Zwei Hunde mit Jagdtrieb, die auch mal seitwärts springen, "rückwärts" laufen und nicht unbedingt auf dem Weg bleiben wollen, finde ich am Roller (noch dazu ohne Gewöhnung) ehrlich gesagt noch gefährlicher als am Bauchgurt. :/ Wenn das Teil kippt, muss man körperlich schon mobil sein, um das schnell abfangen zu können – und reflexartig würde man bestimmt auch nach den Leinen greifen, womit dann wieder die Arme belastet wären.
Beiträge von pardalisa
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Ob das für dich hilfreich ist, weiß ich leider nicht, aber so als Erfahrungsbericht...
Ich hab' einen Bauchgurt und da hängen ein 22kg- und ein 26kg-Hund gemeinsam dran. Mit vernünftiger Ausrüstung und Technik – feste (Wander-)Schuhe, Ruckdämpfer an der Leine, richtige "Standtechnik" – schaffen die beiden es nicht, mich von den Füßen zu holen, wir haben's ausprobiert.
Wär's ansonsten eine Option für dich, mit Bauchgurt, aber getrennt mit den Hunden spazieren zu gehen? Dann hättest du weniger Gewicht, dass du abfangen müsstet, wenn der Hund doch mal loshüpft.
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Shawnee (= eher Showplüsch) flitzt auch nicht, haart aber wie Sau, wenn ich ihn nicht regelmäßig bürste. Da ich staubsaugen hasse und Hunde bürsten eigentlich ganz gerne mag, muss er da durch.

Myrddin (= "drahtigeres" AL-Fell) flitzt auch nicht, haart wenig - aber er liebt es, gebürstet zu werden und schmeißt sich richtig in Pose, damit ich alle guten Stellen erwische. Der "darf" also auch regelmäßig, obwohl's bei ihm längst nicht so häufig nötig wäre.
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Ich schlafe auch viel besser, wenn wenigstens einer der Hunde mit im Bett liegt. Gerade dann, wenn ich mir wegen irgendwas Sorgen mache, ist das Nase-im-Fell-vergraben-Können herrlich beruhigend.
Besonders Myrddin ist in der Hinsicht großartig: der "robbt" richtig näher an mich ran, wenn er merkt, dass ich noch (oder schon wieder) wach und irgendwie unruhig bin.
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Geschirre sind immer und bei jedem Hund besser als Halsbänder.
(Heute von einer Hundetrainerin zu hören bekommen, deren Hunde allesamt grottig sitzende Geschirre trugen. Tolle Werbung.
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Ich habe die beiden für beide Hunde:
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Wenn Amy und Ida im Fellwechsel sind, nehme ich diese hier: Universal-Striegel günstig bei zooplus
... und einen Furminator, der allerdings nur bei Shawnees Fell funktioniert, bei Myrddin würde er die Deckhaare kaputt machen. -
War hier schon mal jemand mit seinem Hund in Norwegen?
Hier soll es im Sommer da hingehen und ich bin noch unsicher, ob der Labbi mit soll oder eher nicht. Die beiden Wachtel bleiben aus verschiedenen Gründen auf jeden Fall in Deutschland, der Labrador könnte tendentiell mitkommen - nur wie sieht das aus mit Leinenpflicht und Co.?
Über die Einreisebestimmungen hab ich mich schon belesen...
Wir waren mit Hund in Norwegen.
Die Einreisebedingungen haben sich seitdem, glaube ich, ein bisschen verändert, dazu kann ich also nix sagen. Aber den Urlaub fand ich mit Hund klasse! Offiziell ist fast überall Leinenpflicht, praktisch interessiert das keinen, ob der Hund angleint ist, solange er sich benimmt und niemanden stört.In welche Ecke soll's denn gehen?
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Ich find's total schwierig zu definieren, was denn überhaupt Intelligenz in diesem Zusammenhang ist. Viel zu häufig wird das nämlich mit "Trainierbarkeit" gleichgesetzt und das sehe ich etwas anders. Unser erster Familienhund (eine Dackelhündin) war z.B. überhaupt kein "Hundeplatz-Hund" (= schlecht trainierbar, schwer für UO zu begeistern), aber durchaus ein schlauer Hund.
Shawnee, mein Australian Shepherd, ist ähnlich. Der läuft eher mit einer Balu-der-Bär-Haltung durch's Leben, ist kaum für Hundesport irgendeiner Art zu begeistern - aber er ist verdammt schlau, kann Menschen sehr gut einschätzen (und manipulieren
) und löst Probleme manchmal auf Wegen, die ich einem Hund nicht direkt zugetraut hätte. Für mich heißt das, dass ich - gerade in seiner Junghundezeit - echt um die Ecke denken muss(te), um die seltsamen Gedankengänge dieses Hundes nachzuvollziehen. 
Myrddin gehört zwar zur selben Rasse, ist aber lange nicht so clever. Dafür ist er um Längen einfacher zu erziehen (gewesen), viel motivierter im Sport und insgesamt leichter von irgendwas zu überzeugen, was ich gerne möchte.
Ich find's manchmal wirklich seltsam, dass so viele Leute einen "richtig intelligenten" Hund wollen und das als Argument für eine Rasse anführen (gerade beim Border Collie treibt das ja manchmal seltsame Blüten...) - überspitzt gesagt: dumme Hunde sind im Alltag so viel einfacher.

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Wobei ich das auch bei einem geplanten Auszug schwierig finde: Du wirst ja deine Eltern danach trotzdem mal besuchen kommen, vielleicht sogar für längere Zeit, und da treffen dann ja vermutlich auch die Hunde wieder aufeinander. :/ Und gerade, wenn du deine Eltern ev. als Notfall-Betreuung für deinen Hund brauchst bzw. sie das gerne für dich machen würden, wenn's nötig ist, würde ich mir das jetzt sehr, sehr gut überlegen, ob man nicht für Flo ein gutes, anderes Zuhause finden kann.
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Oh echt? Welche denn noch?
Guck mal hier: durch Zecken übertragbare Krankheiten.
Edit:
Und zur Gefahr von Zeckenbissen für Hunde und den Präventionsmöglichkeiten – «Zecken & Co. – Ein Dauerthema»