Hallo,
ich bräuchte Mal einen rat.
Ich habe einen 26kg schweren Border Collie- Labrador Mix und wird dieses Jahr 6 Jahre. Fuß war noch nie sein besonderes Steckenpferd, aber in der Zeit in unserer Hundeschule (2 Erziehungskurse, Welpenkurs, Fun Agility, Fun Turnierhundesport, Dog Dancing) haben wir viel gelernt und mein Yuukan hat ein für mich zufriedenstellendes Fuß gekonnt (und kann es immer noch, da bin ich mir sicher). Nur bei einem Punkt hab ich ihm das ziehen nie rausgebracht; wenn es zum Spaziergang geht. Sobald er wusste; es geht los richtung Wiese, da gibts dann Freilauf, Aktion Spaß, Yeah, hat er gezogen wie verrückt und ich hab getan und gemacht; Stehenbleiben, richtungswechsel, Leckerlies beim brav laufen. Wochen und Wochen und Wochen und eine Trainerin brachte dann Ruhe in die Sache;
- "meine Hunde dürfen dann auch ziehen. Sie freuen sich eben und wollen los. Solange sie das Fuß ansonsten beherrschen, ist es Ok"
Danke.
Das hat dann Ruhe gebracht und die 200 Meter bis zum Feld hat er eben dann gezogen und ich hab nicht hintendran gehangen und ein Kommando verlangt wofür er den Kopf gar nicht hatte.
Seit 2014 bin ich nun umgezogen und der Weg hat sich von 200 Meter auf knapp 1 KM verlegt bis er Freilauf haben darf. Dazu wollte ich mit Yuukan ein Zughundekurs besuchen bzw. habe ihn besucht. Die erste Anordnung war, dass man den Hund das ziehen nicht madig machen sollte und der Trainer hatte Recht. Yuukan zog zwar wie die Pest richtung Spazierweg (so sehr das meine Mum, die leider ein kaputtes Knie hatte) nicht mehr mit ihm gehen konnte, aber richtig gezogen hat er nicht. Also würde ich ihm ein Gefährt anschnallen wäre das was Yuukan gerade tut nichts halbes und nichts ganzes. Weder Fisch noch Fleisch.
Ein bisschen frustrierend.
Ich gebe also zu das ich das Fußkommando komplett weggelassen habe. Schon eine ganze Weile lang musste Yuukan höchstens im Garten mal für nen Leckerchen im Fuß laufen (da macht er das übrigens hervorragend).
Nun wollte meine Mum mal wieder nach einem Tierarztbesuch mit ihm alleine gehen (war nicht da) und klagte, dass sie ihn auf dem rutschigen Boden kaum halten konnte, weil er absolut nicht auf das Fußkommando hörte. Ok, meine Mum macht eigentlich auch nichts mit ihm. Gar nichts. Sie geht nicht Spazieren und füttert die Hunde alle 2 Wochen mal wenn ich Spätschicht habe. Morgens gibts mal Sitz, Männchen und Pfötchen für nen Leckerchen oder Mittags mal eine Frisbee geworfen und das wars aber schon. Aber es sollte natürlich auch nicht sein, dass Yuukan sie zu Boden reißt.
Aber ich bin mir sehr unsicher, wie ich das Fuß wieder Übe. Meine Überlegung war so zu beginnen; Leine dran und richtung Tor laufen, zieht Yuukan umkehren Spaziergang ist beendet. Das ganze solange bis er den Weg zum Tor anständig läuft (übrigens ohne Leine läuft er den Weg vorbildlich im Fuß runter, weil er dann kein rausgehen erwartet). Ist der erste Schritt gemacht werde ich das Tor auflassen, mit Yuukan das Tor passieren oder es passieren wollen, zieht er gehts wieder rein Tor zu und beendet usw. usw. usw. Bis uns hoffentlich das laufen gelingt.
Oder hat jemand eine andere Idee?
Freilaufen fällt raus unter keinen Umständen passiere ich ohne Leine das Tor! ![]()
Dazu würde ich beim Hund gerne eine Verknüpfung aufbauen:
Halsband = Fuß
Geschirr K9 = Laufen wie er mag, aber kein Ziehen
Zughundegeschirr = Zieh das der Arzt kommt.
Meine Mum meint bei einem 6 Jahre alten Hund wäre sowas nicht mehr machbar. Das eine Geschirr wird unten festgeschnallt und ist Braun, dass Zughunde wird drübergestülpt und ist rot. Meint ihr das funktioniert nicht? ![]()
Wichtig ist mir ein langfristiges Wirksames und respektvolles Training. Also kein Leinenruck usw. Aber das wird mir hier im Forum auch wohl eher weniger empfohlen. ![]()
Dann Danke ich schon mal für euer Imput ![]()