Beiträge von pardalisa

    Ich hab mal eine blöde Frage... Was kann man als "Griff" benutzen, was Hund gerne herumträgt?
    Ich hab einen Posthund, Naga schleppt gern meine Pakete herum, wenn wir sie von der Post holen müssen. Kleine, schmale Pakete passen ins Maul, aber größere muss sie an der Seite tackern und es ist je nach Inhalt wenig hilfreich, wenn der Karton durchgesabbert wird.
    Nun hab ich eine Konstruktion aus Spanngurten und einem Zergel gebastelt, in der ich unhandlichere Pakete fixieren kann, aber der Zergel macht Frau Hund nur blöde, sie albert damit nur herum. Ich bräuchte also was weniger... spielzeugartiges (xD), damit sie sich konzentrieren kann. Einfache Holzgriffe gehen nicht, erinnern zu sehr an Stöckchen - Stöckchen=Spielzeug.

    Wenn du eine "richtige Hundetragetasche" willst, wäre sowas hier vielleicht was für euch: Die ERNL-Tasche - ERNL – Hundtasche :smile:

    Und was ist mit den Leuten die Hunde haben, die dich für einen billigen 0,55 Cent Ball verkaufen würden.
    Da unterlasse ich lieber halligalli mit wildfremden Fiffis anstatt dass mein Hund (leider kein Roboter) doch mal flöten geht und mich dann für den nächsten lockenden Ball verkauft.

    Wer so einen Hund hat, kann den ja entsprechend mit Halsband und Telefonnummer ausstatten, aber alle anderen, die ihren Hund ohne Halsband herumlaufen lassen, erst mal pauschal als "treudoof" abzustempeln wie du das getan hast, finde ich doch sehr... befremdlich.

    Wie kann man die Hunde ohne Halsband den auf dem Feld frei spielen lassen? Also wenn man das Halsband abnehmen muss. Dann ist man entweder treudoof oder hat einen zu 1000% erzogenen Hund. Will mir nicht ausmalen wenn ein Hund wegläuft, wenn aber nicht mal ein Halsband noch dran ist.

    Meine Hunde sind nicht zu "1000%" erzogen und laufen häufig ohne Halsband oder Geschirr frei. Warum auch nicht? Keiner von beiden würde sich von fremden Menschen einfangen, anfassen oder mitführen lassen – was nützt es mir da, wenn sie ein Halsband umhätten, falls sie weglaufen würden? Da käme nicht mal jemand nah genug heran, um eine Adressmarke lesen zu können.

    Da lasse ich meine Hunde doch lieber "nackt" laufen und minimiere so die Gefahr, dass sie sich beim Spielen verletzen.

    Danke auf jeden Fall!
    Der Bub ist 10 Monate ...
    Seit Weihnachten hebt er zuverlässig das Beinchen und findet alles toll, was weiblich ist. Er frisst nicht mehr, tropft alles voll, nimmt nicht mehr zu (bzw. sogar ab) und hat jetzt eine "Stress-Gastritis". Die dritte übrigens ...
    Wir haben eine furchtbare Nacht hinter uns und nun schläft er.
    Vor genau einem Jahr mussten wir meinen ersten Hund einschläfern lassen ... ich hab beim Tierarzt so geheult. Schlafmangel und Stress sind ne blöde Kombination ...
    Wahrscheinlich mache ich mir deswegen auch so Sorgen :(

    Zehn Monate ist natürlich schon sehr jung für eine Kastration. Ich versuche mich gerade an den Thread zu erinnern, in dem jemand mit einem Dackel (glaube ich) ein ähnliches Problem hatte. Falls ich ihn wiederfinde, schicke ich dir den Link. Da hat die TÄ ein Medikament vorgschlagen, dass die Prostataprobleme zumindest eine zeitlang "beruhigt" und dann zur Kastration nach der Junghundezeit geraten.

    Vielleicht kannst du deinen TA nach so einer Lösung fragen? Falls das nicht geht: Hol dir ruhig eine zweite Meinung ein, schlaf ein paar Tage drüber und wenn er doch jetzt kastriert werden soll und die medizinische Notwendigkeit gegeben ist, würde ich mir darüber wirklich keinen Kopf machen. Erste Priorität ist doch, dass der Hund nicht leidet.

