Beiträge von pardalisa

    wohnst Du jetzt im Harz? Wo denn? Vielleicht können wir uns mal treffen

    Ne, leider nicht – aber der Harz wäre für mich eher für eine 1-Tages-Tour erreichbar als Hannover. Und wandermäßig ist's da ja auch schön.

    Aber bei den Herzogbergen wäre ich auch dabei, wenn's mal passt, das hört sich ja auch super an! :smile:

    Ansonsten euch viel Spaß am 12.!

    Ich denke das ist halt auch ein großes Problem aktuell. Das Überdramatisieren von ganz normaler Hundekommunikation. Alles muss heititeitit sein, auch die Hunde... Und wehe einer batscht dem anderen mal eine, Weltuntergang!

    Das finde ich auch ein bisschen schade. Klar, die "das klären die schon unter sich Einstellung" mit Null Interesse von Seiten des Halters ist das andere, ebenso dämliche Extrem – aber ich finde es z.B. prima, wenn mein überschwänglicher Rüde von einem anderen Hund 'ne klare Grenze gesetzt bekommt (wenn das mit dem Besitzer des anderen Hundes abgesprochen ist).

    Mir würde es nicht um Traum einfallen, den anderen Hund deswegen sofort als "unverträglich" oder so zu bezeichnen, solange alles im Rahmen abläuft. Und ich find's auch wirklich wichtig, dass die Hunde soloche Interaktionen mal lernen – was hilft mir das denn, wenn ich als Mensch immer eingreife, bevor der freche Junghund eine Korrektur von einem älteren Hund bekommt, wenn ich dann später einen Hund habe, der auf "hündische" Ansagen gar nicht reagiert und sich nur vom Besitzer begrenzen lässt?

    Natürlich sollte deswegen nicht gleich Anarchie auf dem Feldweg herrschen ;) , aber auch hier – ein bisschen weniger Drama, ein bisschen mehr Durchatmen und Gucken, ob die Situation tatsächlich so schlimm war, wie sie im ersten Moment wirkte, wäre schon hilfreich. Manchmal hat man das Gefühl, dass für einige Hundehalter jede Hundebegegnung das Potenzial zur Katastrophe hat, jeder andere Hund die miestesten Absichten hat und jeder andere HH ein ignoranter Trottel ist. Das finde ich als Grundannahme einfach schade – ich gehe doch mit meinen Hunden spazieren, weil's Spaß macht! Wenn gefühlt jeder zweite Spaziergang zum Spießrutenlauf wird, dann läuft irgendwas falsch.

    Ich les hier auch sehr oft von diesen ominösen Reinbretter-Hunden. Ich weiß gar nicht genau, was das ist, ich kenn das einfach nicht. Sind das Hunde, die mal hallo sagen kommen? Nennt man die jetzt so? Ich kann mit dem Begriff des Reinbretterns echt nix anfangen.

    Ich kann nur für mich sprechen, aber hier gibt's z.B. eine echte "Mobbing-Wiese" – da sammeln sich große Gruppen HH, die Hunde rennen alle so mehr oder weniger friedlich durcheinander (bis hierhin alles kein Problem), aber sobald ein fremder Hund in Sichtweite auftaucht, rasen 15-20 Hunde unter lautem Gebrüll auf den Neuankömmling los, umkreisen den und schnappen ab, sobald er es wagt, sich gegen dieses unhöfliche Verhalten zu wehren.

    Das ist für mich "Reinbrettern". Aber anstatt mich da aufzuregen, gehe ich einfach nicht in die Nähe dieser Wiese bzw. bleibe auf der anderen Flussseite, wo die Hundegruppe nicht hinkommt. :ka:

    Eine andere Art von Reinbrettern gibt's hier auch, aber deutlich seltener. Das sind dann Junghunde (... häufig die Klischee-Labbis), die über große Distanz angerannt kommen, nicht rechtzeitig bremsen und sofort mit vollem Körperkontakt den anderen Hund "begrüßen", d.h. Pfoten auflegen, anspringen, "rammen", etc. Die sind nervig, wenn man einen alten Hund hat, aber nicht gefährlich und total leicht zu beeindrucken – da kann man den Besitzer freundlich darauf hinweisen, dass er bitte ein bisschen mehr aufpassen soll, aber wirklich langfristig aufregen würde ich mich darüber nicht. Wäre mir zu viel verschwendete Energie. ;)

