Beiträge von pardalisa

    Ich denke, das kommt auch darauf an, wie viele Hunde man hat, wo man normalerweise spazieren geht, warum der Hund in der konkreten Situation angeleint ist, usw.

    Wenn ich z.B. das kurze Stück hier an der Hauptstraße gehe bis man am Feld ist, dann will ich nicht, dass die Hunde schnüffeln und auch nicht, dass sie untereinander die Plätze tauschen oder von rechts nach links und wieder zurück die Seiten wechseln. Da soll bitte jeder auf "seinem Platz" bleiben und einfach zügig mitkommen. Für solche Sachen brauche ich unsere "Halsband-Leinenführigkeit". Wenn wir dagegen 'ne Wanderung durchs Naturschutzgebiet machen, dann können sie gerne herumtappen wie sie lustig sind und den vollen Leinenspielraum ausnutzen, deshalb ist die Leine dann auch am Geschirr.

    Für beide Varianten gilt: Ich werde nicht durch die Gegend gezerrt, niemand steht mir vor den Füßen herum und andere Tiere oder Menschen werden in Ruhe gelassen. :smile: Das wären so die wichtigsten Punkte bzgl. der Leinenführigkeit bei uns.

    Also für mich ist diese Unterscheidung gerade gut und wichtig.

    Geht mir auch so. :smile: In der Brut- und Setzzeit müssen meine Hunde manchmal tagelang mit Spaziergängen an der Schlepp- oder Flexi-Leine (= jeweils am Geschirr) zufrieden sein, wenn ich da die "normale" Leinenführigkeit erwarten würde, wären das ziemlich öde Spaziergänge.

    Deshalb nutze ich Halsband und Geschirr auch gezielt als Unterscheidung für den Hund: Geschirr = schnüffeln, markieren, mal kurz ziehen, Seiten wechseln, spontan stehen bleiben, etc. ist alles erlaubt; Halsband = es wird ordentlich und in meinem Tempo mitgelaufen.

    Myrddin findet Kinder auch okay – er will da nicht von sich aus hinlaufen, aber er lässt sich streicheln und nimmt auch gerne den ein oder anderen Keks aus Kinderhand an. :smile:

    (Und damit ist er so ganz anders als Shawnee – der findet Kinder furchtbar und einfach nur überflüssig. Wenn ich sowas nicht für ihn regeln würde, würde er sich die mir und sich selbst auch mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln vom Leib halten.)

    Hier läuft gerade Episode 245 von "Wie finde ich das beste Versteck für die Rinderkopfhaut".

    Sollte ja eigentlich nicht mein Problem sein, aber da Winter ist, stehen natürlich nicht alle Türen sperrangelweit offen, also steht das Hundetier dann mit dem Zeug im Maul vor der Tür rum und versucht sie offenzustarren weil er ja noch alle 23 anderen potenziellen Verstecke abchecken muss. :muede:

    Wie cool, jetzt hab' ich Kopfkino. :smile:

    Myrddin ist in ähnlicher Laune, nur ohne Futter. Sobald ich irgendwo länger sitze (z.B. am Schreibtisch), steht der Lütte vor mir und starrt mich an. Und sobald ich ihm die Ohren kraule oder ihm kurz über den Rücken streichel, ist er schon auf meinen Schoß gekrabbelt und versucht sich in meinem Kapuzenpulli ein Nest zu bauen.

    Einerseits unfassbar niedlich von ihm, andererseits – mit 22kg Hund auf dem Schoß komme ich zu gar nix. :roll:

    Ich hab mal eine ziemlich dämliche Frage an die "Ganz-Kofferraum-Box-Nutzer":
    Stören euch die Streben der Box beim Blick in den Rückspiegel?
    Seht ihr überhaupt noch was durch den Rückspiegel oder nutzt ihr nur noch die Außenspiegel?

    Ich finde das überhaupt keine dämliche Frage, mir ist die Sicht nach hinten auch wichtig. :smile:

    Meine Box (bzw. die der Hunde ;) ) steht zwar nicht im Kofferraum, sondern da, wo sonst die Rückbank wäre, aber sie kommt auf die gleiche Höhe. Mir war's wichtig, dass im oberen Teil Streben und keine geschlossenen Wände sind – zum einen kann ich dann zwischendurch einen Blick zu den Hunden werfen, ob alles okay ist, zum anderen ist die Sicht nach hinten so nur ein bisschen geschränkt. Rangieren, einparken, Verkehr hinter mir beobachten kann ich so noch gut, der Blick aus dem Rückspiegel "funktioniert" also noch.

    Kann ich meine Jungs auch mixen und dann das beste von beiden haben? ;) Ich hätte für meinen "perfekten Aussie" gerne Shawnees chillige Grundeinstellung, seine Anhänglichkeit und seine Intelligenz (die mich wirklich manchmal aus den Socken haut), und dazu Myrddins Motivation, seine Freundlichkeit gegenüber den meisten Leuten und seinen sportlicheren Körperbau.

    Denkt ihr eure Hunde wissen wie ihr heißt ? Ich meine die bekommen ja viel mit, also wann wer nach Hause kommt, Tagesabläufe merken etc. aber Namen ? :???:

    Shawnee kann definitiv Namen unterscheiden. Wenn ich bei meinen Eltern bin und ihn auf die Suche nach meiner Mutter oder meiner Schwester schicke, dann läuft er ins passende Zimmer und guckt da.

    Myrddin... gibt sich Mühe, aber es fällt ihm schwerer. :hust: Wenn ich ihn mit "Wo ist Papa?" auf die Suche nach meinem Vater schicke, dann bringt er seinen Plüsch-Pandabären. Ist auch niedlich, aber halt falsch verknüpft. xD