    Alles Gute wünsche ich euch auf jeden Fall! :smile:

    Aber wie es aussieht, komme ich nicht drum rum ... oder hat jemand einen Rat?

    Das hört sich ja übel an... :( : Gute Besserung auf jeden Fall!

    Wie alt ist dein Hund denn jetzt? (Sorry, falls ich das überlesen habe.) Mein älterer Rüde wurde aus ähnlichen Gründen kastriert – und falls es dir Mut macht: Er hat sich danach überhaupt nicht verändert. Sein Verhalten wurde nicht "komisch", er hat ein ganz bisschen plüschigeres Fell bekommen (wobei das auch eine Frage des Alters sein kann) und er hat die OP und die hormonellen Veränderungen danach wirklich gut weggesteckt.

    Ich bin sonst überhaupt nicht dafür, einfach mal zu kastrieren, aber wenn's medizinisch nötig ist, ist es wirklich kein Drama. :smile:

    Es gibt Geschirre, die man dem Hund anziehen kann und womit man den Hund dann sichern/tragen kann. Dafür muss der Hund allerdings stillhalten und man muss selbst einigermaßen Armmuskeln haben. Ob man sich das An- und Ausziehen mit dem Geschirr und den "Kraftakt" mehrmals am Tag zutraut, müsst ihr selbst wissen.

    Als Übergangslösung wäre das vielleicht was, ansonsten würde ich auch langfristig nach einer Wohnung mit Fahrstuhl oder ebenerdig suchen.

    Die Lederhalsbänder halte ich kurz unter kaltes Wasser, die Geschirre kommen einfach bei 30° in die Waschmaschine.

    Als ich noch keine eigene Waschmaschine hatte und in der "Gemeinschaftsmaschine" keine Hundesachen gewaschen werden sollten, habe ich das Krams einfach in warmem Wasser mit Kernseife eingeweicht und danach unterm Gartenschlauch abgespült – ist aufwändiger, geht aber auch bei hartnäckigem Dreck.

    Wie sieht das eigentlich bei Mischlingen aus, kann man da von den Eigenschaften der vermischten Rassen ausgehen oder überhauptnicht? Zb. Labrador Schäfimix

    Nein, kannst du (leider) nicht. Mischlinge sind "Wundertüten". Bei zwei sehr ähnlichen Rassen, ist es ein bisschen vorhersehbarer, wie sich der Hund ungefähr entwicklen wird, aber bei zwei so unterschiedlichen Rassen wie z.B. Labrador und Schäferhund ist ein wahnsinnig breites Spektrum an Charaktereigenschaften möglich. Nicht umsonst wird bei der vernünftigen Zucht von Hunden so viel Wert auf bestimmte Rasseeigenschaften gelegt ;) – man will einen bestimmten "Typ" Hund mit einigermaßen planbarem Temperament.

    Wenn du einen Welpen möchtest, würde ich dir deshalb auch ganz stark vom Mischling abraten. (Wenn ein erwachsener Hund auch okay wäre, gibt's natürlich im Tierschutz tolle Mixe. Falls dich das interessiert, fahr' doch mal in ein Tierheim in deiner Nähe und lass dich beraten. :smile: )

    Ich verstehe gar nicht, warum die meisten ihre Hunde bei der "Leinenführigkeit" hinter oder neben sich gehen lassen wollen....
    Wie lest ihr die Körpersprache eures Hundes?

    Wenn meine Hunde an der Leine vor mir laufen und plötzlich stehen bleiben, haben sie die ideale Höhe, dass ich über sie falle und lang hinschlage. Deshalb gibt's bei mir an der (langen) Leine die Regel: "Lauft, wo wir wollt, aber nicht vor meinen Füßen." :D

    Und wegen der Körpersprache: Ich kann doch den Kopf drehen... Wenn die beiden neben mir laufen, dann bleiben mir Veränderungen jeglicher Art (z.B. kurzes Innehalten, weil sie ein Eichhörnchen gesehen haben, oder eine staksige Körperhaltung, weil auf der anderen Straßenseite ein fremder Rüde auftaucht) nicht verborgen.