Beiträge von pardalisa

    Ich 'brauche' zwar kein böllerfreies Silvester, weil meine Hunde die Knallerei ziemlich gelassen nehmen, hätte aber einen Tipp:

    In vielen Ferienhausgebieten (in D und im Ausland), in denen es Blockhütten oder Reetdachhäuser gibt, ist Feuerwerk wegen der Brandgefahr streng verboten. Mit Hund lässt es sich da gut aushalten. :smile:

    Wie beschäftigt man eigentlich einen Mops (oder anderen brachycephalen Hund) artgerecht? Und ist das überhaupt möglich?
    Eigentlich gehört nach meinem Verständnis viel Bewegung dazu, aber dabei ersticken Möpse ja :verzweifelt:
    Also jede Menge Kopf- und Nasenarbeit? Machen die das gerne?

    Die brachycephalen Hunde, die ich kenne, werden nicht weiter beschäftigt... :hust:

    Die gehen so lange spazieren, wie sie eben können, und das war's. Bei den netten Besitzern, die sich der Problematik bewusst sind, wird auf möglichst abwechslungsreiches Spaziergebiet geachtet, bei den weniger netten wird sich darüber gefreut, dass der Hund ja so "unkompliziert" ist, weil er gar nicht so lange laufen will. :mute:

    Mio ist freudestrahlend über den Strand gerannt und hat sich das geknalle von weitem angeschaut und die bunten Lichtr aufmerksam beobachtet. Als es vorbei war, war es für ihn erledigt. Nun sitzen wir in unserer Ferienwohnung und ich freue mich auf "Happy New Year" als Film und später auf Tbbt. Morgen gehen wir auf jeden Fall früh an den Strand und ich trinke dort meinen Prosecco :schneewerfen:

    Das hört sich großartig an – viel Spaß! :smile:

    Bei uns knallt's jetzt auch im 10-Minuten-Takt - obwohl ich bei meinen Eltern auf'm Dorf bin. :shocked:

    Die Jungs sind bislang zum Glück ziemlich cool: verfolgen die Vorbereitungen in der Küche, kuscheln zusammen in der Wohnzimmerkudde und schicken mir ab und zu einen vorwurfsvollen Blick, weil ich die Kongs noch mal in den Gefrierschrank gestellt und nicht sofort serviert habe. :D Verwöhnte Viecher! (So kann's aber gerne bleiben...)

    Mir ist's dann ehrlich gesagt egal, ob der "Täter" von zwei Aussies gemobbt wird... Soll er doch abdrehen und uns in Ruhe lassen. Das ist zwar zugegebenermaßen nicht die netteste Einstellung, aber für mich und meine Hunde deutlich entspannender als die ellenlange Diskussion mit dem Besitzer des anderen Hundes (der meistens nicht mal in Rufweite ist und sorglos irgendwo herumspaziert...).

    Bei ausnahmsweise abgezischten Junghunden o.ä. mach' ich das natürlich nicht, aber bei den "Wiederholungstätern", die man hier so kennt – da dürfen meine Hunde mittlerweile selbst für ihren Wohlfühlabstand sorgen.

    Kann es sein, dass Hunde aus einigen Metern Entfernung abschätzen können, ob das Gegenüber an der Leine hängt und deshalb gefahrlos gemobbt werden kann?

    Passiert mir auch ab und zu, da habe ich mich das auch schon gefragt.

    Ich geb' dann meinen Hunden einfach immer mehr Leine oder lasse die einfach fallen... :hust: Geht natürlich nur bei einem Hund, der dann nicht Panik bekommt oder Löcher macht.

    Warum gibt ihr nicht Tipps, anstatt gleich draufzutreten?

    Tipps wurden doch gegeben: Trainer suchen, Angst so schnell wie irgendwie möglich überwinden, einheitlichen Umgang mit dem Hund in der Familie absprechen, und vor allem: gründlich informieren, was ein Aussie so als rassetypische Eigenschaften mitbringt und wie die sich im Alltag äußern.