    Hätte in dem Zusammenhang eine Frage an die anderen Tut-Nix-Halter:
    Wäre Verträglichkeit bei euch ein Kriterium für den zweiten/nächsten Hund? Also ich meine so grundsätzliche Verträglichkeit, die beispielsweise eher Retrievern, Settern, Spanieln etc. nachgesagt wird als Gebrauchshunderassen?

    Für mich ist Verträglichkeit kein wichtiges Kriterium. Ich freu' mich, dass ich zwei freundlich-neutrale Hunde im Umgang mit Artgenossen habe, aber wenn die "komplizierter" wären, wär's auch okay. :smile:

    Was ich aber auf jeden Fall haben möchte, ist ein einigermaßen nervenstarker Hund. Ich bewundere jeden, der mit einem Panikhund klarkommt und u.U. noch eine Leinenagression aus Angst "mitschleppt" – für mich wäre das nix. Dann lieber ein Hund, der Artgenossen blöd findet, aber über Ignoranz bzw. Gehorsam gelernt hat, mit ihnen umzugehen.

    ich glaube es geht darum, daß sich, wie ich finde, schon eine gewisse Kultur des Aufregens in Hundeforen etabliert hat.

    Nicht nur in Hundeforen, auch in "vollen" Ecken/Auslaufgebieten beim Spaziergang. :/ Ich finde die meisten Hunde, die ich so treffe, total unkompliziert – mache sind hibbeliger, manche sind schüchtern, mache machen ein bisschen auf dicke Hose (da sammel ich dann meinen Senior weg, damit der nicht umgerannt wird), manche haben Angst (da sammel ich meinen jüngeren Rüden weg, damit der sich daran kein "Opfer" für ein Jagd- und Mobbingspiel bastelt) – aber im Großen und Ganzen kann man schon sagen, dass die wenigen brenzligen Sitationen hier bei uns durch dämliche Halter entstehen.

    Mit ein bisschen mehr Ruhe und vor allem klarer Kommunikation ließe sich so gut wie alles, was hier bei uns unter "blöde Begegnung" fällt, deutlich stressfreier für alle Beteiligten lösen.

    Ich lese auch gerne mal durch den Was-nervt-Tread und manchmal rege ich mich auch über andere HH auf – aber letztendlich kann ich nur mit meinen eigenen Hunden arbeiten. Und je ruhiger ich bleibe, desto mehr ist denen geholfen. Manchmal muss man ein doofes Ergeignis eben auch abhaken und sagen "Egal, Schwamm drüber, morgen läuft's besser" – insofern finde ich einen Austausch hier für Halter von Hunden, die grundsätzlich erst mal kein Problem mit Artgenossen haben und es auch locker wegstecken, wenn ein junger/aufdringlicher/etc. Hund angelaufen kommt, eigentlich sehr nett. :gut:

    ich unterscheide klar zwischen

    1. tut-nix = tut nichts und kommt auch gar nicht dazu, da verantwortungsbewusst und vorausschauend geführt

    2. tut-und-hört-nix = tut-nix aber verursacht totzdem unbehagen und eskalationen, da nicht abrufbar und distanzlos

    3. tut-was = tut was, wird aber so geführt dass das tut-was potenzial verpufft bzw. ungefährlich ist

    4. tut-was-und-hört-nix = die wirklich kritisch zu bewertenden und gefährlichen hunde, bzw. die ätzenden, verantwortungslosen hunderhalter die solche hunde gar nicht halten dürfen sollten.

