umsetzen bleibt unser Ding. Wobei ich eh die strengste bin. Papa, Großeltern und Onkel sind da viel lockerer als ich.

    Ich finde jetzt nicht dass Kinder immer "gehorchen" müssen wie früher, mag aber zB nicht ständig unterbrochen werden wenn ich mit meinem Mann Mal etwas besprechen mag. Der Große versteht das schon also kann ich auch von ihm verlangen dass er uns kurz reden lässt. Die Kleine ist da natürlich noch zu klein.

    Dafür finde ich zB ganz schlimm dass es "früher" immer darum ging angepasste Kinder zu haben. Jetzt ist den Leuten zum Glück bewusst geworden dass Kinder Individuen sind. Vielleicht war das in Deutschland/At garnicht so schlimm, bei mir wurde darauf sehr viel Wert gelegt und alles was "nicht normal" ist versucht zu verbiegen.