    Und tut mir Leid, aber wenn jemand sich einen Arbeitshund (!) einer Rasse, die zum Treiben von Vieh und Bewachen von Personen und Grundstücken gezüchtet wurde, anschafft, teilweise Angst vor Hunden hat und sich dabei nicht klar macht, dass der niedliche, kleine Welpe eventuell über eine gehörige Portion Durchsetzungsvermögen und "Biss" verfügt, dann wundert mich das schon. Das hat nichts mit "Übermensch sein" zu tun, sondern einfach mit der vorsichtigen Frage, was denn von so einem Hund erwartet wurde und wie man sich das Zusammenleben allgemein vorgestellt hat... :ka:

    Wollte einen Familien Hund ...der sportlich ist....viel läuft....am Fahrrad gehen kann.......
    Habe den Landschaftspark und den matlerbusch um die Ecke ..... Laufe super gerne lange( nicht gerneallein) fahren 2 mal im Jahr für drei Wochen nach Borkum .....
    Warum in Gottesdienst Namen soll ich nicht geeignet sein für ein Hund ?

    Jeder ausgewachsene, gesunde Hund kann beim Wandern, Radfahren und langen Spaziergängen dabei sein, dafür braucht's keinen Aussie! Der Dackel meiner Eltern ist 3-4 stündige Strandspaziergänge in Dänemark mitgelaufen und war hinterher nicht mal müde; der Golden Retriever meiner Tante ist auf den eigenen Pfoten durch halb Schweden gelaufen – ohne Probleme.

    Warum du nicht geeignet sein sollst? Das kann dir hier keiner sagen, wir haben dich ja nicht "live" mit dem Hund gesehen, aber ein paar Dinge in deinen bisherigen Beiträgen lassen bei mir die Alarmglocken angehen.

    - Du hast Angst vor Hunden. Erst mal kein Problem, damit kann man schließlich lernen, umzugehen. Allerdings ist ein Aussie reizempfindlich, ziemlich sensibel (was die Stimmungen des Besitzers angeht) und eher in Hab-Acht-Stellung draußen unterwegs. Sobald der merkt, dass du dich bedroht fühlst, neigen die meisten dazu, in eine mehr oder weniger aggressive Verteidigungshaltung zu fallen. Und das richtet sich dann häufig nicht gegen "echte" Gefahren, sondern gegen Radfahrer, rennende Kinder, andere Hunde, etc. Das A und O der Erziehung ist also, dass man selbst so sicher, ruhig und selbstbewusst wie nur irgendwie möglich auftritt und dem Hund damit das Gefühl vermittelt: "Alles okay, musst dich nicht kümmern, ich hab' das im Griff." Sehr schwierig für jemanden, der selbst Angst vor fremden, heranstürmenden Hunden hat. (Und das wird dir als Hundehalter häufiger passieren!)

    - Ihr habt - als Familie - anscheinend wenig Hundeerfahrung. Wie bereits gesagt: Aussies müssen Ruhezeiten lernen. Wenn ständig jemand den Welpen "auspowern" will oder hochpusht, hast du in 1-2 Jahren einen hibbeligen, kläffigen Hund, der im Alltag die Pest ist. Dass du hier nachfragst, wie das Verhalten des Welpen einzuordnen ist, ist zwar prima, weil du ja schon viele gute Antworten bekommen hast, die klar machen, dass das völlig normales Welpenverhalten ist – zeigt aber auch, dass da nicht viel Vorwissen vorhanden ist.

    - Aussies können kräftig über die Stränge schlagen. Ich hab' selbst zwei, die beide aus der Pubertät raus sind, und auch hier im Forum findest du jede Menge Erfahrungsberichte von Leuten mit Aussies im Junghundealter – das können anstrengende kleine Biester sein. Dass ein Aussie in einer Frustsituation überreagiert und dem eigenen Besitzer mit den Zähnen im Arm hängt, kommt durchaus vor. Damit sollte man klarkommen und wissen, wie man reagieren muss. (Nein, Aussies sind keine menschenfressenden Bestien. Aber sie sind ernsthafte Arbeitshunde, die u.a. zum Rindertreiben gezüchtet wurden. Die bringen Durchsetzungskraft mit, kein Kuscheltemperament!) Wer vor einem normal spielenden Welpen Respekt hat, dem möchte ich nicht mit einem 1,5-jährigen Aussie im Größenwahn begegnen...

    Wie gesagt, mag sein, dass ihr in der Hundeschule prima beraten werdet, einen wirklich fachkundigen Trainer zu Rate zieht und du deine Angst schnell überwindest. Aber ich werde nie verstehen, warum man sich für das "normale Level" von Familiensportlichkeit und bei vorhandener Hundeangst eine Rasse ins Haus holt, bei der einem jedes (!) seriöse Rasseporträt sagt, dass sie sowohl mit fremden Menschen als auch mit anderen Hunden problematisch werden kann. Mit jeder Begleithunderasse hättet ihr euch das Leben einfacher und stressfreier gestaltet.