    Das finde ich ja mal 'ne coole, übersichtliche Einteilung! :smile:

    Ich habe einen Tut-Nix (= würde gerne alles und jeden kennenlernen und liebhaben, wird aber von mir rechtzeitig rangerufen, damit er eben nicht kleinere/ältere/kranke/ängstliche/etc. Hunde über den Haufen rennt), der hat aber mit "ungeplanten Kontakten" und plötzlich rankommenden Hunden erst mal kein Problem.

    Und ich habe einen Tut-Was, allerdings nicht mit fremden Hunden, sondern mit manchen fremden Menschen. Der wird so geführt, dass man das als Außenstehender gar nicht merkt und ist deshalb auch unproblematisch.

    Ich nenn' immer alles, was lockig ist, Pudel. Die Pudelleute freut's, dass ihr Hund erkannt wird, die port. Wasserhunde-Besitzer verbessern meist nett (davon hab' ich aber auch noch kaum welche getroffen) und die Doodle-Halter sind empört...

    Ups, das war natürlich nieee meine Absicht. |)

    Ich will irgendwie keinen Aussie in ihm sehen glaube ich ^^
    @pardalisa Was meinst Du denn? Du kennst ja sowohl Aussies, als auch Whiskey.

    So richtig viel Aussie sehe ich an ihm nicht – die Farbe passt, die Reaktion auf (Bewegungs-)Reize auch, vielleicht noch die Ansätze von Wachtrieb. Aber das könnte auch alles vom Kl. Münsterländer kommen und den kann er - gerade der Kopfform nach – wirklich nicht verleugnen, finde ich. :smile: Gegen einen größeren "Aussie-Anteil" sprechen für mich vor allem die Felllänge (die meisten Aussies haben längeres Fell und sind "aufgeplüschter") und dass er das typische Blickkontakt-halten/in Besitzernähe bleiben und "gefallen wollen" wenig zeigt.

    (Nicht falsch verstehen! Ich kann das ganz schwer in Worte fassen: Ich finde, dass Whiskey sich echt prima an dir orientiert, aber dieses aussiemäßige 'Hier bin ich, hast du einen Job für mich, was kann ich tun?' hat eher nicht, oder? Das kann natürlich auch von den Vorbesitzern nicht gefördert worden und deshalb nicht da sein, das macht es noch mal schwieriger mit der Einschätzung...)

    Ich würde nicht ausschließen, dass da was "Hütiges" mitgemischt hat, gerade wenn du sagst, dass er ursprünglich vom Bauernhof kommt. Hüte- x Jagdhund passt da schon. Aber was genau, da würde ich mich nicht festlegen wollen.

    Aber hübsch und ein toller Hund ist er ohne Frage!

    An die Abens-in-den-Garten-Lasser: Macht das euer Rasen mit? Meiner ist komplett zerstört [...]

    Ich hab' zwei Rüden, da sieht man gar keine Pinkelstellen, die suchen sich einfach ein passendes Stück Hecke und gut ist's.

    Als unsere Dackelhüdin noch lebte, hatten wir ab und zu braune Stellen im Rasen – meinen Eltern war das egal, bei uns ist Garten reine Kinder-/Hunde-"Nutzfläche". ;)

    Wenn ich eine Hündin und einen gepflegteren Garten hätte, würd eich einfach eine "Klo-Ecke" einrichten und da dann mit Sand/Mulch/etc. dafür sorgen, dass es nicht riecht.

    Meine Eltern wollen im Sommer vielleicht in ein Wellness-Hotel fahren und meine Mutter amüsiert sich gerade: In einem Hotel darf man Hunde mitbringen, aber nur bis 40cm. Begründung am Telefon auf Nachfrage? "Wir wollen hier nur liebe Hunde, keine Kampfhunde."

    ... Mich juckt's ja in den Fingern, denen zu schreiben, dass ich gerne mit einem ganz lieben Staffordshire Bullterrier anreisen würde, Schulterhöhe 38cm. Das Gesicht würde ich dann gerne mal sehen. :D

    (Gebucht wird da natürlich nix, meine Eltern sind da - obwohl sie keinen eigenen Hund mehr haben - ziemlich rigoros. Entweder alle Hunde oder keiner erlaubt.)