Hier in Slowenien ist das gesetzlich ziemlich genau geregelt und eine lange bürokratische Reise.
Da ein Hund durch das verpflichtende Zentralregister immer sobald er einen TA gesehen hat angemeldet wird (wegen TW Pflichtimpfung sind alle Hunde gelistet) und jeder Löschungsantrag aus dem Register vom TA mit Begründung gestellt werden muss ist das alles recht "leicht" zu überwachen. Und da TÄ nicht "grundlos" (also aufgrund von Verhalten) einschläfern dürfen und auch nicht alleine die Gefährlichkeit eines Hundes bestimmen dürfen muss über verhaltensbedingte Euthanasie immer von seitens Vetamt entschieden werden.
Läuft dann so ab dass man einen Antrag für Verhaltensbedingte Euthanasie stellt. Dann bekommt man erstmal einen Termin beim Vetamt wo man mit Hund hingehen muss. Der untersucht den Hund erstmal körperlich und sagt Hund gesund/ Hund krank/ hat Schmerzen.
Dann macht man einen Termin mit einem Sachverständigen der dann ähnlich wie ein WT ist. Dieser schreibt dann seinen Bericht in dem er eben einschätzt wie hoch die Gefahr ist die von diesem Hund ausgeht. Da geht es auch um Trigger und co
Hat man sonstige Beweise - bei besagtem Labbimix gab es Fotos und die Berichte die man im KH für den Hausarzt mitbekommt von den Beissvorfällen reicht man die auch ein. Oder zB die Rechnung für die Behandlung eines schwer verletzten anderen Hundes und Aussagen der anderen Besitzer.
Und dann vergeht eine Zeit bis man den Brief bekommt.
Kaum wer geht hier so einen Weg. Es wird meist der Weg über die Grenze und "Hund ist verunfallt" gegangen.
Für den Besitzer hat dies hier keine Auswirkung. Hundesteuer haben wir eh keine und Auflagen gibt es wenn, nur für das jeweilige Tier.